Marianne Pitzen: Frauenmuseum

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Alles Prophetinnen!

Das Buch ist im Jahre 2006 in Bonn im erschienen. Es ist 112 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Das Frauenmuseum ist eine touristische Attraktion in der deutschen Bundesstadt Bonn. Es öffnete im Jahre 19814 erstmals seine Pforten für die Öffentlichkeit und war damals nach eigenen Angaben das erste Museum überhaupt, das sich speziell mit Frauen beschäftigt.

Marianne Pitzen ist nicht nur die Gründungsdirektorin, sondern auch die Herausgeberin dieses Ausstellungskataloges. Die Ausstellung „Alles Prophetinnen!“ ist dort vom 22.1. – 7.5.2006 zu sehen.

Die Autorin

Pitzen wurden 1948 in Stuttgart geboren. Ab 1969 beteiligt sie sich als Künstlerin an Ausstellungen. Zusammen mit ihrem Mann Horst Pitzen gründete sie 1972 die Galerie Circulus. 1974 kommt die Zeitschrift Circular hinzu. Die Projekte „Frauen formen ihre Stadt“ und „Frau+Futura“ kommen in dieser Zeit hinzu. Ab den 1980er Jahren ist sie dann voll und ganz mit dem Frauenmuseum beschäftigt. Sie hat ihr Leben also Frauenfragen gewidmet.

Die Buchbesprechung

Künstlerinnen wie Marie-Luise Kreiss, Valentine Roth, Tremezza von Brentano, Sibylle Spelsberg, Kathrin Yan, Thesa Terheyden und Stephanie Lange sind einige wenige Künstlerinnen, die hier stellvertretend für alle ausstellenden Künstlerinnen genannt seien. Im Hauptteil des Ausstellungskataloges zeigt das Werk die ausgestellten Exponate einschließlich der dazugehörigen technischen Daten. Im Anschluß daran gibt es die Kurzbiographien der jeweiligen Künstlerinnen.

Die Ausstellung selbst ist nicht die Rede wert, zumal die beteiligten Künstlerinnen auch nicht sehr bekannt sind. Es geht eher um das eigentliche Ende des Ausstellungskataloges. Unter dem Stichwort „Das Experiment geht weiter“ gibt es einen detaillierten Rückblick auf die Jahre 2002 – 2006 sowie einen allgemeinen Rückblick auf die Gründungszeit. Die Ausführungen sind hier aber eher rudimentär und bestimmt nicht vollständig.

Wer das Museum nicht kennt, erhält so einen ersten guten Überblick über die Geschichte des Museums und seine Zielrichtung.

Das Frauenmuseum – wie soll man es einschätzen? Ist es ein unbekannter Exot? Eine feste Größe im rheinischen Kulturleben? Es ist – vielleicht auch wegen seiner Zielrichtung – ein wenig schwierig einzuschätzen. Möglicherweise gibt es inzwischen auch schon umfangreichere Lektüre, die das Frauenmuseum besser beschreibt. Wer sich dafür interessiert, sollte sich selbst auf die Suche machen.

Wenn ihn seine Erinnerung nicht trügt, hat der Autor dieses Textes das Museum Mitte der 1990er Jahre selbst kennengelernt. Einen bleibenden Eindruck hat es damals nicht auf ihn gemacht. An Marianne Pitzen kann er sich jedenfalls nur auf Grund ihrer auffallenden Frisur erinnern.

Das Fazit

Als Ausstellungskatalog ist das vorliegende Werk eher zweitrangig; wenn überhaupt ist es eine Gedächtnisstütze an eine Ausstellung, die überregional keine Bedeutung erlangt hat. Es kann aber als Lektüre hilfreich sein, wenn mann das Frauenmuseum und seine Geschichte kennenlernen möchte.

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