Museum Kunstpalast – Die Sammlung

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Museum Kunstpalast (Hrsg.): Die Sammlung Museum Kunstpalast, Düsseldorf; Modo-Verlag Freiburg / Breisgau 2011; 336 Seiten; ISBN: 978-3-86833-080-9

Das Museum Kunstpalast ist eines der führenden Kunstmuseen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Das hier vorliegende Buch zeigt Werke aus den Abteilungen „Skulptur und angewandte Kunst“, „Gemäldegalerie“, „Moderne Kunst“, „Graphische Sammlung“ und „Glasmuseum Hentrich“ und stellt nach eigenen Angaben nicht die gesammtee Sammlung / Ausstellung vor, sondern nur ausgewählte Werke. Dies ist aber auch ausreichend, um einen vertieften Einblick in den Bestand zu bieten.

Die Vorgehensweise ist dabei sehr einfach. Soweit möglich ist jedem Werk genau eine Seite vorbehalten. Es gibt ein Farbfoto des jeweiligen Werkes, seine technischen Daten und eine kurze, leicht verständliche Einführung.

Daneben bieten Autoren wie Gunda Luyke, Kay Heymer und Dodo von Kerssenbrock-Krosigk jeweils einen einführenden Text in die jeweilige Abteilung, in der etwas über deren Geschichte und künstlerische Ausrichtung erzählt wird.

Um ein Mißverständnis zu vermeiden: Dies ist kein Bestandskatalog; der müßte mehrere Bände umfassen. Das vorliegende Werk kann also nur eine Einführung in den riesigen Museumsbestand darstellen. Und natürlich eine Einladung sein, sich die Dauerausstellung wie Wechselausstellungen gleichermaßen anzuschauen. Insbesondere die Glasausstellung und der Teil mit den alten Schinken ist durchaus sehenswert. Aber auch das Graphische Kabinett birgt so manche Kostbarkeit, die vom Besucher entdeckt werden möchte.

Das Museum Kunstpalast beherbergt u. a. Werke von Lucas Cranach d. Ä., Peter Paul Rubens, Josef Albers, Yves Klein sowie Nam June Paik, Andy Warhol und Gerhard Richter. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Werken des deutschen Expressionismus, ZERO, der Farbfeldmalerei und der Düsseldorfer Kunstakademie.

„Sammeln heißt im Museum Kunstpalast Düsseldorf auch Grenzen zwischen den Kulturen und Gattungen sprengen.“ So ist es vom dem bedeutenden und wichtigen Kunsttempel zu hören.

Das hier vorliegende Buch hat rund 450 der schätzungsweise 100.000 Werke, die das Museum zusammengetragen hat, zusammengestellt. Diese Fülle an Schätzen geht teilweise bis auf die kurfürstliche Sammlung des 17. Jahrhunderts zurück. Nach einer zweifährigen Umbauphase eröffnete das Museum seine Ausstellung im Jahre 2011 wieder für die Öffentlichkeit. Und mußte auch prompt wieder feststellen, daß Teile der Räumlichkeiten wegen Pfusch am Bau nicht genutzt werden können. Was den interessierten Besucher aber nicht davon abhalten sollten, die beiden Gebäude am Düsseldorfer Ehrenhof trotzdem zu besuchen und die ausgestellte Kunst zu bewundern.

Das Fazit

Das Buch ist durchaus gut gemacht. Es bietet zwar nur einen Überblick über den reichhaltigen Fundus des Museums; was der Besucher hier – begleitet durch alle erforderlichen Informationen – zu sehen bekommt, bietet sicherlich einige der Höhepunkte, die zu sehen sind.

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