Medal of Honor

Autorenwertung
  • Grafik
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  • Sound
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  • Atmosphäre
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  • Bedienung
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  • Umfang
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Sebek | Rezensionsdatum:

Medal of Honor

Wieder einmal macht ein Publisher die Ankündigung, dass Sie einen Call of Duty Killer auf den Markt bringen werden. Genau diese Aussage gab von sich, als sie den Ego Shooter Medal of Honor veröffentlichten. Leider war das ein regelrechter Griff ins Klo, denn dieses Spiel ist nicht mehr als ein billiger Modern Warfare Abklatsch und kann Call of Duty nicht einmal annähernd vom Thron stoßen. Im Folgenden werde ich Ihnen erklären wie ich dieses Spiel bewerte und ob es empfehlenswert ist.

Grafik:
Das Gute an der Grafik von Medal of Honor ist natürlich die sehr plastisch wirkende Umgebung. Berge, Gebäude und Wälder sehen sehr gut aus und konnten mich überzeugen. Was aber schlecht ist sind die Animationen, denn die Soldaten bewegen sich wie eingefrorene Nussknacker. Die Texturen sind teilweise auch sehr schwammig geworden und das sorgt für eine Detailarmut im Spiel. Effekte wie Explosionen können auch in keinster Weise überzeugen und lösen keinen Aha-Moment bei mir aus.

Sound:
Der Sound von Medal of Honor muss sich wenigstens nicht hinter dem von Call of Duty verstecken, denn die Waffen und Explosionen sind sehr bombastisch, die deutschen Sprecher sind ebenfalls von bester Qualität und das Spiel bietet einen guten Souround Sound. Leider war der Soundtrack etwas lahm und wenig beeindruckend.

Atmosphäre:
In Medal of Honor geht es nach Afghanistan und das ist wirklich sehr stimmungsvoll. Es gibt auch viele Schleichpassagen was total mein Fall war und richtig Spaß machte. Geiler wäre es aber gewesen hätte EA bei diesem Spiel etwas Physik mit eingebracht und die Karten etwas spannender gestaltet. Die Karten wirken oft sehr leblos und langweilig. Das was aber wirklich an Medal of Honor stört sind die Bugs und die Logiklücken in der Geschichte. Ich bin wirklich enttäuscht, denn EA hat noch nie solchen Mist verzapft. Doch es gibt immer ein erstes Mal.

Bedienung:
Die Bedienung geht wirklich wie Butter von der Hand. Es ist sehr einfach präzise zu zielen und die Steuerung ist für jeden nach belieben zu konfigurieren. Für Anfänger sind Hilfen einblendbar und das ist wirklich selten bei einem Shooter.

Umfang:
Es gibt in Medal of Honor zwar moralische Entscheidungen, allerdings beeinflussen diese das Spielgeschehen nicht, daher ist ein erneutes durchspielen sinnlos. Die Spielzeit ist kurz geraten, denn sind nur erbärmliche 5 Stunden.

Fazit:
Medal of Honor ist für mich der Reinfall des Jahres 2010. Ein so großes Spiel wie Medal of Honor kann meiner Meinung nach nicht so schlecht entwickelt werden wie es hier der Fall ist, daher kann ich niemanden raten dieses Spiel zu kaufen, da es langfristig einfach keinen Spaß macht.

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