Michael von Brück: Zen

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Zen

Michael von Brück. C.H.Beck 2016, Taschenbuch, 128 Seiten, € 8,95

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Michael von Brück: Zen Geschiche und Praxis

Das Buch ist im Jahre 2009 im Verlag erschienen. Es ist 128 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Der Zen ist eine Spielart des Buddhismus in Ostasien. Inzwishcen ist er auch aus dem westlichen Kulturkreis nicht mehr wegzudenken. Ob die Meditationspraxis des Zen die Menschen so fasziniert? Keine Ahnung. Das Buch beschreibt die historische Entwicklung des Zen-Buddhismus, wie es die Inhaltsangabe auf dem hinteren, blauen Buchdeckel berichtet. Seine wichtigsten Ziele und wesentlichen Elemente seiner Meditationspraxis kommen laut Inhaltsangabe hinzu.

Über den Autoren

Von Brück ist Professor für Religionsgeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München. Er ist auch ausgebildeter Yoga- und Zen-Lehrer; diese Ausbildung erfolgt in Indien und Japan.

Was die historische Entwicklung des Zen anbelangt, beschreibt ihn das Buch als „einen der besten Kenner“:

Das Buch gehört zu der Buchreihe „Wissen in der `schen Reihe“.

Die eigentliche Buchbesprechung

Das Buch beschreibt die Geistesgeschichte des Zen. Meditationstechniken kommen dementsprechend nicht vor. Zumindest nicht die Meditation für den Eigenbedarf. Am Ende des Buches beschreibt von Brück, wie der Tagesablauf und das Leben in einem buddhistischen Zen-Kloster aussehen.

Der Autor geht dabei eher literaturwissenschaftlich vor; er setzt dabei schon Grundlagenwissen und auch gewisses Grundverständnis des Zen voraus. So werden beispielsweise keine Meister und Gelehrten genaue vorgestellt, beispielsweise anhand ihrer Biographie.

Einsteigerliteratur sieht anders aus. Wer neu einsteigen möchte, der sollte auf praxisorientierte Literatur zurückgreifen.

Wie bekannt ist der Zen bei uns in Deutschland? Ist er nur ein Teil des religiösen Marktes? Oder hat er Vorrangstellung bei den fernöstlichen Glaubensvorstellungen und Praktiken? Für Außenstehende, die sich nicht täglich mit dem Zen beschäftigen, ist diese Frage schwierig zu beantworten. Diese Personenguppe gehört aber offensichtlich nicht zur Zielgruppe dieses Buches. Wie schon oben gesagt: Wer sich im Zen schon ein wenig auskennt, wird auch einen leichten Zugang zu dem Buch finden.

An dieser Stelle bleibt schon die Frage, warum der Verlag den Inhalt in dieser Form präsentiert. Wäre es nicht sinnvoller gewesen, erst einmal leicht verständlich den Zen einer breiteren Leserschaft vorzustellen, bevor man dann so genau ins Detail einsteigt? Vermutlich schon. Als Verlag muß man ja auch die Verkaufbarkeit eines Buches im Auge behalten. Zen hat offensichtlich nichts damit zu tun, im Schneidersitz und tief in sich versunken irgendwo zu sitzen. Offensichtlich gehört auch eine Geisteshaltung dazu.

Das Fazit

Grundlagenwissen wird in diesem Buch nun wirklich nicht vermittelt. Es wendet sich an Leute, die sich schon ein wenig mit den fernöstlichen Glaubensvorstellungen auskennen.

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