Melek-Tha – Astrum Argentum

Autorenwertung
  • Sound
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  • Melodie
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  • Unterhaltung
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  • Cover
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Astrum Argentum

  1. Evil Conjuration
  2. Hymn Of The Dead
  3. Black Wizard
  4. Midian Graveyard
  5. Slava Tchortu
  6. Kabbalastic Flames
  7. Tabernacle Of Hatred
  8. Supreme Evil
  9. Templis Infernalium

Melek-Tha

Melek-Tha ist das Dark Ambient-Projekt eines gewissen Lord Evil, dessen bürgerlicher Name bis heute unbekannt ist. Die Musik von Melek-Tha kann man gut als typischen Dark Ambient bezeichnen, wobei eines der Markenzeichen dies Projektes der überdurchschnittlich hohe Gebrauch von Samples aus Horror-Filmen. Er sampelt aber auch gerne aus dem Werk anderer Künstler, wie z.B. Laibach.

Melek-Tha hat seit seinem Betehen im Jahr 1994 fast 60 Alben herausgebracht und damit zu den produktivsten Künstlern seines Faches zählt. Sein Werk ist vor allem durch die Science Fiction-Literatur beeinflusst, so finden sich als Einflüsse Namen wie H.P. Lovecraft oder H. R. Giger.

Überdies umgibt sich Lord Evil gern mit der Aura des geheimnisvollen und steht in gewisser Nähe zu anderen Underground-Musikrichtungen wie Black Metal oder Noise. Daher kommt es recht häufig vor das Melek-Tha auch gerne mal eine sogenannte Split-Veröffentlichung mit Künstlern aus diesem Genre aufnimmt. So geschehen mit der Black Metal-Band Nazxul und der Veröffentlichung Devilish Purification.

Astrum Argentum, das Album

Astum Argentum ist Melek-Thas Debutalbum, welches 1996 auf einem Metal-Label veröffentlicht wurde. Es besitzt 9 Stücke, deren Laufzeit von etwas über 4 Minuten bis zu sagenhaften 12 Minuten reicht. Die Grundstimmung des Albums ist sehr düster und gut mit der eines Horror-Filmes zu vergleichen, verstärkt wird dieser Eindruck durch die immer wiederkehrenden Filmsamples und gespenstisch verzerrten Stimmen.

Auch die Namen der Titel lassen erahnen in welch dunkle Gefilde uns diese Musik entführen will. So erzeugt schon der Opener „Evil Conjuration“ mit einem eigenartigen Geräuschen eine gewisse Sogwirkung, von der man sich während des ganzen Albums nicht losreißen kann.

„Black Wizard“ ist ein weiteres Highlight auf dem Album. Hier werden mehrere düstere Soundflächen geschickt übereinander gelegt und man fragt sich was da gerade vor sich geht. Es ertönen eigenartige Stimmen, die weder menschlich noch animalisch klingen. Sehr unheimlich diese Musik.

In „Midian Graveyard“ kommt dann auch ein tolles Laibach-Sample zum Einsatz, nun ja, ein richtiges Sample ist es ja eigentlich nicht, vielmehr wird hier eine Dark Ambient-Passage aus einem Laibach-Stück einfach mal ausgeliehen und darüber verschiedene andere Samples gelegt.

Einziges Manko an diesem Album ist das hässliche Cover, das leider sehr augenkrebsverdächtig ist.

Fazit

Astum Argentum ist ein sehr gelungenes Debut dieses doch sehr okkulten Projektes. Die unheimliche Stimmung, die schon das erste Stück transportiert, wird bis zum Ende beibehalten. Melek-Tha kann überdies mit einer gelungenen Auswahl an Samples das Interesse an seiner Musik aufrechterhalten. Am besten funktioniert dies Art von Musik, wenn man sie nachts in absoluter Dunkelheit hört.

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