Master Of Confusion

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MEHR ALS EIN PAUSENFÜLLER!

Die Band:

Nach seinem Ausstieg bei Metal-Legende Helloween gründete Gitarrist Kai Hansen 1989 mit Ralf Scheepers, Uwe Wessel und Matthias Burchardt die Band . Schnell etablierte sich die Band in der Szene. Nach dem Ausstieg von Sänger Ralf Scheepers übernahm Kai Hansen diese Rolle und wurde immer stärker der Mastermind von .

Das Album:

Da das neue Album der deutschen Metalikone erst im Frühjahr 2014 erscheinen wird, will die Band ihren Fans die Wartezeit ein wenig verkürzen. Und so ist „Master Of Confusion“ mit einer Spieldauer von gut sechzig Minuten die wahrscheinlich längste Metalsingle der Rockgeschichte. Insgesamt zehn Songs finden sich darauf, wobei es nur zwei wirklich neue Songs sind, die Gamma Ray ihrer Anhängerschaft präsentieren. Dazu kommen zwei gelungene Coverversionen, die ebenfalls neu eingespielt wurden sowie sechs Livetracks.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die neuen Songs: „Empire Of The Undead“ ist ein Nackenbrecher erster Güte, der zeigt, das Gamma Ray noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Eine satte Rocknummer mit einem irren Tempo und einem fantastischen Gitarrenriff. Stimmlich zeigt sich Kai Hansen ebenfalls gut in Form. Wenn man an diesem Song etwas kritisieren möchte, dann vielleicht die Tatsache, dass die permanente Wiederholung der Titelzeile etwas nervig ist. Mich hat es aber nicht gestört, dafür ist der Song einfach zu gut.

Gleiches gilt für „Master Of Confusion“. Schon das Einstiegsriff lässt jedes Rockerherz höher schlagen. Es folgen mehrstimmige Chorpassagen, hervorragende Gitarrenarbeit und ein starker Refrain. Nach dem letzten, guten Album „“ deuten Gamma Ray hier sehr vielversprechend an, das mit dem neuen Material eine weitere Steigerung möglich ist.

Über Sinn und Unsinn von Coverversionen kann man sicher vortrefflich streiten. Gamma Ray haben zwei Nummern ausgewählt, die Spaß machen: „Lost Angels“ ist im Original von den Glam-Rockern Sweet und bekommt durch die härtere Darstellung richtig Drive. „Death Or Glory“ ist ein gelungenes Cover der Metal-Helden Holocaust.

Den Abschluss bilden sechs Livetracks, die im Rahmen der Skeleton & Majestic-Tour in der Zeche in Bochum aufgenommen wurden. Das Besondere ist, das die Songs nicht auf dem gleichnamigen Album zu finden sind. Überraschend ist, dass sich Kai Hansen stimmlich hier in wirklich guter Form präsentiert. Das war in den letzten Jahren nicht immer so. Überhaupt überzeugen die Livetracks durch eine saubere Produktion, die den Sound der Band und das Publikum sehr gut einfangen. Höhepunkt sind zum einem „Time To Break Free“, mit keinem geringeren Gastsänger als sowie das zwölfminütige „Insurrection“ das mit seinen zahlreichen Breaks und Tempowechseln eine echte Metalhymne ist.

Trackliste:

01 – Empire Of The Undead

02 – Master Of Confusion

03 – Death Or Glory

04 – Lost Angels

05 – The Spirit (Live in Bochum)

06 – Wings Of Destiny (Live in Bochum)

07 – Gamma Ray (Live in Bochum)

08 – Farewell (Live in Bochum)

09 – Time To Break Free (Live in Bochum)

10 – Insurrection (Live in Bochum)

 

Fazit:

„Master Of Confusion“ ist definitiv mehr als ein Lückenfüller. Mit „Empire Of The Undead“ und „Master Of Confusion“ präsentieren Gamma Ray zwei starke neue Songs, die das Interesse und die Neugier auf das neue Album deutlich anheizen. Die beiden Coverversionen und die sechs Livetracks machen diese „Single“ dann auch für Fans und Sammler sehr empfehlenswert.

 

 

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