Lila, Lila

Autorenwertung
  • Umsetzung
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  • Musik
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  • Charaktere
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  • Stimmung
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  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne

Lila, Lila

Daniel Brühl (Hauptdarsteller). Warner Home Video - DVD 2010, DVD, € 22,90

Rezension von: kafka_88 | Rezensionsdatum:

Lila, Lila

Inhalt

Die Geschichte dreht sich um David Kern, einen unscheinbaren und zurückhaltenden Kellner. Im Auftrag seines Chefs soll David für die Bar neue Tische auf einem Flohmarkt ergattern. Hier trifft er auf die hübsche Marie, Literaturstudentin und wenig interessiert an David. Davids Ausbeute ist ein Nachtischschrank aus den fünfziger Jahren, bei welchem die obere Schublade klemmt. Der Chef will diesen jedoch nicht haben, so dass er in Davids Besitz übergeht.

Währenddessen trifft David erneut auf Marie, als diese sich mit Freunden in der Bar trifft, in welcher David kellnert.

Eines Abends versucht David, die klemmende Schublade zu öffnen. Er traut seinen Augen nicht, als er ein Manuskript mit dem Titel „Sophie, Sophie“ eines gewissen Alfred Duster findet. David beginnt, das Werk zu lesen und ist gefesselt von der Story. „Das ist die Geschichte von Peter und Sophie. Lieber Gott, lass sie nicht traurig enden“. So beginnt die Geschichte. David, der zunehmend Interesse an Marie gewinnt, kommt auf die Idee, ihr Herz durch ein von ihm geschriebenes Buch gewinnen zu können. Kurzerhand beschließt er, das Manuskript unter seinem Namen erneut abzutippen, und überreicht es Marie mit der Bitte, sie könne doch mal einen Blick darauf werfen.

Marie ist begeistert. Ohne sein Wissen schickt sie das Manuskript an einen Verlag, wo es auch unverzüglich angenommen wird. David kann Marie für sich gewinnen (welche offenbar den Gedanken genießt, mit einem richtigen Autor zusammen sein zu können), jedoch zahlt er nun den Preis, sich fortan als Schriftsteller und Autor des Werkes „Sophie, Sophie“ ausgeben zu müssen.

Der Roman steht an der Spitze der Bestsellerlisten und David gerät zunehemnd in das öffentliche Interesse. Als David nach einer Lesung noch Autogramme gibt, steht ein Mann vor ihm, mit der Bitte, das Buch für Alfred Duster zu signieren. David ist fassungslos und schockiert. Woher weiß dieser Mann von dem Manuskript, genauer: Woher kennt der Mann den Namen des ursprünglichen Autors? Der Mann namens Jacky erzählt David, er sei Alfred Duster, der eigentliche Autor, und wolle ebenfalls an dem Gewinn, den David mit „seinem“ Roman erzielt, teilhaben. David, welcher nun befürchtet, sein Betrug würde auffliegen, lässt sich auf diesen Deal ein. Fortan begleitet Jacky David auf Schritt und Tritt. Die Geschichte nimmt seinen Lauf, als sich Jackys Alkoholprobleme und aufdringliche Art zunehmend zwischen David und Marie stellt, David jedoch Jacky „gehorchen“ muss …

Fazit

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Martin Suter aus dem Jahre 2009.

Ein toller deutscher Film! ist die perfekte Besetzung für die Rolle des David Kern. Eine charmante Komödie, die aufzeigt, wie leicht man sich im Lügen-Wirrwarr so verstricken kann, dass es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt. Schade, dass diese Verfilmung wohl relativ unbekannt ist. Mein Fazit: Durch und durch sehenswert! Der Film enthält mehrere tragische Momente, angefangen mit der unaufrichtigen Liebe Maries, die mehr an David als Autor als an David als Mensch interessiert ist, über die Person des Jacky, Davids zunehmender Teufelskreis etc. Über das Ende möchte ich an dieser Stelle bewusst noch nichts verraten. Wer sich vom Inhalt des Films angesprochen fühlt, wird von der Umsetzung nicht enttäuscht sein!

DVD-Extras

  • Kinotrailer
  • Making Of
  • Interviews

Schauspieler

Daniel Brühl – David Kern

– Marie

– Jacky

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