Melek-Tha – De Magia Natvrali Daemoniaca

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Melodie
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  • Unterhaltung
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  • Cover
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  • Gesamt
    2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– De Magia Natvrali Daemoniaca

  1. Hell On Earth (Prelude
  2. De Magia Naturali Daemonica
  3. Damnum Minatum Ac Malum Sectum
  4. Igrega Du Diablo
  5. Pseudomonarchia Daemonium
  6. Hein Horra
  7. Hell On Earth
  8. Soumo De Secta Vaudensium

Melek-Tha – De Magia Natvrali Daemoniaca

Melek-Thas zweites Album De Magia Natvrali Daemonica ist damals im Jahr 1999 auf dem legendären Label Cold Spring Records erschienen, das sich vor allem durch Tonträger aus dem Noise, Dark Ambient und Industiral Genre einen Namen gemacht hat und international bekannt ist. Auf ihm erschienen so Sezengrößen wie Merzbow, Psychic Tv und Crash Worship um nur einige zu nennen.

Die Musik auf dem zweiten Album setzt genau da an wo Melek-Tha auf dem ersten Werk aufgehört hat, wieder gibt es eine sehr düstere Mischung aus Filmsamples und Dark Ambient-Soundflächen zu hören.

Wobei gerade der Einsatz der Filmsamples mit persönlich hier und da etwas übertrieben wurde und von ihrer Aussage her etwas plakativ wirken. So ist in dem Stück „Hell On Earth (Prelude)“ eine wimmernde Frau zu hören, die von einem Arzt oder ähnlichem befragt wird, was denn mit ihr sei, und sie darauf antwortet, dass sie halt von Dämonen verfolgt werde. Der Arzt glaubt ihr das nicht bis sich der Erdboden auftut und eine dämonische Stimme ertönt und den Mann mit in die Hölle reißt.Von der Idee sicherlich gut gemeint, aber gerade die pompösen Orchestersounds blasen das Stück irgendwie künstlich auf.

Ewtas gemächlicher wird es auf dem Titelstück des Albums, das durchgehend aus unheimlichen Soundscapes besteht, darüber hört man irgendwelche Geistliche, die ienen rätselhaften Text in lateinischer Sprache vortragen, als wollten sie damit versuchen alles Übel zu verbannen.

Überhaupt besitzt das Album eine sehr mittelalterliche Atmosphäre, viele der Tracks könnten direkt aus der Zeit der Inquistition stammen. Hin und wieder hört man auch Passagen, die an ein wildes Schlachtengetümmel erinnern, so z.B. in dem Stück „Hein Horra“.

Etwas nachteilig wirkt sich die Tatsache aus, dass Melek-Tha hier oftmals über’s Ziel hinausschießt und es mit den vielen Filmsamples und Geräuschen einfach übertreibt. Das verhindert, dass sich die Tracks entfalten können, da sie einfach zu überfrachtet sind und daher unter Effektmusik einzuorden sind.

Fazit

Melek-Tha ist ein ganz gutes zweites Album gelungen, das im Vergleich zum Vorgänger leider etwas überproduziert klingt. Die meisten Tracks sind leider derart von Samples und Geräuschen überladen, dass es sehr schwer fällt normale musikalische Strukturen auszumachen. Auch die vielen Anspielungen aus Horror-Filmen nehmen dem Werk die Originalität, eigentlich schade, Potential hättes es gehabt.

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