Lindsay Stirling

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Cover
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  • Gesamt
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Lindsey Stirling

Lindsey Stirling. We Love Music (Universal Music) 2013, Audio CD, € 18,90

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MIT ZUNEHMENDER DAUER MONOTONER!

Die Musikerin:

Lindsay Stirling wurde 1986 in Orange County in Kalifornien geboren. Im Alter von 16 Jahren gründete sie mit Freunden eine Rockband und begann eigene Songs zu schreiben, die sie als Violin Rock bezeichnete. In den USA ist Lindsay Stirling für ihre musikalische Vielfalt bekannt. Sie absolvierte Auftritte in Las Vegas oder bei Halbzeitshows von Spielen der NBA. 2007 eröffnete sie ihren eigenen You-Tube-Kanal, der sich zu einem Erfolg mauserte. Einem breiten Publikum in den USA wurde sie 2010 bekannt, als sie in der amerikanischen Fassung von „Das Supertalent“ mitmachte.

Das Album:

Mit ihrer Liebe zur Geige und der musikalischen Vielfalt von HipHop bis Country, war es nur eine Frage der Zeit, bis Lindsay Stirling einen Plattenvertrag bekam. Mit ihrer Mischung aus klassischen Elementen und DubSteb-Rhythmen, begeistert sie vor allem ein junges Publikum.

Jetzt liegt das selbstbetitelte Debüt von Lindsay Stirling vor. Wer ihren You-Tube-Kanal „Lindsaystomp“ schon einmal besucht hat, weiß, was ihn erwartet. Die Mischung aus Klassik und Dance begeistert Fans weltweit. Das ist stellenweise auch verständlich, denn Titel wie „Electric Daisy Violin“, „Shadows“ oder „Crystallize“ sind gut, auch wenn das Genre von Lindsay Stirling nicht wirklich neu ist. Schon Rondo Veneziano haben in den 80ern Klassik und Popelemente miteinander verknüpft. Wo das gepuderte und perrückte Orchester eher bieder und langweilig wirkte, hat man jetzt ein hübsches junges Mädchen, das in ihren Videos ein wenig lasziv durch Eisblöcke tänzelt.

Leider nutzt sich der Sound von Lindsay Stirling mit jedem Song weiter ab. Wo Crossover-Star eine gute Mischung aus Klassik, Pop und Rock anbietet und die Geige immer wieder anders klingen lässt (man vergleiche nur seine Songs „Human Nature“ und „Celtic Rondo“ vom aktuellen Album „Music“), versinken die Songs von Lindsay Stirling mit zunehmender Dauer im Einheitsbrei der DubSteb-Beats. Je öfter man das Album hört, desto schwerer fällt es, die Songs auseinanderzuhalten. Das durchaus hörenswerte Spiel der jungen Künstlerin kommt dann leider nicht mehr zum Ausdruck.

Trackliste:

01 – Electric Daisy Violin

02 – Zi-Zi´s Journey

03 – Crystallize

04 – Song Of The Caged Bird

05 – Moon Trance

06 – Minimal Beat

07 – Trancendence

08 – Elements

09 – Shadows

10 – Spontaneous Me

11 – Anti Gravity

12 – Starts Align

 

Fazit:

Echte Klassikfans werden bei Lindsay Stirling wahrscheinlich die Nase rümpfen, denn ihr Sound ist mehr Dance und Pop mit klassischen Elementen als anders herum. Die ersten Berührungspunkte mit Lindsay Sterling haben mich zwar neugierig gemacht, doch schon beim ersten Hören stellte sich eine leichte Monotonie ein. Hört man das Album öfters, verstärkt sich der Eindruck. Getreu dem Motto: Kennst du einen Song, kennst du alle, werden zwar die Rhythmen ein wenig variiert, doch was Neues kommt nicht heraus. Das bringt, wie oben erwähnt, drei gute Titel hervor, die restlichen Songs könnte man jedoch genauso benennen und lediglich um die Ziffern 2, 3, 4… ergänzen. Insgesamt ein bestenfalls durchschnittliches Album, das wegen des You-Tube-Hypes der Künstlerin in vielen Medien überbewertet wird.

 

 

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