Marie-Luise Otten: Museum der Stadt Ratingen

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Kunst nach 1945

Marie L Otten (Herausgeber). Wienand 2011, Gebundene Ausgabe, 208 Seiten, € 29,30

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Kunst nach 1945 im Museum der Stadt Ratingen Eine Bestandsaufnahme; Köln 2011; 208 Seiten; ISBN: 978-3-86832-059-6

Seit Mitte der 1980er Jahre hat das Museum der Stadt Ratingen eine ganz besondere Sammlung zeitgenössischer Kunst angelegt. Einige Werke kommen aus den Werkstätten so bedeutender Künstler wie Andy
Cy Twombly oder Julian Schnabel. Ein weiterer Teil der Arbeiten stammt aus der nahegelegenen Kunstakademie Düsseldorf. Ein Großteil der Werke sind Papierarbeiten, daneben Malerei, Skulptur, Objekte, Fotografien und Druckgrafiken.

Peter Brüning ist genauso in dem Bestand des Museums vertreten wie beispielsweise Joseph Beuys, Cy Twombly, Eun Nim Ro, Andy Warhol, Roger Selden, Yildirim Denizli, Anatol, Janusz Hajduk, Alfred Hrdlicka, Dieter Nuhr, Constantin Jaxy und Erika Maria Riemer-Sartory.

Über das Buch

Das Buch ist hinsichtlich seines Aufbaus dreigeteilt.

Die Autoren Ursula Mildner, Marie-Luise Otten, Volkmar Essers und Karl-Heiz Hering führen verbal in die Sammlung, ihre Geschichte und ihre künstlerischen Schwerpunkte ein. Der Leser erfährt so ein wenig über das Umfeld, in dem sich das Museum bewegt.

Der folgende, umfangreiche Bildteil setzt eine erste Duftmarke. Hier werden Kunstwerke – hauptsächlich Bilder – anhand eines Fotos, ihrer technischen Daten und oft genau auch anhand einer kurzen Einführung vorgestellt.

Der folgende und das Buch abschließende Bestandskatalog komplettiert die Aufzählung dessen, was im Museum vorhanden ist. Hier tauchen also auch Künstler und ihre Werke auf, die im Bildteil nicht vorhanden sind. Im Bestandskatalog gibt es auch biographische Daten zu den enthaltenen Künstlern.

Das Museum der Stadt Ratingen mag nun nicht zu den berühmtesten und beliebtesten Museen gehören, die es in Nordrhein-Westfalen gibt. Es fällt aber immer wieder durch seine sehenswerten Wechselausstellungen auf. Da ist ein solcher Bestandskatalog überfällig, wirft er doch einen Blick auf das künstlerische, geschichtliche und fundusmäßige Fundament, also quasi die Basis dessen, was der Ausgangspunkt der Wechselausstellungen ist.

Marie-Luise Otten, die Herausgeberin des Buches, ist die Vorsitzende der Freunde und Förderer des städtischen Museums.

Der Verlag

Der Wienand ist ein Verlag aus der rheinischen Metropole Köln, der Bücher zum Kunstgeschehen veröffentlicht. Auf seinem Internetauftritt www.wienand-koeln.de sind zwar die aktuellen Buchangebote einsehbar. Informationen über den Verlag als solchen (wie zum Beispiel die Geschichte des Verlages oder die Wirtschaftsdaten) sind dort nicht einsehbar. Die Informationen dort sind zu sehr auf die Produkte und zu wenig auf Image angelegt, als daß sie wirklich zum Kauf animieren würden.

Das Fazit

Wer das Museum der Stadt Ratingen mag, für den sollte dieser Bestandskatalog schon ein „Muß“ sein. Er erhält so schließlich eine gute Übersicht über die Sammlung.

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