Marco Gruber

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Heute begrüßen wir Marco Gruber mit seinem Tirol-Thriller „Eiskalte Entscheidung“ .

Warum wolltest Du Autor werden?
Durch das Lesen unzähliger Bücher seit meiner frühesten Jugend entstand schon recht bald der Wunsch, eigene Geschichten und Figuren zu erschaffen. Bereits als kleiner Junge habe ich selbstgebastelte Büchlein mit kurzen Geschichten verfasst.

Wie bist Du dazu gekommen?
Eines Tages, es war glaube ich an einem heißen Abend während der Sommerferien, setzte ich mich spontan vor den Computer und begann einen Prolog zu einer Geschichte zu schreiben, die mir schon monatelang durch den Kopf gegeistert war. Irgendwann um zwei Uhr morgens war ich dann damit fertig und ab da nahm dann die weitere Geschichte ihren Lauf.

War es ein schwerer oder einfacher Weg?
Es war vor allem ein langer Weg. Durch meine berufliche Bindung und den stressigen Alltag (Ich war damals Hochbauleiter in einem Privatbetrieb und dementsprechend stand ich unter Dauerdruck) hatte ich nur selten Zeit zu Schreiben. Meistens war ich auch zu müde und es fehlte mir die Kraft und die geistige Frische, etwas vernünftiges zu Papier zu bringen. So erschuf ich meine Gestalten und meine Welten meistens im Urlaub und an den Wochenenden.

Wie sieht die Familie Deine Lust zum Schreiben?
Durchwegs sehr positiv. Besonders meine Mutter und meine Frau unterstützen mich dabei sehr.

Welches Genre interessiert Dich am meisten?
Ich bin da nicht so eingeschränkt und mir macht es Spaß, diverse Genres als Crossover zu verlinken. So ist mein erstes Buch „Eiskalte Entscheidung“ eine spannende Thrillergeschichte mit Military,- Abenteuer- und auch Romance-Elementen. Mein zweites Buch „Todesfalle“, das demnächst veröffentlicht wird, enthält darüber hinaus auch noch Zeitreise- und Mysteryelemente.

Was liest Du persönlich?
Alles mögliche. Thriller aller Art (Military, Mystery) aber auch Fantasy und historische Romane. Meine Favoriten dabei sind John Grisham, Tom Clancy, Stephen King, Markus Heitz und Andreas Eschbach. Auch Simon Beckett ist sehr gut.

Was sind Deine sonstigen Hobbies?
Sport (Fitness, Wandern, Schwimmen, Walken), unser schöner Garten und – ja ich gebe es zu – ich bin außerdem zusammen mit meinen beiden Brüdern ein PS4-Zocker.

Was machst Du beruflich?
Ich bin mittlerweile Projektleiter im Sozialen Wohnbau hier in Tirol.

Was war Deine interessanteste Erfahrung als Autor?
Das erste Mal Feedback zu meinen online veröffentlichten Kurzgeschichten zu erhalten. Das hat mich sehr motiviert und mich beflügelt, ein umfassenderes Werk zu schreiben.

Wie waren die ersten Bewertungen durch Freunde und Bekannte?
Eigentlich immer gut bis sehr gut.

Worum geht es in Deinem neuesten Buch?
In meinem Erstling „Eiskalte Entscheidung“ erleben wir die Geschichte des desillusionierten ehemaligen Delta Force Soldaten Stefan Berger, der – nachdem er von seinem Land verraten und im Stich gelassen wurde – in seiner alten Heimat Tirol ein neues Leben beginnen möchte. Doch die Vergangenheit lässt ihn vorerst noch nicht in Ruhe und so ergibt es sich, dass er in eine mörderische Hetzjagd gerät und am Ende genau jenem Mann das Leben retten soll, der ihn vor Jahren in den sicheren Tod geschickt hat. Und mittendrin ist da noch die sich mitten in einer ausgewachsenen Lebenskrise befindliche Offizierin Nina, deren Gefühle für Berger den Leser nicht kalt lassen sollten.

