March Of Progress

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

March Of Progress von Threshold

Die Band:

Threshold ist eine britische Metalband, die Ende der 1980er Jahren von Karl Groom (Gitarre), Jon Leary (Bass) und Nick Midson (Gitarre) gegründet wurde. 1993 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag beim Independent Label GEP und veröffentlichte ihr Debüt „Wounded Land“. Gerade auf der Gesangsposition gab es immer wieder Umbesetzungen. Nach Damian Wilson und Glynn Morgan folgte Andrew McDermott. Nach und nach vergrößerte sich die Fangemeinde. Im Herbst 2006 unterschrieben Threshold einen Plattenvertrag beim Branchenriesen und hatte fortan ein Major Label im Rücken. Mit Erfolg, denn das 2007 veröffentlichte Album „Dead Reckoning“ mauserte sich zu einem Erfolg und erhielt durchweg positive Kritiken. Während der laufenden Tour verließ Sänger Andrew McDermott die Band und wurde von Damian Wilson ersetzt, der schon mal als Frontmann der Band tätig war.

Das Album:

Fünf Jahre hat sich die Band Zeit gelassen, um einen Nachfolger für „Dead Reckoning“ einzuspielen. Wie schon auf ihren letzten Alben ist auch „March Of Progress“ eine ausgewogene Mischung aus breiten Keyboardpassagen, eingängigen Melodien und fetten Riffs.

Schon der Opener „Ashes“ macht deutlich, dass hier eine Band am Werk ist, die ihr Handwerk auf jeden Fall versteht. Doch damit nicht genug. Threshold begnügen sich nicht damit, einen fantastischen Eröffnungssong zu liefern. Auch die folgenden Titel können den hohen Standard halten, den die Band mit ihren letzten Alben gesetzt hat. Hörer von Bands wie oder , die mit ihren letzten Alben ebenfalls große Erfolge feiern konnten, werden teilweise niederknien. Das Songmaterial ist abwechslungsreich, ausgeglichen und lebt sowohl von den starken Instrumentalpassagen, als auch von Damian Wilsons warme Stimme, die manchmal etwas nasal klingt, aber die Songs ausgezeichnet abrundet.

Titel wie „The Hours“ oder „Rubicon“ stecken voller Leidenschaft und Überraschungen und werden Fans melodischem Prog Metals vorbehaltlos gefallen. Überhaupt fällt auf, dass die Instrumentalpassagen sehr vielseitig angelegt wurden. Mal beherrscht das Keyboard den Sound, dann kommen wieder die Gitarren von Karl Groom und Pete Morten zum Einsatz und übernehmen die Führungsrolle.

Trackliste:

01 – Ashes

02 – Return Of The Thought Police

03 – Staring At The Sun

04 – Liberty Complacency Despendency

05 – Colophon

06 – The Hours

07 – That’s Why We Came

08 – Don’t Look Down

09 – Coda

10 – Rubicon

 

Fazit:

Threshold stellen mit diesem Album unter Beweis, dass sie ohne Zweifel einer der besten Prog-Metal-Bands auf diesem Planeten sind. Allein der Titel „Ashes“ rechtfertigt den Kauf des Albums. Auch handwerklich ist die Band über jeden Zweifel erhaben, wobei Karl Groom sicher zu den besten Gitarristen der Szene gezählt werden kann. Stimmlich haben sie mit Damian Wilson einen Wirklichkeiten Frontmann, auch wenn der 2011 verstorbene Andrew McDermott noch einen Tick stimmintensiver gewesen ist.

 

 

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