Lukas Clemens: Geschichte von Rheinland-Pfalz

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

& Norbert Franz: Geschichte von Rheinland Pfalz
Das Buch ist im Verlag C. H. Beck aus München erschienen. Das war im Jahre 2010; es ist 128 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe
Rheinland-Pfalz ist auf den ersten Blick ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges. Von Besatzungsmächten wurden hier Regionen zu einem neuen staatlichen Gebilde zusammengefügt, die keinerlei gemeinsame Wurzeln hatten.

Daß Rheinland-Pfalz trotzdem kein geschichtsloses Bindestrich-Bundesland ist, zeigt das vorliegende Buch. Die Wurzeln der einzelnen Landesteile reichen bis in die Tage der alten Römer zurück.

Über die beiden Autoren
Lukas Clemens unterrichtet als Professor für Mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaft an der Universität Trier.

Norbert Franz ist Privatdozent an der Universität Trier. Er unterrichtet Neue und Neueste Geschichte sowie Geschichtliche Landeskunde.

Der Verlag aus der bayerischen Landeshauptstadt ist hier also einer bewährten Linie treu geblieben und hat ausgewiesene Fachleute für seine Veröffentlichung gefunden. Überraschend ist eher, dass es hier gleich zwei Autoren gibt. Es gelingt ihnen aber, den gewohnten Schreibstil, den wir aus anderen Publikationen des Münchener Verlages gewohnt sind und der uns vertraut ist, beizubehalten. Stilbrüche sind jedenfalls nicht erkennbar.

Die eigentliche Buchbesprechung
Das Buch kann schon allein wegen seiner Länge – wen wundert`s? – nur eine allgemeine Einführung in die Geschichte des südwestdeutschen Bundeslandes sein. Themen wie die Geschichte der Städte in der Region, Sport, Religion und Sozialwesen können hier nicht angesprochen werden; der inhaltliche Schwerpunkt liegt eher auf der regionalen Politik. Angenehm dabei ist, daß die Themen Kultur und Wirtschaft wenigstens ansatzweise angesprochen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen bundeslandkundlichen Büchern des Beck-Verlages ist der kulturelle und wirtschaftliche Akzent hier deutlicher zu spüren.

Das vorliegende Werk gehört zu der Buchreihe „Wissen in der Beck`schen“ Reihe.

Enttäuschend ist an dem hier besprochenen Werk eher, daß es in dem Buch nur zwei Landkarten, aber keine Zeichnungen und / oder Fotos gibt. So erfahren wir zum Beispiel nicht, wie frühere Landesherren und Ministerpräsidenten ausgesehen haben. Auch das Aussehen von Orten und Personen ist eine interessante geschichtliche Information. Der Verlag sollte sich shcon überlegen, ob es wirklich Sinn macht, eine reine Bleiwüste bei solchen Büchern zu veröffentlichen.

Das Fazit
Wer sich für landeskundliche und (landes-)geschichtliche Themen begeistern kann und sich dafür interessiert, hält mit diesem Buch sicherlich eine gelungene Einführung in die Geschichtes des südwestdeutschen Bundeslandes in den Händen. Der Verlag C. H. Beck hat inzwischen Bücher über die Geschichte aller deutschen bundesländer herausgegeben. Die fehlenden Fotos, die eine größere Anschaulichkeit verhindern, sind dort sicherlich das größte Manko.

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