Moonglow

Autorenwertung
  • Musik
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

METAL, ROCK UND MUSICAL IN ABSOLUTER PERFEKTION!

Die Band:

, der Name setzt sich aus den Wörtern Avalon und Fantasia zusammen, ist das Solo-Projekt des deutschen Sängers und Songschreibers , der als Sänger der Power Metal Band Edguy bekannt wurde. Entstanden ist das Projekt, als Sammet 1999 begann, Ideen für eine Metal Oper zu sammeln. Die Idee verwirklichte er 2001 mit dem Album „The Metal Opera“. Für die Aufnahmen gewann er damals unter anderem die beiden Helloween-Gründer Kai Hansen und . Ein Jahr später erschien „The Metal Opera Part 2“ und das Projekt war abgeschlossen. Doch die Avantasia-Idee ließ nicht los. 2008 erschien das Album „The Scarecrow“, das den Auftakt zur Scarecrow-Trilogie bildete. Wieder versammelte eine illustre Schar bekannter Musiker um sich: , , oder Alice Copper, um nur einige zu nennen, gaben sich auf den bisherigen Alben die Ehre. Seitdem gibt es alle drei Jahre ein neues Werk von Avantasia. 2016 wollte die Band für Deutschland beim Eurovision Song Contest antreten, kam aber nicht über den Vorentscheid hinaus.

Das Album:

Eigentlich wollte sich Tobias Sammet nach der letzten Tour mit seiner Band Edguy ein wenig ausruhen, doch schon nach kurzer Zeit ging es ins Studio, um neues Material für sein zweites Projekt, der All-Star-Band Avantasia zu komponieren. Im Verlauf der Produktion gab es immer wieder einen Statusbericht des Meisters, in dem er uns versprach, dass wahrlich Großes mit dem inzwischen achten Avantasia-Werk auf den Hörer zukommen sollte.

Kurz vor Weihnachten schickte er dann mit „The Raven Child“ einen elfminütigen Vorboten ins Rennen, bei dem neben den Avantasia erprobten Jorn Lande und Ronnie Atkins erstmals auch Frontmann zu hören war. Und was soll man sagen? Die epische Nummer war für mich der beste Song des Jahres 2018 und steigerte die Vorfreude auf „Moonglow“ ins Unermessliche.

Nun liegt das Werk vor und heimst aller Orten jubelnde Besprechungsnoten ein. Große Überraschungen wird man auf dem Album jedoch nicht finden. Tobias Sammet bleibt sich treu und zieht sein Metal-Opera-Ding gnadenlos durch. Aber auf was für einem Niveau! „Moonglow“ ist Metal, Rock, Pop, und Musical in absoluter Perfektion.

Das fängt mit der epischen Auftaktnummer „Ghost In The Moon“ an (neben „The Raven Child die längste Nummer des Albums). Die immer wiederkehrenden Tempo- und Stilwechsel machen den Song nicht eine Sekunde langweilig. Im weiteren Verlauf gibt es satte Metaltracks („Requiem For A Dream“ mit einem grandiosen Michael Kiske), ruhige Momente („Invincible“ mit Falsett-Gott ) oder poppige Anleihen („Moonglow“, bei dem erstmals zu hören ist). Egal, auf welchem Parkett sich Tobias Sammet bewegt, er meistert das mühelos. Dabei passt auch eine Coverversion des Flashdance-Klassikers „Maniac“ (im Original von Michael Sambello) sehr gut ins Konzept.

Jeder Song ist für sich ein Highlight. Und über Sänger wie Eric Martin, Bob Catley, Jorn Lande oder Ronnie Atkins muss man eh kein Wort mehr verlieren. Trotzdem gibt es zwei Titel, die hier nochmals erwähnt werden müssen. Das epische „The Raven Child“ wurde schon genannt und ist mit „Book Of Shallows“ eine Unverzichtbarkeit für die kommende Tour-Setlist. Der letzt genannte Track ist einer der besten Avantasia-Songs überhaupt, in dem sich Hansi Kürsch, Ronnie Atkins, Jorn Lande und Tobias Sammet das Mikrofon teilen. Und spätestens wenn Kreator Urgestein sein Avantasia Debüt gibt, steht der hörenden Glückseligkeit nichts mehr im Weg. Ich Knie nieder und sage: Danke, Tobi.

Trackliste:

01 – Ghost In The Moon

02 – Book Of Shallows

03 – Moonglow

04 – The Raven Child

05 – Starlight

06 – Invincible

07 – Alchemy

08 – The Piper At The Gates Of Dawn

09 – Lavender

10 – Requiem For A Dream

11 – Maniac

12 – Heart

Fazit:

„Moonglow“ ist, was den Bereich epischen Metal angeht, das absolute Nonplusultra. Tobias Sammet hat ein perfektes Album erschaffen, das seinen Status als einer der größten Songwriter des Landes weiter festigt. Besser kann man Musik dieser Art nicht zelebrieren.

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