Warum sollte man das Buch unbedingt lesen? Was ist Deiner Meinung nach das Besondere an diesem Buch?
Ich finde, es ist rasant und kurzweilig verfasst, die Chemie zwischen den Akteuren stimmt, es knistert und kracht und die Kulisse der Tiroler Berge, der Ötztaler Alpen, ist so ein toller Hintergrund für einen Thriller, dass man einfach zugreifen und sich in die Geschichte vertiefen sollte. Das besondere ist vielleicht der kinofilmartige Aufbau der Geschichte, mit kurzen, knappen Handlungssträngen, das rasche Wechseln der Szenen, der Plot, der die Protagonisten zuerst quer über den Globus hetzt und der dann in einem nervenzerfetzenden Finale hoch oben in den eisigen Höhen der Gletscher in den Ötztaler Alpen sein furioses Finale findet.

An wen richtet sich das Buch besonders?
An alle Leser, die Spaß an kurzweiligen, spannenden Abenteuergeschichten mit Military- und Romanceelementen haben.

Was motiviert Dich?
Der Drang, meine Figuren zu entwickeln und die Geschichten, die in meinem Kopf entstehen, aus mir herauszuschreiben und sie allen zugänglich zu machen.

Wie bist Du beim Schreiben vorgegangen? (chronologisch, erst Notizen, etc.)
So wie der große Stephen King: Ein grundlegende Idee hatte ich im Kopf und auch ein grobes Konzept lag vor. Ich begann zu schreiben und ließ mich treiben. Mehrmals war ich selber überrascht, wohin sich der Gedankenfluss ergoss und wo ich am Ende dann gelandet bin.

Woher nimmst Du Deine Ideen?
Aus Filmen, aus tagtäglichen Berichten im Web und in den Zeitungen. Auch aus anderen Büchern und manche Dinge fallen mir sogar selber ein 😉

Hast Du Vorbilder?
Wie oben bereits erwähnt gibt es ein paar Autoren, deren Talent wohl unerreichbar bleibt, die man durchaus aber als Vorbild verwenden sollte: Stephen King, der Meistererzähler, John Grisham, der einfach jede Geschichte so erzählen kann, dass sich dich interessiert, Michael Crichton, der Meister des Spannungsaufbaus und natürlich Tom Clancy, der – als er noch selber schrieb – mich zutiefst fasziniert hat.

Kennst Du Schreibblockaden? Was tust Du dagegen?
Ich schreibe oft monatelang nicht, weil ich keine Lust habe. Dann, wenn ich den Drang wieder spüre, setze ich mich hin und es flutscht nur so aus mir raus. Ich erzwinge nie etwas und ich glaube, wenn ich das versuchen würde, würde ich nur Schrott produzieren.

Wie bist Du auf den Titel gekommen?
Er passt zu Geschichte eines Showdowns am Gletscher, wo es logischerweise sehr kalt ist. Der Titel ist mir irgendwann einfach so eingefallen.

Hast Du das Cover selbst gestaltet?
Ja. Und ich weiß auch, dass es da noch Luft nach oben gibt.

Gab es professionelle Hilfe durch Layouter, Lektoren, Verlage, etc?
Das Buch wurde komplett lektoriert.

Kamst Du über einen Verlag, Selbstverlag, Book on demand, etc. zu der ersten Ausgabe?
Selfpublishing via kindle bei Amazon, Tredition erfolgte erst später.

Vermarktest Du Dein Buch selbst?
Ja, das würde ich aber liebend gerne anderen überlassen 🙂

Wie geht es weiter?
Die Fortsetzung „Todesfalle“ ist fertig und soll demnächst erscheinen. Wir werden unsere Protagonisten weiter begleiten und diesmal kommt noch etwas Mystery und auch ein Zeitreisethema mit ins Spiel.

Was kannst Du anderen, jungen Autoren, als Tipp an die Hand geben?
Niemals aufgeben, nicht aus dem Konzept bringen lassen, Geduld walten lassen, nichts überstürzen, seinen eigenen Überzeugungen treu bleiben und trotzdem auf Ratschläge von erfahrenen und erfolgreichen Autoren hören. Ich hatte zB vor Jahren regen Email-Verkehr mit meinem mittlerweile sehr erfolgreichen Namenskollegen Andreas Gruber, der mir einige wertvolle Tipps geben konnte.

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