Milchgeld. Ein Kluftinger-Krimi

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Milchgeld. Ein Kluftingerkrimi

Herbert Knaup (Hauptdarsteller). Telepool (Vertrieb EuroVideo Medien GmbH) 2015, DVD, € 9,56

Rezension von: B.Agada | Rezensionsdatum:

Milchgeld. Ein Kluftinger-Krimi

Inhalt:
Kommissar Kluftinger, Schauspieler , freut sich auf den Urlaub mit seiner Frau Erika, doch nach dem Mord an dem unbeliebten Betriebsleiter der örtlichen Molkerei, entscheidet er sich den komplizierten Fall selbst zu untersuchen, sehr zum Unbehagen seines Kollegen, der schon mal sein Auto „zur Probe“ auf den Parkplatz des Kommissars abstellt und auch sonst seinen Chef gern ersetzen würde. Erika Kluftinger, gespielt von Margret Gilgenreiner, ist sauer und fährt trotzdem in Urlaub, aber mit ihrer Freundin.

Auch Vater Kluftinger steckt seine Nase in die laufenden Ermittlungen, denn er war selbst Polizist und da der Mord in seiner Nachbarschaft geschah, fühlt er sich geradezu verpflichtet eigene Nachforschungen anzustellen, was dem Sohn gar nicht passt. Dieses eigene Vorgehen bringt den Vater, gespielt von Thilo Prückner, in eine gefährliche Situation.

Mit seinen Ermittlungen „in alle Richtungen“, geraten immer mehr Bauern und auch seine Kollegen des örtlichen Blasorchesters unter Verdacht, die sich im kleinen Allgäuer Heimatdorf des Kommissars schnell gegen Kluftinger stellen. Er selbst fühlt sich auch nicht wohl, denn er kommt nicht weiter und der gemeinsame „Kochabend“ mit Dr. Langhammer, dessen Frau mit Erika nach Spanien in den Urlaub gefahren ist, bringt den Kommissar auch nicht „auf andere Gedanken“.

Der verhasste Betriebsleiter drückte die Milchpreise massiv, in seiner Wohnung werden Drogen gefunden. Dann beobachtet ein Landwirt auch noch, wie ein Milchwagen die frische Milch in einen Acker ablaufen lässt. Reichen diese Gründe schon, um einen Mord zu begehen?
Und was hat der Polizeichef mit alldem zu tun? Oder stecken doch „die Russen“ dahinter? Dann geschieht ein zweiter Mord.

Autoren:
Die beiden Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr schreiben Kriminalromane mit etwas anderem Heimatflair. Das Buch Milchgeld wurde mit einer Startauflage von 150 000 Exemplaren veröffentlicht und nach dem Erfolg der ersten Verfilmung des Buches Erntedank, hofft man auf einen ähnlichen Erfolg.
Der Film Milchgeld ist als DVD und Blu-Ray erhältlich, Laufzeit 90 Minuten. Auf der DVD sind Extras wie die Reportage „Bergheimat“, ein Teamfilm und Outtakes als Bonus beigefügt.

Deutschland 2012
Heimatfilm, Heimatkrimi
Regie:
Darsteller: Herbert Knaup (Kommissar Kluftinger), Jockel Tschiersch (Roland Hefele), Johannes Allmayer (Richard Maier), Katharina Spiering (Sandy Henske)
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: 90 Minuten, Extras: 60 Minuten

Fazit:
Die 4,4 Millionen Fernsehzuschauer, die den Film am 26.04.2012 in der angeschaut haben, hatten wahrscheinlich mehr erwartet. Zumal der Inhalt des Buches mehr verspricht als der Film letztlich hergibt. Zuschauer aus dem Hochdeutsch sprechenden Deutschland werden wohl ihre Probleme haben, den Film mit sehr viel „genuscheltem Allgäuerdialekt“ zu verstehen. Nach dem Erfolg des ersten Filmes „Erntedank. Ein Allgäu-Krimi“ ist „Milchgeld. Ein Kluftinger-Krimi“ ein eher mäßiger Film.

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