Marita Kewe: Papiermühle Plöger

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Die Papiermühle Plöger in Schieder; Detmold 2005; 32 Seiten; ISBN: 3-926311-33-9

Die Papiermühle Plöger ist eine ehemalige Papiermühle in Schieder im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe, die heute ein Museum beherbergt. Ihre Anfänge reichen bis ins Jahr 1697 zurück. Zu dieser Zeit erhielt der Papiermachermeister Johann Bernd Plöger von Graf Kasimir zur Lippe-Brake die Erlaubnis, an der Niese bei Schieder eine Papiermühle anzulegen, welche kurze Zeit später durch ein Hochwasser zerstört wurde.

Über den Herausgeber

Den Lippischen Heimatbund gibt es seit 1908. Er gilt als einer der größtes Landesverbände im Deutschen Heimatbund. Den Schutz von Umwelt und Natur, die Pflege der lippischen Kultur und ihre Bindung an Heimat, Geschichte und Brauchtum sowie die Mitwirkung an der sinnvollen Ausgestaltung des Heimatraumes bezeichnet er als seine Hauptaufgaben.

Bei den Lippischen Kulturlandschaften handelt es sich um eine ab 2004 vom Lippischen Heimatbund in Detmold herausgegebene Schriftenreihe.

In den einzelnen, zumeist 32 Seiten umfassenden Heften werden bedeutende Kultur- und Naturdenkmäler des Kreises Lippe eingehend beschrieben. Sie sind mit zahlreichen Plänen und Abbildungen versehen. Hier liegt die Nummer 2 der Schriftenreihe vor, die beispielsweise direkt beim Heimatbund (www.lippischer-heimatbund.de) erhältlich ist.

Die Autorin

Entgegen den Gepflogenheiten in den späteren Heften der Schriftenreihe wird die Autorin hier nicht vorgestellt. Es ist also unklar, welchen Bezug sie zu der Papierfabrik hat.

Die Buchbesprechung

Schon beim Durchblättern fällt die reichhaltige Bebilderung auf. In Farbe und schwarzweiß bekommt der Leser das historische Bauwerk vorgestellt. Historische Bauwerke und Zeichnungen kommen ergänzend hinzu.

Das Museum wird hier nicht expliziet vorgestellt. Wer nähere Informationen dazu wünscht, wird im Internet unter www.papiermuehle-ploeger.de eine gute Quelle beispielsweise zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen erhalten.

Das hier besprochene Werk hat eher den Chrakakter eines Geschichtswerkes, ohne in geschichtswissenschaftliche Sphäre zu entschweben. Die Ausführungen sind leicht verständlich und daher auch für den interessierten Laien gut verständlich. Auch wenn hier vorrangig Heimatgeschichte aus Lippe, einem Teil des westdeutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, beschrieben wird, ist da Buch auch für Leser, die nicht aus dieser Region stammen, gut nutzbar. Das Buch hat auch industriegeschichtlichen Charakter, wenn beispielsweise erzählt wird, wie eine Papierfabrik in vergangener Zeit gearbeitet hat.

Eine Papierfabrik mag nicht zur klassischen Kulturlandschaft gehören wie etwa ein Schloß oder eine Kirche, auch wenn hier heute ein Museum untergebracht wir. Das Gebäude ist aber in die Denkmalliste von Schieder-Schwalenberg aufgenommen worden; man kann also schon davon ausgehen, daß das Gebäude und seine maschinelle Ausstattung bedeutsam und erwähnenswert sind.

Das Fazit

Hier wird ein historisches Gebäude aus dem lippischen Land vorgestellt, das heute ein Museum ist. Der Lippische Heimatbund beschreibt hier ein Industriemuseum, ohne daß dieses Museum als solches ausgewiesen ist.

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