Leviathan

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NE BUDDEL RUM UND AB AUF DIE PLANKEN!

Die Band:

Die vier Geschwister Simon, Christoph, Johannes und Esther Erichsen aus Osnabrück beschließen im Jahr 2009, ihre Liebe zur Musik und ihre Vorliebe für Piratengeschichten zu kombinieren und gründen die Band , wobei Simon Erichsen in die Rolle des Mr. Hurley schlüpft. Mittelalter- und Hafenfeste sind die ersten Anlaufpunkte der Band, deren Debütalbum „Affentheater“ 2012 erscheint. Fernab der großen Bühnen können auch in begeistern. Dort rocken sie die Wackinger Stage, auf der bereits Santiano begeistert haben. Im Frühjahr 2016 ging es mit dem dritten Album „Voodoo“ auf die erste eigene Tour, die unter dem Motto AggroShanty stand. 

Das Album:

Im weitläufigen Bereich des Mittelalterrocks nahem die Pulveraffen und ihr Vorsänger Mister Hurley eine besondere Stellung ein. Ihre Mischung aus Piratenflair, eingängigen Liedern und humorvollen Einlagen hat die Fangemeinde kontinuierlich vergrößert. Mit dem letzten Album „“ erklomm die Band dann auch erstmals die Top 5 der deutschen Charts. Jetzt kommen Simon Erichsen alias Mister Hurley und seine musikalische Totenkopfmannschaft mit ihrem fünften Longplayer über die Planken. 

“ heißt das Werk, welches auf die gewohnte Mischung aus flotten Liedern und humorigen Hörspieltracks setzt. Doch im Gegensatz zur letzten Platte, die mein erster Berührungspunkt mit der Band war und den ich eher durchwachsen fand, ist mein Interesse durch das Intro und den peppigen Opener „Affentotenkopp“ geweckt. 

Was folgt, ist die durchaus gelungene Mischung aus Rauf- und Trinkliedern wie „Unser Untergang“ oder „Knüppel auf‘n Kopp“ (mein persönlicher Lieblingssong), die sofort ins Ohr gehen und bestimmt auch live überzeugen können. Ernstere Töne wie bei „Scherenschnitte“ oder „Der Kodex“ wissen ebenfalls zu gefallen. Sicher, mit zunehmender Dauer stellt sich schon ein wenig Monotonie ein, da die Songs allesamt ähnlich strukturiert sind. Ein Highlight sind einmal mehr die kurzen Hörspieltracks, in denen Captain Blake diesmal auf der Suche nach seinem Schiff ist. Der bissige, fast alberne Humor macht Spaß und lockert das Album auf. 

Trackliste:

01 – Intro

02 – Affentotenkopp

03 – Leviathan

04 – Blakes Walfahrt I

05 – Unser Untergang

06 – Hol uns der Teufel

07 – Auf zu neuen Ufern

08 – Der erste Schluck

09 – Blakes Walfahrt II

10 – Knüppel auf‘n Kopp

11 – Volle Fahrt

12 – Scherenschnitte

13 – Santa Sangria

14 – Blakes Walfahrt III

15 – Captain Blake Episode I

16 – In jedem Hafen

17 – Der Kodex (Kein Versprechen)

18 – Blakes Walfahrt IV

19 – Segel hoch

Fazit:

Mehr als einmal musste ich beim Hören des Albums an die denken, auch wenn Mr. Hurley und die Pulveraffen sicher ein etwas anderes Publikum haben. „Leviathan“ hat mir auf jeden Fall besser gefallen als der Vorgänger, zumal ich mir wirkgut vorstellen kann, dass diese Mischung vor allem live funktioniert. Ende November werde ich mich davon mal in Berlin überzeugen. 

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