Live On Fire

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Liveatmosphäre
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  • Songauswahl
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LIVE ON FIRE!

Die Band:

Der aus Wattenscheid stammende Gitarrist kann ohne Übertreibung als Urgestein in Sachen Hardrock und Metal bezeichnet werden. Seit dem Wendejahr 1989 ist er mit seiner eigenen Band unterwegs. Vierzehn Studioalben, zahlreiche Livealben und vier Balladenkompilations sind die bisherige Ausbeute einer Band, die stets einen hohen Qualitätsmaßstab abliefert. Dabei ist es vollkommen egal, ob sie eigene Alben wie „Oceans Of Time“ oder ein Coveralbum wie „Diamonds Unlocked“ herausbringt, auf dem unter anderem „In The Air Tonight“ von Phil Collins oder „Beautiful Day“ von U2 im typischen Sound von interpretiert werden.

Das Album:

Nachdem sich das letzte Studioalbum „“ und die dazugehörige Tour zu einem echten Erfolg gemauert haben, war es fast logisch, dass man dieser Tour auch ein Tondokument widmen wird. Dies liegt mit dem Mitschnitt des Konzertes am 18.Oktober 2012 in Köln jetzt vor.

Nach dem Intro „The Guillotine Suite“ geht es mit „Ghost In The Black“ vom letzten Album rockig los. Schon dieser Song macht deutlich, das hier eine routinierte und eingespielte Band am Start ist. Nicht umsonst gilt Axel Rudi Pell als einer der besten Gitarristen der Szene. Und mit Frontmann Johnny Gioeli hat er einen starken Gegenpol, der weiß, wie man das Publikum animieren kann. Seien es die fehlenden Deutschkenntnisse oder auch die Vorstellung der Band: Gioeli macht einen guten Job. Auch gesanglich kann er mit Titeln wie „Strong As A Rock“, oder „Tear Down The Walls“ überzeugen.

Ein besonders Markenzeichen von Axel Rudi Pell ist es, das bei Konzerten immer wieder auf diverse Medleys zurückgegriffen wird. Natürlich auch bei dieser Tour. Das Medley aus „The Masquerade Ball“, „Casbah“, „Dreaming Ded“ und „Whole Lotta Love“ ist wirklich großes Hardrock-Kino.

Über die Frage, ob man sowohl das Drum Solo, als auch das Keyboard Solo in epischer Breite auf das Album pressen muss, kann man natürlich streiten. Es ist handwerklich sehr gut gespielt, hat aber Züge eines Lückenfüllers. Und die hat eine Band, die solange im Geschäft ist, eigentlich nicht nötig.

Die Liveatmosphäre wird relativ gut eingefangen, auch wenn die Interaktion mit dem Publikum, gerade während der Titel, noch deutlicher hätte dargestellt werden können.

Trackliste CD 1:

01 – The Guillotine Suite (Intro)

02 – Ghost In The Black

03 – Strong As A Rock

04 – Before I Die

05 – The Masquerade Ball/Casbah/Dreaming Dead/Whole Lotta Love

06 – Drum Solo

07 – Mystica/Mistreated/Mystica

Trackliste CD 2:

01 – Oceans Of Time

02 – Circle Of The Oath

03 – Fool Fool

04 – Keyboard Solo/Carousel/Jam/Carousel

05 – Teat Down The Walls

06 – Rock The Nation

 

Fazit:

„Live On Fire“ ist ein solides Livedokument der Circle-of-the-Oath-Tour von Axel Rudi Pell. Wer die Band gesehen hat, bekommt ein ausgezeichnetes Erinnerungsstück, wer sie nicht gesehen hat, bekommt Argumente, diesen Zustand zu ändern. Die Qualität der Aufnahme ist sehr gut, auch wenn es kein Meilenstein wie seinerzeit „Live After Death“ von ist.

 

 

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