Michael Salbaum: Die Geschichte der CSU

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Michael : Die Geschichte der CSU Erster Teil Die Anfänge in den Altlandkreisen Günzburg und Krumbach

Das Buch ist 1998 im des CSU-Kreisverbandes Günzburg erschienen. Es ist 390 Seiten dick.

Das vorliegende Buch ist Teil einer Dissertation aus dem Jahre 1998. Der hier besprochene Teil sei in diesem Text stellvertretend für das gesamte veröffentlichte Werk vorgestellt werden.

Die Inhaltsangabe

Die Christlich Soziale Union ist die bayerische Schwesterpartei der bundesweit (außer eben in Bayern) agierenden Christlich Demokratischen Union. CDU und CSU gehören heute wie selbstverständlich zur deutschen Politik. Allzu leicht wird vergessen, dass beide Parteien erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind und für sich beanspruchten, das alte, historische Zentrum (die Partei des politischen Katholizismus) wiederauferstehen zu lassen, nur eben für alle Konfessionen offen. Wie dies in Bayern vonstatten ging, davon erzählt dieses Buch.

Die Buchbesprechung

Schon beim groben Durchblättern fallen einige Details auf, die an dieser Stelle erwähnt werden sollen.

Das Buch beschreibt tatsächlich nur die Geschichte der CSU in den ehemaligen Landkreisen Günzburg und Krumbach. Der hier vorliegende erste Teil beschreibt die Zeit von 1945 bis 1949. Der zweite Band beschreibt dann die Zeit von 1950 bis 1972. Das Jahr 1972 bringt insofern eine Zäsur, als dass eine kommunale Gebietsreform in Bayern stattfand, beide Landkreise zusammengelegt wurden und somit auf für die CSU die Notwendigkeit bestand, einen neuen Kreisverband zu schaffen. Band 3 beschreibt dann die Zeit ab 1973.

Das Buch enthält erstaunlich viele Schaubilder, Tabellen und historische Dokumente, aber überraschend wenig Fotos. Die wenigen enthaltenen Schwarzweißfotos zeigen die Gesichter von damaligen örtlichen Lokalpolitikern wie auch die Zerstörungen des Krieges.

Der Autor hat, wie es sich für einen solchen Anlaß gehört, sehr gründlich und umfangreich recherchiert. Dementsprechend detailliert ist auch das Arbeitsergebnis. Da es sich um ein geschichtliches, handfestes und bodenständiges Thema aus dem täglichen Leben handelt, ist das Buch auch gut verständlich gelungen. Unbekannte Fachbegriffe fehlen also genauso wie Ausflüge in die politikwissenschaftliche oder geschichtswissenschaftliche Theorie.

Das Buch ist was für Heimatforscher. Wer nicht in Günzburg und Krumbach wohnt, hat auch keinen Nutzen davon. So könnte der Leser meinen, der nicht aus den genannten Landkreisen kommt. Und hat dabei doch auch nur bedingt Recht. Das Buch beschreibt deutsche Nachkriegsgeschichte und den demokratischen Wiederaufbau. In der Schule würde das Buch unter dem Begriff „exemplaricshes Lernen“ fallen. Man greift ein Beispiel aus dem großen Topf der Möglichkeiten heraus und erklärt anhand dieses Beispiels, wie eine Sache funktioniert. So wie in Bayern könnte man sich auf den Wiederaufbau in anderen Teilen Deutschlands vorstellen.

Das Fazit

Wer sich für allgemeine Geschichte interessiert, hält hier ein gutes Buch in den Händen.

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