Leonard Bernstein: Kein Tag ohne Musik

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Leonard Bernstein

Susanne Röckel (Übersetzer). Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann 2012, Gebundene Ausgabe, 160 Seiten, € 4,45

Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Leonard Bernstein: Kein Tag ohne Musik [Gebundene Ausgabe]
von (Autor), Susanne Röckel (Übersetzer) erschienen in der

Entstehungsgeschichte
Der Journalist Jonathan Cott hat anlässlich des 70. Geburtstags von Leonard Bernstein mit diesem ein sehr ausführliches Interview durchgeführt. Es war eigentlich mehr als ein normales Interview, wo hintereinander Fragen abgearbeitet werden müssen. Jonathan Cott verbrachte über 12 Stunden eines Tages mit Bernstein zusammen bei ihm zu Hause. Sie aßen gemeinsam, Bernstein erzählte vieles. Dieses Interview war ursprünglich für den „Rolling Stone“ durchgeführt worden, wo es auch in gekürzter Fassung gedruckt wurde. Jetzt hat der Autor alle Informationen zu einem Buch zusammengestellt.
Natürlich bewunderte auch Jonathan Cott Leonard Bernstein. Dennoch schafft er es mit gewisser Empathie und genügender Distanz über ihn zu schreiben ohne dass man der Meinung sei, er würden nur einen Lobgesang über Bernstein zu Papier bringen. Dank Jonathan Cott ist es gelungen einen tiefen Eindruck in das Leben und die Person von Leonard Bernstein zu gewinnen, der als Dirigent, Komponist, Pianist, Musikpädagoge und Autor seinesgleichen sucht. Elke Heidenreich ist es hoch anzurechnen, dass sie von diesem speziellen Interview viele Menschen profitieren lässt, in dem sie es in ihrer Edition publiziert.

Inhalt
Ein Wichtiger Punkt, den Bernstein in dem Gespräch zum Ausdruck bringt, ist die Kraft und Wirkung der Musik. Sie geht zurück bis zu den Beginn der Zivilisation. Sie war seit jeher Begleiter der menschlichen Kulturen. Bernstein hat die Musik im wahrsten Sinne des Wortes verinnerlicht. Er hat auch während des Interviews einzelne Stücke mit seinem Körpereinsatz vorführt. Musik löst in ihm Bewegung aus, herrührend aus der inneren Bewegung, die Musik in ihm verursacht. Man erkennt deutlich seine Bewunderung insbesondere für Mahler, aber auch für Beethoven. Häufig wird der großartige Leher, der Bernstein vor allem für viele Kinder war, im Gespräch hervorgehoben. Er hatte die Methodik, aber auch das Menschliche, was es braucht umd Kindern die klassische Musik nahezubringen, in ihnen dabei Freude zu erzeugen und sie die Musik spüren zu lassen. Es war für ihn ein Leichtes, das für ihn selbst die Musik so wertvoll war. Sein Zitat „Leben ohne Musik ist undenkbar. Musik ohne Leben ist akademisch“, zeigt die enorme Bedeutung, die Musik in seienm Leben spielte. Berstein lebte intensiv in jeder Beziehung, nicht nur in der Musik, aber sein ganzes Leben war auch von der Musik durchdrungen. Er zeichnete sich durch eine überschäumende ausschweifende Persönlichkeit aus, ob nun beim Dirigieren, beim Komponieren, beim Musizieren oder in seinem Privatleben. Seine Emotionen, sein Erleben der Musik schaffte er druch sein Dirigieren auf das Orchester zu übertragen. Er war stets ganz mit Herz und Seele bei der Sache. Was er auch für Projekte, Ideen in seinem Leben und bei seiner Arbeit verwirklichen wollte er tat dies immer mit vollen Enthusiasmus

Fazit
Das Buch ist ideal für alle die Bernstein verehren und bewundern, aber auch allgemein für Musikliebhaber lesenswert. Man kann viel aus den Aussagen und Gedanken von Bernstein zur Musik und Musikgeschichte erfahren. Die Art der Aufmachung ist super: Musikgeschichte und -Geschichten, vereint mit amüsanten und lustigen Anekdoten aus dem Leben von Bernstein. Dadurch ist das Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen.

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