Monster

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Monster von

Die Band:

Seit fast 40 Jahren toben die maskierten Rocker aus den USA über die Konzertbühnen der Welt. Rund 100 Millionen Alben haben Gene Simmons (Gesang, Bass), Paul Stanley (Gesang, Gitarre) und die beiden aktuellen Musiker Thommy Thayer (Gitarre) und Eric Singer (Schlagzeug) bis heute verkauft. Ihre erste Hochzeit hatten sie in den 1970er und Anfang der 1980er Jahre. Mit „I Was Made For Lovin`You“ hatten sie 1979 einen Welthit, der noch heute zu den meist gespielten Radiotiteln gehört. Mit der Demaskierung setzte auch eine Flaute im Banderfolg ein. 2009 dann die Überraschung: Mit altem Outfit und neuem Album („Sonic Boom“) starteten die vier Glamrocker ein fulminantes Comeback. Das Album erhielt gute Kritiken und die dazugehörige Welttournee wurde ein Triumphzug.

Das Album:

Drei Jahre nach „Sonic Boom“ legen Kiss mit „Monster ihr 20. Studioalbum vor. Bereits im Frühjahr 2011 begann die band mit der Produktion. Nachdem die Bandmitglieder das Songwriting  zum Teil getrennt vorgenommen hatten, ging es in den Probenraum. Wie schon bei „Sonic Boom“ agierte Paul Stanley auch als Produzent. Herausgekommen ist ein Album, dass in der Hitliste der Kiss-Alben relativ weit oben angesiedelt werden kann. Den vier Amerikanern ist das Kunststück gelungen, zum Sound ihrer Wurzeln zurückzukehren, ohne einen faden Aufguss alter Klassiker abzuliefern. Im Gegenteil. Kiss klangen lange nicht mehr so rockig, unverbraucht und frisch. Schon der Opener „Hell Or Halleluja“, der auch als erste Single fungierte, macht deutlich, dass Kiss das abliefern, was sie am besten können: satten Gitarrenrock im melodiösen Gewand. Und davon gibt es reichlich. Titel wie „Wall Of Sound“, „Back To Stone Age“ oder „Eat Your Heart“ stehen dem Eröffnungssong in nichts nach. Gesanglich teilen sich Paul Stanley und Gene Simmons weitestgehend die Titel. Und beide machen ihre Sache ausgezeichnet. „Monster“ könnte ein direkter Nachfolger ihres Klassikeralbums „Destroyer“ sein. Das zwischen den Alben 36 Jahre liegen, merkt man „Monster“ nicht eine Sekunde an.

Auffallend ist, dass die Band bei „Monster“ auf eine oder gar mehrere Ballade verzichtet hat. Alle Titel gehen direkt auf die Zwölf, wodurch die Abwechslung ein wenig leidet. Gott sei Dank ist das neue Songmaterial aber so gut, das dem Album nach hinten nicht die Luft ausgeht. Im Gegenteil. Mit „All For The Love Of Rock & Roll“ (der einzige von Thommy Thayer gesungene Titel) und „Take Me Down Below“ finden sich zwei der besten Songs am Ende des Albums.

Trackliste:

01 – Hell Or Halleluja

02 – Wall Of Sound

03 – Freak

04 – Back To The Stone Age

05 – Shout Mercy

06 – Long Way Down

07 – Eat Your Heart

08 – The Devil Is Me

09 – Outta This World

10 – All For The Love Of Rock & Roll

11 – Take Me Down Below

12 – Last Chance

 

Fazit:

Kiss liefern mit „Monster“ eine der großen Überraschungen des Jahres ab. Ein Album dieser Klasse hat man den vier Rockveteranen sicher nicht mehr zugetraut. Doch die vollmundigen Ankündigen, die Paul Stanley und Gene Simmons im Vorfeld vorgenommen hatten, haben nicht zu viel versprochen. „Monster“ klingt, als sei es direkt in den 1970er Jahren veröffentlicht worden. Wer Alben wie „Love Gun“ oder „Hotter Than Hell“ leibt, wird an „Monster“ seine wahre Freude haben. Das Album liefert zwölf knackige Rocksongs ab, die zum Teil echte Hymnen sind. Wer sich ein Bils von Kiss anno 2012 machen will, sollte in „Hell Or Hallelujah“, „Wall Of Sound“ und „Take Me Down Below“ reinhören.

 

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Ein Kommentar to “Monster”

  1. ChristopherGeissler schreibt:

    Hallo,

    hat Paul Stanley endlich Mal an seinem Gesang gearbeitet? Die letzte Platte (Sonic Boom) war leider an manchen Stellen so schräg vom Gesang, dass es einem in den Ohren wehtat. Leider hat sich seine Broadway-Karriere nicht wirklich gut für den Gesang ausgewirkt.

    Gruß und „You want the best…“

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