Martin Krauss: Kampftage

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Kampftage

Knud Kohr. Verlag Die Werkstatt GmbH 2000, Gebundene Ausgabe, 280 Seiten, € 17,50

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Knud Kohr / Martin Krauß: Kampftage Die Geschichte des deutschen Berufsboxens

Das Buch ist im Jahre 2000 im aus Göttingen erschienen. Es ist 288 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Das Buch gibt nach Angaben der Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel eine Übersicht über den Berufssport „Boxen“ bei uns in Deutschland. Die Zeitspanne reicht dabei von den oftmals illegalen Boxkämpfen zur Jahrhundertwende über die Nachkriegszeit bis zu den Kämpfen eines Dariuss Michalczewski in unseren Tagen.

Über den Verlag

Den Verlag gibt es seit dem Jahre 1981. Er veröffentlichte zunächst Sachbücher und pädagogische Literatur zu Umwelt- und Friedenstheme. Dies geschah in Zusammenarbeit mit Organisationen wie Greenpeace. 1992 startete der Göttinger Verlag mit der Herausgabe von Fußballbüchern, die seither den Schwerpunkt des Verlagsprogrammes bilden.

Über die Autoren

Knud Kohr ist Jahrgang 1966. Er war früher Journalist und Redakteur, ist heute aber freier Autor in Berlin. Prosa, interaktive Hörspiele und Reisereportagen sind sein Metier. Was ihn als Sportjournalist auszeichnet, ist seiner Kurzbiographie im Buch nicht zu entnehmen.

Bei Krauß ist es anders. Er ist Jahrgang 1964 und seines Zeichens freier Sportjournalist und Publizist in Berlin.

Die eigentliche Buchbesprechung

So unterschiedlich die beiden Autoren hinsichtlich ihres beruflichen Werdeganges auch sein mögen, so gelingt es ihnen dennoch, eine hübsche Übersicht über den Boxsport bei uns in Deutschland zu Papier zu bringen. Der legendäre Cassius Clay kommt hier genauso vor wie etwa Rene Weller, Max Schmeling, Ralf und Graciano Rocchigiani und Sven Ottke, um nur mal die bekanntesten Namen zu nennen. Wer kann sich heute noch an Namen wie Jakob und Hein Domgörgen, Hermann Remscheid, Hubert Offermanns, Konrad Mittermeier, Paul Samson-Körner oder Jupp Besselmann erinnern, die vor Jahrzehnten auf nationaler Ebene im Boxsport erfolgreich waren?

Das Buch enthält diverse Schwarzweißfotographien, die zumeist bekannte Boxer in entsprechender Pose zeigen. Viel interessanter sind aber die Texte. Sie bieten eine Zeitreise durch 100 Jahre deutscher Boxgeschichte. Die Fakten sind dabei chronologische geordnet, leicht verständlich geschrieben und heben Erfolge und Mißerfolge gleichermaßen vor. Die Ausführungen sind anschaulich geraten, so daß sich auch der interessierte Laie ein Bild von den historischen Ereignissen machen kann. Das Buch ist informativ gemacht – schließlich sind Boxer wie Max Schmeling und Mohammed Ali den meisten von uns in Erinnerung, viele andere wichtige und interessante Boxer aber längst vergessen. In diesem vorliegenden Buch werden sie der Vergessenheit entrissen und noch einmal anhand ihrer Erfolge (und vielleicht auch Mißerfolge) noch einmal vorgestellt.

Das Fazit

Hier liegt ein gute lesbares und informativ Buch vor, das sich mit der Geschichte des Profi-Boxens in Deutschand beschäftigt. Es ist gut gemacht und informativ.

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