LernKarten der Anatomie

Autorenwertung
  • Systematik
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  • Nutzen
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  • Aufmachung
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  • Ausstattung
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  • Übersichtlichkeit
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  • Gesamt
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Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

PROMETHEUS der

Modernes Lernen auf hohem Niveau

Das nimmt aller wissenschaftlichen Bedeutung gleich mal den allzu tierischen Ernst. Die Anatomiekarten des -Verlags werden von einem Skelettschädel präsentiert, der nicht nur lauthals lacht, sondern auch noch spaßeshalber das eine Auge zukneift. Sympathischer Aufmacher für eine nicht immer einfache, je nach Detailverliebtheit, unsäglich schwere Aufgabe, nämlich die Wissenserwerbung der menschlichen Anatomie. Und damit sind nicht nur die gut 400 Muskeln und 200 Knochen gemeint, sondern auch die unzähligen Leitbahnen des Blutes und der Nerven. Und das ist noch nicht alles.

Zum dritten Mal werden die Karten, die von einem Autorenkollektiv erarbeitet worden sind, nun im medizinischen Fachverlag aus Stuttgart aufgelegt. Mut zur Lücke heißt es also, wenn man die unermesslichen Zellansammlungen und Organellen des menschlichen Körpers zusammenfassend darstellen möchte. Nun ist diesbezüglich glücklicherweise der medizinische Status Quo seit langer Zeit gegeben und generiert sich ja auch aus dem, was die Natur vorgibt. Die über zwanzig Unterarmmuskeln kann man in Funktion und Lage gut zusammenfassen, den wichtigen und einzigartigen Lendendarmbeinmuskel sollte man entsprechend isoliert hervorheben.

Insgesamt 460 Karten warten in erster Linie auf Prüflinge und Studierende, die sich mit dieser handlichen und didaktisch ansprechenden Methode auf die ganz wichtigen Momente der Ausbildungskarriere vorbereiten können. Die Karten sind aber ebenso gut für den Hausgebrauch oder den interessierten Laien verwendbar, weil sie Grundlegendes schnell parat halten.

Die Kartenbox ist praktisch und gut und über größere Karten, die die einzelnen Inhaltskapitel anzeigen, unterteilt. Rücken, Thorax, Bauch-Becken, Obere-, Untere Extremität, Kopf-Hals und – ganz spannend und wichtig – Neuroanatomie heißen die sieben Areale, die auch farblich auf den Karten unterschieden werden können.

Die einzelnen Karten haben logischerweise zwei Seiten. Die Vorderseite bildet das anatomische Objekt ab; einzelne Ziffern an bestimmten Stellen zeigen, dass s sich hier um besonders wichtige Punkte handelt, die auf der Rückseite aufgelöst werden.  Die berühmt-berüchtigten lateinischen Fachausdrücke, die jedem Wissenschaftler entweder frontal oder auf diese geschickte Art und Weise eingebläut werden müssen.

Hervorzuheben sind neben dieser visuellen Mnemotechnik wichtige Fragen, die auf bestimmten Karten einfach gut zu dem Bild passen. Ebenso kann es vorkommen, dass Zusatzonformationen oder klinische Hinweise auf de Rückseite angebracht sind. Ansonsten sind die Karten aber purer Basic. Bild vorne und Beschriftung auf der Rückseite. Klassische Konditionierung im modernen Stil.

Fazit:

Eine ideale, einzigartige und wunderbar aufgemachte Möglichkeit der menschlichen Anatomie Herr respektive Frau zu werden. Layout, Inhaltszusammensetzung und Papierqualität sind hervorragend, einzig die bisweilen etwas eingeengten Karten in der Box sind verbesserungswürdig (mehr Luft, mehr Platz…). Ansonsten aber ein uneingeschränkt empfehlenswerter Lernbegleiter für alle angehenden Mediziner, Physiotherapeuten und Körperfreunde.

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