Magnus Karlsson´s Free Fall

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Magnus Karlsson's Free Fall

Magnus Karlsson'S Free Fall. Frontiers Records S.r.l. (Soulfood) 2013, Audio CD, € 10,81

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ROUTINIERTER, HÖRENSWERTER MELODIC METAL!

Der Musiker:

Der schwedische Gitarrist und Songschreiber Magnus Karlsson ist in der Metalszene kein unbeschriebenes Blatt. Als Songschreiber und Produzent für Bob Cately oder für die drei Alben des gemeinsamen Projektes von Russell Allen und machte er sich in der Branche einen Namen. 2008 heuerte Karlsson als Gitarrist bei der Band Primal Fear an, mit der er bisher die beiden erfolgreichen Alben „16:6“ und „Unbreakable“ aufnahm.

Das Album:

Nach so vielen Songs für andere Künstler, war es für Magnus Karlsson an der Zeit in eigener Sache tätig zu werden. Mit dem italienischen Label Frontier fand er eine Plattenfirma, die sich für Karlsson’s geplantes Projekt begeisterte. Kurzum lud er alte und neue Weggefährten ins Studio ein und begann mit der Umsetzung seines Projektes.

Innovation und Experimentierfreude sind auf dem Album nicht vorhanden. Da verlässt sich Magnus Karlsson lieber auf das, was er kann: Melodic Metal mit einem Hang zum AOR und einer ausgesprochen guten Melodierate. 12 Songs hat er für das Album ausgewählt, die allesamt in der oberen Liga mitspielen, auch wenn viele Hooks dem Hörer von Produktionen anderer Bands bekannt vorkommen werden.

Was das Album auszeichnet, ist die Schar toller Gastsänger. Allein die ersten beiden Titel rechtfertigen, sich intensiver mit dem Album zu beschäftigen: „Free Fall“ ist eine tolle Nummer mit Power-Metal-Anleihen, die von Symphony X-Sänger Russell Allen hervorragend interpretiert wird. Allen hat einfach eine Stimme, die man immer wieder heraushört. Bei „Higher“ leiht Primal Fear Shouter dem Gitarristen seine Stimme. Eine druckvolle Nummer, die großen Spaß macht.

Auch die anderen Sänger wie Tony Harnell („Stronger“), Rick Altzi („Not My Saviour“), Mark Boals („Our Time Has Come“), Herman Saming („Fighting“) oder Mike Andersson („Dreamers & Hunters“) machen einen guten Job. Als weitere Höhepunkte des Albums entpuppen sich das von Richard Bengtsson interpretierte „Last Tribe“ und „Us Against The World“, das von Pink Cream 69-Stimme David Readman eingesungen wurde. Bei drei Songs („Heading Out“, „Ready Or Not“ und „On Fire“) greift Magnus Karlsson selbst zum Mikrophon und macht dies ausgesprochen gut.

Trackliste:

01 – Free Fall

02 – Higher

03 – Heading Out

04 – Stronger

05 – Not My Saviour

06 – Us Against The World

07 – Our Time Has Come

08 – Ready Or Not

09 – Last Tribe

10 – Fighting

11 – Dreamers & Hunters

12 – On Fire

 

Fazit:

„Magnus Karlsson’s Free Fall“ ist ein gutes Melodic Metal Album geworden. Das zum Teil nicht sonderlich innovative Songmaterial wird durch gute Melodiebögen und vor allem durch die ausgezeichneten Sänger aufgewertet. Vom handwerklichen Standpunkt ist auch die musikalische Umsetzung als gelungen anzusehen. Magnus Karlsson ist ein guter Gitarrist, der mit David Flores einen Schlagzeuger im Rücken hat, der den Songs den notwendigen Druck gibt. Insgesamt ein Album das Spaß macht und Genrefans überzeugen wird, das aber kein Klassiker ist.

 

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