Lost and Found

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Lost and Found

Jayne Ann Krentz. Berkley 2001, Taschenbuch, 368 Seiten, € 5,72

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Lost and Found von

Cady Briggs gehört zu einer reichen Familie, die mehrere Kunstgalerien namens „Chatelaine“ führt, will aber zum Leidwesen ihrer Großtante, der Eigentümerin des Unternehmens, nichts mit dem Management zu tun haben, sondern widmet sich lieber ihrer kleinen Beratungsfirma für Kunst. Zusätzlich arbeitet sie als freie Beraterin für Mack Easton, der „Lost and Found“ führt, ein Unternehmen, das sich auf das Aufspüren verlorengegangener Kunstgegenstände für seine Kunden spezialisiert hat. Cady kennt Mack nur über E-mail-Korrespondenz, hat sich aber in den Unbekannten irgendwie verliebt. Und wie es der Zufall so will, führt der nächste Auftrag sogar zu einem persönlichen Treffen: für zwei gute, aber arme, Freunde soll sie eine Spur zu deren gestohlener Rüstung durch ihre guten Kontakte finden. Als sie tatsächlich eine Spur findet und dieser – anders als die Absprache mit Mack lautet – persönlich nachgeht, folgt Mack ihr, da er glaubt, sie wolle ihn hintergehen. Sie geraten in einen Überfall auf den neuen (hinsichtlich des gestohlenen Ursprungs aber ahnungslosen) „Besitzer“ der Rüstung, schaffen es aber gemeinsam, die Verbrecher dingfest zu machen und freunden sich mit dem Besitzer, einen Jungmillionär an. Die gegenseitige Anziehung, die sie füreinander spüren, führt jedoch dazu, daß sie sich wie Hund und Katze aufführen.

Kurze Zeit später stirbt Cadys Tante Vest unter mysteriösen Umständen. Ihre gesamte Familie glaubt an einen Unfall, nur Cady nicht, die Mack um Hilfe bittet, im Umfeld der Galerien nach den wirklichen Hergang zu recherchieren. Als Tarnung dafür wollen sie als Verlobte auftreten, um keinen Verdacht zu erregen. Hinzu kommt, daß Cadys Tante kurz vor ihrem Tod ihr Testament geändert und Cady nicht nur ihr Haus, sondern auch die Mehrheit der Stimmrechte des Unternehmens vermacht hat, obwohl sie wußte, daß Cady es nicht würde leiten wollen. Außerdem hatte sie eine geplante Firmenfusion zwischen Chatelaines und dem befreundeten Unternehmen „Audrey-Post“ kurzfristig verschoben. Bezeichnenderweise wollen die verschiedenen Beteiligten beider Unternehmen die Fusion schnellstmöglich durchführen und bedrängen Cady. Als plötzlich auch noch gefälschte Möbelstücke auftauchen, die über Audrey-Post verkauft wurden, glaubt auch der skeptische Mack nicht mehr an einen Unfall beim Tod ihrer Tante. Bei der Suche nach Antworten auf die offenen Fragen und dem Mörder der Tante geraten beide in große Gefahr, kommen sich aber näher und müssen das „fast-Verlobtsein“ nun nicht mehr spielen.

Wer in den beiden Unternehmen hat etwas zu verbergen und will die Fusion so dringend, daß er dafür sogar einen Mord begeht? Welche Rolle spielt Cadys Exmann, der zu Audrey-Post gehört?

Fazit

Auch wenn die Geschichte etwas weit hergeholt ist – selbstverständlich die Freiheit eines jeden Autors – liest sich das Buch sehr spannend, man kann es kaum weglegen, bevor man die letzte Seite gelesen hat! Empfehlenswert!

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