Martin Jehne: Die römische Republik

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Martin : Die römische Republik Von der Gründung bis Cäsar

Das vorliegende Buch ist im Jahre 2006 im Verlag C. H. Beck aus München erschienen. Es ist standardmäßig 128 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Rom ist die Hauptstadt Italiens. Rom kann aber auch auf eine lange Geschichte zurückblicken. Ob Rom eine der ältesten Städte der Welt ist, die noch existiert, sei einmal dahingestellt. Jehne beschreibt jedenfalls die Geschichte der „Ewigen Stadt“ von ihren Gründungstagen bis zum Tode Cäsars. In dieser Zeit gab es eine Staatsform, die Ähnlichkeiten mit der Demokratie aufweisen kann. Rom etablierte die unumstrittene Vormachtstellung im Mittelmeerraum. Karthago stieg im 3. und 2. Jahrhundert zu einem ernstzunehmenden Rivalen auf, der erst nach mühevollen Kriegen zu Boden gerungen werden konnte. Trotz des unablässigen (oder vielleicht auch deswegen?) Zustroms von Menschen und Gütern kam es zunehmend zu sozialen Gegensätzen. Am Ende der Republik war der Senat dann nicht mehr in der Lage, die Herausforderungen, die ein solches Weltreich mit sich bringen, zu meistern. So zeichnete sich im Laufe der Jahre immer mehr die Staatsform der Monarchie ab – hatte es die nicht schon einmal gegeben, ganz am Anfang?

Über den Autoren

Martin Jehne unterrichtet als Professor für Alte Geschichte an der Technischen Universität Dresden. Der süddeutsche Verlag hat also wieder einmal einen ausgewiesenen Experten für ein Buchprojekt gewinnen können – dieses Mal aus Ostdeutschland.

Das Buch gehör zu der Reihe „Wissen in der Beck`schen“ Reihe. Wie von dort nicht anders zu erwarten, bietet das Buch einen soliden Überblick über die politischen Ereignisse im alten Rom. Bereiche wie das Militärwesen, Kultur, Religion oder die Biographien wichtiger Persönlichkeiten werden hier erwartungsgemäß nicht angerissen. Wer sich für geschichtliche Themen und insbesondere das alte Rom interessiert, hält hier auf jeden Fall einen guten Einstieg in den Händen.

Aus vielen anderen Werken aus der Wissens-Reihe sind wir es ja gewohnt: Auch das vorliegende Werk ist eine reine Bleiwüste. Es gibt also viel Text, der nicht durch Fotos oder anderes Bildmaterial ergänzt wird.

Am Ende des Buches gibt es noch eine Zeittafel. Sie faßt die wichtigsten Ereignisse aus der vorchristlichen Zeit Roms zusammen.

Jehne gelingt es, die wichtigsten Ereignisse herauszupicken und so zu schildern, daß sie auch für den fachwissenschaftlichen Laien gut verständlich sind. Viele Daten und Fakten mögen noch aus dem schulischen Geschichtsunterricht bekannt sein. Sie in so komprimierter Form vor Augen zu haben, kann hilfreich sein, wenn man Details dazu nachschlagen möchte.

Das Fazit

Das Buch ist eine gute Einführung in ein geschichtliches Thema.

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