Moon Landing

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ALLES ANDERE ALS EINE BRUCHLANDUNG!

Der Musiker:

James Hillier Blunt wurde 1974 in Witshire geboren und zählt nach nur drei Alben, die sich rund 17 Millionen Mal verkauft haben, zu den erfolgreichsten Singer-Songwritern der Gegenwart. entstammt einer Militärfamilie und lebte mit seiner Familie zwei Jahre in Soest. Nach der Schule ging er zur Armee, die er nach sechsjähriger Dienstzeit als Captain verließ. Ein Jahr später unterschrieb er einen Plattenvertrag bei EMI und wurde von der ehemaligen 4-Non-Blondes Sängerin Linda Perry unter deren Fittiche genommen. Schon sein Debütalbum „Back To Badlam“ erreichte unter anderem die Spitzenposition in Deutschland und in seiner Heimat. Mit seiner dritten Single „You’re Beautiful“ schaffte er es als erster britischer Künstler seit mit „Candle In The Wind“ auf Platz 1 der US Billboard Charts. Mit seinen folgenden Alben konnte er weitere Erfolge feiern und gewann unter anderem den Echo, den Brit Award oder den MTV Music Award.

Das Album:

Drei Jahre nach seinem letzten Album „Some Kind Of Trouble“ präsentiert James Blunt sein viertes Studioalbum. Bereits die im Vorfeld ausgekoppelte Single „Bonfire Heart“ ließ Großes erahnen. Verdientermaßen enterte er mit diesem Song zum ersten Mal die Spitze der deutschen Singlecharts.

Hört man sich das ganze Album an, stellt man schnell fest, dass die Single nicht der einzige tolle Song auf James Blunt’s neuem Longplayer ist. Mit „Face The Sun“ eröffnet eine ausgesprochen ruhige Nummer das Album, die zum Ende hin aber geradezu bombastisch wird. Nach „Satellites“ und der Erfolgssingle „Bonfire Heart“ hat James Blunt den Hörer endgültig auf seiner Seite. Stellt sich nur die Frage, ob der Rest des Albums diesen hohen Level halten kann.

Und man wird nicht enttäuscht. Flotte Popnummern wie „The Only One“, „Bones“ oder „Postcards“ wechseln sich mit typischen Schmachtfetzen wie „Blue On Blue“ oder „Sun On Sunday“ ab. Ein Höhepunkt eines durchweg gut bestücktem Albums ist „Always Hate Me“. Dieser Song manifestiert die Klasse, die James Blunt als Songschreiber inzwischen erreicht hat. Eine sich steigernd Dynamik und ein packender Refrain machen aus dem Song eine der besten James-Blunt-Nummern überhaupt. Die Limitied Deluxe Edition beinhaltet drei weitere Titel, die ebenfalls hörenswert sind:

Trackliste:

01 – Face The Sun

02 – Satellites

03 – Bonfire Heart

04 – Heart To Heart

05 – Miss America

06 -The Only One

07 – Sun On Sunday

08 – Bones

09 – Always Hate Me

10 – Postcards

11 – Blue On Blue

12 – Telephone

13 – Kiss This Love Goodbye

14 – Hollywood

 

Fazit:

Mit „Moon Landing“ legt James Blunt das vielleicht beste Album seiner Karriere vor. Sicher, wer mit der hohen Stimme des Sängers früher schon Probleme hatte, wird hier nicht viel Neues entdecken. Auch ich gebe zu, bisher kein glühender Verzehrer des britischen Sängers gewesen zu sein. Allerdings ließ mich „Bonfire Heart“ aufhorchen. Der Song zählt für mich zu den besten Song des Jahres 2013. Das dazugehörige Album hat mich jetzt ebenfalls restlos begeistert, bietet es elf tolle und abwechslungsreiche Songs. Von fröhlichen Popnummern bis hin zu schmachtenden Balladen ist alles vertreten. „Moon Landing“ ist keine Bruchlandung, sondern ein starkes Album, dass sicher länger in meiner Playlist verweilen wird.

 

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