Liberty Of Action

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Liberty of Action von The BossHoss

 Die Band:

Hoss Power und Boss Burns gründeten 2004 zusammen mit Michael Frick die Band The BossHoss, deren Name sich von einem Song der Band The Sonics aus dem Jahr 1965 ableitet. Das Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ erschien im Mai 2005.

Nach und nach erspielten sich BossHoss durch unzählige  Konzerte eine feste Fangemeinde. Einem großen Fernsehpublikum sind die beiden Bandgründer Hoss Power und Boss Burns seit Herbst 2011 bekannt, als sie in der Jury der Castingshow „“ saßen.

Das Album:

„Liberty Of Action“ ist das sechste Studioalbum der Countrygang aus Berlin, dass im Herbst 2012, zeitgleich mit dem Juryauftritt der beiden Bandköpfe veröffentlicht wurde. Um die Werbemaschinerie perfekt zu machen, wurden auf dem Album zwei Duette mit den Jurykollegen und Nena platziert.

Garvey lieh der Band bei „Run Run Devil“ seine Stimme und Nena ist auf „L.O.V.E.“ zu hören, einer Nummer, die ursprünglich von Nat King Cole stammt und gleichzeitig für den Soundtrack des Detlev Buck Films „Rubbeldiekatz“ verwendet wurde.

Musikalisch wildern The BossHoss in vielen Bereichen, wobei der Countrysound eher das Korsett ist, was dem Ganzen einen Rahmen gibt. Songs wie der Opener „Liberty Of Action“, „My Way“ oder „I Keep On Dancing“ gehen in Richtung Rock.

„Stil Crazy ‚bout Elvis“ oder „Riding High, Singing Low“ haben eher starke Rockabilly-Elemente, die den Sound von BossHoss durchaus vielseitig erscheinen lassen. Auch mit Funkelementen spielen die Berliner, wie auf der ersten Singleauskopplung „Don’t Gimme That“ zu hören ist, die in Deutschland der erste Top 10 Hit der Band wurde und in Österreich sogar die Spitze der Charts erreichte.

In Songs wie „The Answer“, „Sex On Legs“ oder „Killers“ steht dann eher der ursprüngliche Sound im Vordergrund.

Höhepunkte des Albums sind „Hayday“ und „My Country“. „Hayday“ ist eine wummernde Nummer mit einem satten Bass und einer eingängigen Melodie und kann zu den rockigeren Songs gezählt werden.

Mit „My Country“ haben BossHoss eine tolle Coverversion des Rammsteinsongs „Mein Land“ eingespielt, der durch die Neuaufnahme soviel Eigenständigkeit besitzt, dass man das Original kaum noch erkennt. Die Version von BossHoss hat Rammstein so gut gefallen, dass sie den Song seinerzeit auf ihre Single gepackt haben.

Trackliste:

01 – Liberty Of Action

02 – Don’t Gimme That

03 – Live It Up

04 – The Answer

05 – I Keep On Dancing

06 – My Way

07 – Stil Crazy ‚bout Elvis

08 – Hayday

09 – My Country

10 – Sex On Legs

11 – Riding High, Singing Low

12 – Money (That’s What I Want)

13 – Run Run Devil

14 – Killers

15 – L.O.V.E. 

Fazit:

The BossHoss liefern mit „Liberty Of Action“ ein solides Album ab. Das Spiel mit verschiedenen Soundarten gestaltet das Album abwechslungsreich, auch wenn Titel wie „Don’t Gimme That“ oder „L.O.V.E.“ eher für den breiten Massengeschmack bestimmt sind.

Hier sollten die Cowboys aufpassen, nicht zu sehr in die Maschinerie der Privatsender zu geraten, da sonst die Gefahr besteht, die Fans der ersten Stunde zu vergraulen.

In diesem Zusammenhang wird oft das Wort Weiterentwicklung verwendet. Doch wenn diese, wie im Fall von Unheilig, dazu führt, eher in Bereiche der Kaufhausmusik vorzudringen, um breite Käuferschichten zu erreichen, kann dies nicht das Ziel sein.

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