Legends From Beyond The Galactic Terrorvortex

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

FLOTTER METAL IN FERNEN GALAXIEN!

Die Band:

Entstanden aus einer Projektidee, die während einer Tournee der britischen Band entstanden ist, gründete sich im Jahr 2009. Allerdings dauerte es bis Christopher Bowes (Keyboard), Ben Turk (Drums), Paul Templing (Gitarre) und James Cartwright (Bass) wirklich aktiv werden konnten. Als Sänger hatten die Musiker den Schweizer Thomas Winkler ins Auge gefasst, dessen Stimme vier Oktaven abdeckt und der perfekt in das geplante Konzept der Band passen würde. Allerdings war er noch anderweitig gebunden. 2012 stieß Winkler dann endgültig zu , die ein Jahr später mit „Tales From The Kingdom Of Fife“ debütierten. Das Album erzählt die Geschichte des fiktiven schottischen Kronprinzen Angus McFife. Es folgten Tourneen mit Bands wie oder . 

Das Album:

Bereits bei Veröffentlichung des Debütalbums verriet Bandchef Christopher Bowes, dass sich die Geschichte von Angus McFife über 21 Alben hinziehen wird. Ob diese Zahl wirklich erreicht wird, wird man sehen. Mit „“ liegt jetzt erst einmal das dritte Album vor, in dem Angus McFife erneut den Kampf gegen den Magier Zargothrax aufnimmt. 

Themenbands wie Gloryhammer oder Powerwolf sind sicher nicht jedermanns Sache, da sie immer wieder ein und dieselbe Story bedienen und es dadurch vermeintlich zu Langeweile kommen kann. Bisher war dies weder bei Powerwolf noch bei Gloryhammer der Fall. Im Gegenteil. Auf ihrem dritten Longplayer zieht die schweizerisch-britische Combo alle Fäden und legt ein überaus sattes und mehr als stimmiges Album vor. Dabei bedient man sich vieler klassischer Zutaten: flotter mit genau der richtigen Keyboard-Dosierung, eingängig Refrains, die man schnell mitsingen kann, die aber nicht langweilig werden und eine Geschichte, die lohnt, dass man sich intensiver mit den Texten beschäftigt. 

Dabei lassen Gloryhammer kein Klischee aus. Trotzdem funktioniert das Album perfekt. Tastenmagier Christopher Bowes liefert sich immer wieder packende Duelle mit Gitarrist Paul Templing. Zudem läuft Thomas Winkler zu absoluter Hochform auf und beweist, dass er einer der ganz großen Metalstimmen ist. Und wer meint, das Gloryhammer keine Komplexität in ihren Songs haben, dem sei der epische Track „The Fires Of Ancient Cosmic Destiny“, der in zwölf Minuten unter Beweis stellt, welch imposante Bandbreite die Gruppe besitzt. 

Wie gut die Musik von Gloryhammer ist, machen die symphonischen Versionen klar, die als Bonusmaterial auf einer zweiten CD beiliegen und die vollkommen anders sind, als man das von anderen Bands kennt. Hier steht wirklich die Klassik im Vordergrund, was dem Album etwas soundtrackartiges verleiht. 

Trackliste CD 01:

01 – Into The Terrorvortex Of Kor-Virliath

02 – The Siege Of Dunkeld (In Hoods We Trust)

03 – Masters Of The Galaxy

04 – The Land Of Unicorns

05 – Power Of The Laser Dragon Fire

06 – Legendary Enchanted Jetpack

07 – Gloryhammer

08 – Hootsforce

09 – Battle For Eternity

10 – The Fires Of Ancient Cosmic Destiny

Trackliste CD 02: 

01 – Into The Terrorvortex Of Kor-Virliath (Symphonic Version)

02 – The Siege Of Dunkeld (In Hoods We Trust) (Symphonic Version)

03 – Masters Of The Galaxy (Symphonic Version)

04 – The Land Of Unicorns (Symphonic Version)

05 – Power Of The Laser Dragon Fire (Symphonic Version)

06 – Legendary Enchanted Jetpack (Symphonic Version)

07 – Gloryhammer (Symphonic Version)

08 – Hootsforce (Symphonic Version)

09 – Battle For Eternity (Symphonic Version)

10 – The Fires Of Ancient Cosmic Destiny (Symphonic Version)

Fazit:

Mit „Legends From Beyond The Galactic Terrorvortex“ untermauern Gloryhammer ihren Führungsanspruch als eine der derzeit besten Power Metal Bands. Zwar bedienen Sie alle gängigen Klischees, doch so lange Songs wie „Gloryhammer“, „Masters Of The Galaxy“ oder „The Fires Of Ancient Cosmic Destiny“ dabei herauskommen, kann man verstehen, warum die Band bereits zweimal in der Kategorie „Up & Coming“ für die Metal Hammer Awards nominiert gewesen ist. Ein ganz starkes Album, das neben den anderen Gloryhammer-Alben einen festen Platz auf meiner Playlist bekommen wird. 

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