Magie

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Magie

Michaela Link (Übersetzer). Penhaligon 2009, Gebundene Ausgabe, 736 Seiten, € 0,62

Rezension von: Aila | Rezensionsdatum:

Magie von

Tessias Leben

Tessia lebt mit ihren Eltern in Mandryn, das zu einem der äußersten Lehen von Kyralia gehört und an der Grenze zu Sachaka liegt. Sie ist glücklich mit ihrem ländlichen Leben. Ihr Vater ist Heiler und sie liebt es, ihrem Vater bei seiner Arbeit zu helfen – sehr zu Missfallen ihrer Mutter.  Eines Tages wird sie mit ihrem Vater zur Burg ihres Lehsherrn, dem Magier Lord Dakon, gerufen, um dort einen Verletzten zu versorgen. Zu dieser Zeit hat der Magier einen anderen Magier zu Besuch. Er stammt aus Sachaka, wo es noch die Sklaverei gibt. Und tatsächlich ist sein Sklave Hanara schwer verletzt. Nachdem sich Tessia um ihn gekümmert hat, befindet sie sich auf einmal mit dem sachakanischen Zauberer allein und dieser kommt ihr viel zu nah. Instinktiv greift sie nach etwas in ihrem Inneren, etwas, von dem sie gar nicht wusste, dass sie es besaß: Magie.

Alles wird anders

Tessia gehört zu den äußerst seltenen Naturtalenten und muss nun lernen mit ihrer Magie umzugehen. Deswegen nimmt Lord Dakon sie als zweiten Meisterschüler auf. Jayan, Dakons erster Meisterschüler und Sohn von Adligen, gefällt dies ganz und gar nicht, befürchtet er doch eine Verzögerung seiner eigenen Ausbildung. Er begegnet Tessia barsch und stellt sie als dumm da, weil sie aus dem einfachen Volk stammt. Bald bemerkt er jedoch, dass diese ganz und gar nicht dumm ist, denn sie lernt sehr schnell. Zu schnell für Jayan, der sie jetzt als Bedrohung empfindet.

Der Besuch in der Stadt

Einmal im Jahr fährt Lord Dakon mit seinen Schülern in die weitentfernte Hauptstadt Imardin. Auch Tessia kommt dieses Mal mit nach Imardin. Doch aus der schönen Reise wird ein Alptraum. Denn als sie zurück nach Mandryn kommen, ist alles verwüstet. Beinahe niemand aus dem Dorf lebt mehr und auch Tessias Eltern sind unter den Toten.

Krieg

Der sachakanische Zauberer, der sie zuvor besucht hatte, war zurückgekommen und hatte das ungeschützte Mandryn angegriffen. Er möchte Kyralia, das in alten Zeiten zu Sachaka gehörte, wieder zurückerobern und dazu sind ihm alle Mittel recht. Langsam scharrt er immer mehr sachakanische Anhänger um sich und zieht wütend durch Kyralia, wobei er immer mehr magische Kräfte sammelt, indem er den Eroberten die Kraft entzieht bis sie tot sind. Tessia, Jayan und Lord Dakon machen sich mit anderen Magiern auf den Weg, den Sachakanern Einhalt zu gebieten. Doch wird die kyraliasche Armee es mit den Sachakanern aufnehmen können?

Meinung

Das Buch ist als Vorgeschichte zu Canavans Buchreihe um Sonea (Die Rebellin, Die Novizin, Die Magierin) geschrieben. Doch ist es auch so sehr schön zu lesen und eine eigenständige, spannende Geschichte.  Zwar hat das Buch ein paar Anfangsschwierigkeiten und reißt einen nicht sofort mit, doch spätestens ab der Hälfte ist man dann mitten drin im Lesegenuss.

Charaktere

Die Charaktere im Buch sind sehr gut beschrieben und lebendig. Tessia ist eine sehr sympathische Hauptfigur, deren Traum es ist, Menschen zu heilen. Und auch der anfänglich arrogant und oberflächlich wirkenden Jayan, entwickelt von Seite zu Seite mehr Charaktertiefe, sodass man auch ihn nachher ins Herz geschlossen hat.

Und könnte es nicht sogar sein, dass Jayan in seine Mitschülerin verliebt ist?

Fazit

„Magie“ ist ein wirklich lesenswertes Buch und – wenn man über die anfänglichen Schwierigkeiten hinweg sieht – auch ein sehr spannendes Buch.

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