Morbus Dei: Die Ankunft

Autorenwertung
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  • Charaktere
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  • Cover
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  • Gesamt
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Morbus Dei

Bastian Zach. Haymon Verlag 2010, Taschenbuch, 296 Seiten, € 9,95

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Inhalt

Johann wird bei einem Kampf um Leben und Tod verletzt. Er hätte dem Bauern, bei dem er für ein paar Tage Unterschlupf gefunden hatte, nicht trauen sollen. Bei seiner verzweifelten Flucht entdeckt Johann ein Loch, in dem der Bauer seine früheren Opfer versteckt hat. In diesem Moment bereut er  mit dem Bauer gnädig gewesen zu sein, und schwört, wiederzukommen. Nach tagelanger Wanderung durch die Berge im Schnee, trifft er auf ein einsames Dorf. Mit letzter Kraft macht er sich bemerkbar und bricht zusammen. Gegen den Willen der meisten Dorfbewohner nimmt sich jemand seiner an, und pflegt ihn gesund.

Ein dunkles Geheimnis

Um seine Schuld abzuleisten dient Johann bei Jakob Karrer, welcher wahrlich kein Menschfreund ist,  als Knecht. Dabi kommen er und Elisabeth, Karrer’s Tochter, sich immer näher, was ihr Vater aber niemals dulden würde. Immer wieder fallen Johann eigenartige Bemerkungen, oder Blicke zum Wald auf, und eines Tages wird ausgerechnet eine Kuh vom Jakob Karrer vermisst. Johann und Albin, der zweite Knecht, finden diese tot und mit seltsam schwarzen Verästelungen am Waldrand, was für Johann noch mehr Fragen aufwirft, ohne von irgendjemandem Antworten zu bekommen. Kurz danach zieht die Dorfgemeinschaft in den Wald um Holz zu holen, dabei erfährt Johann endlich etwas über das Geheimnis im Wald. Es sind Ausgestoßene vom Dorf. Sie leiden an etwas unbekanntem und müssen ihr dasein in einer Ruine fristen. Als dann an einem Abend der Pfarrer zum Wald schleicht, verfolgt Johann ihn und sieht die Kreaturen zum ersten Mal.

Fazit

In den Schreibstil bin ich nicht wirklich reingekommen, obwohl ich sehr lange in Bayern und Baden Württemberg gelebt habe. Die Story gefällt mir schon ganz gut und das einsame Dorf ist sehr glaubwürdig mit seinen verschlossenen und engstirnigen Bewohnern. Am Anfang fand ich die Fähigkeiten von J0hann etwas übertrieben und die Wanderung bis zum Dorf konnte ich nicht richtig nachvollziehen. Mit einer eiternden Wunde im Bauch durch hohen Schnee zu kriechen, das war mir etwas zu viel. Wie Johann dann langsam von den Anderen erfährt und wie sich sein Leben im Dorf gestaltet war mir etwas zu langatmig. Gegen Schluß nahm das Buch dann wieder Fahrt. Mir hat aber gefallen, dass sich viele meiner Fragen, aber zum Glück nicht alle, schon im ersten Band der Triologie geklärt haben. So hab ich doch wieder Lust den nächsten Teil zu lesen. Was mich an der Krankheit gestört hat, ist das Tempo, in dem sie ausbricht, da bin ich wirklich gespannt, wie das am Ende erklärt wird.

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