Museum Kunstpalast: Überirdisch Nordisch

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Akseli Gallen-Kallela

Stiftung Museum Kunstpalast (Herausgeber). Hatje Cantz Verlag 2012, Gebundene Ausgabe, 204 Seiten,

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

(Hrsg.): Überirdisch Nordisch Akseli Gallen-Kallela Finns im Geist der Moderne

Das Buch ist im Jahre 2012 im Hatje Catz Verlag, Ostfildern, erschienen. Es ist 203 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Akseli Gallen-Kallela (1865 – 1931) gehört seit den 1880er Jahren zu den bedeutendsten Malern der frühen Moderne Skandinaviens. Der Inhaltsangabe zufolge gehört er zu den bedeutendsten Künstlern Finnlands; sein Gesamtwerks umfaßt Malerei, Literatur, Grafik, Design und Architektur. Vom finnischen Nationalepos Kalevala fasziniert, setzte er Landschaft, Kultur und Menschen seiner Herkunft auf eine Weise ins Bild, die über heimatliche Verbundenheit hinausreicht und einen überzeugten Kosmopoliten sichtbar macht. Das Studium in Paris hatte Gallen-Kallela enge Kontakte zur europäischen Künstlerszene eröffnet, er nahm dort 1890 an der Weltausstellung teil, wurde Mitglied der Künstlergruppe Brücke und stellte 1914 auf der Biennale in Venedig aus.

Hier liegt ein Ausstellungskatalog vor. Die dazugehörige Ausstellung ist vom 2. Juni bis zum 9. September 2012 im museum kunstpalast in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf zu sehen.

Das Museum

Das Museum Kunstpalast hieß bis zum Jahre 2001 Kunstmuseum Düsseldorf. Es liegt im dortigen Ehrenhof. Hier die ganze Vorgeschichte zu beschreiben, würde an dieser Stelle sicherlich zu weit führen. Wer sich dafür interessiert, kann in der Internetenzyklopädie Wikipedia (Stand: 5. September 2012) einen sehr umfangreichen Text finden. Neben prominenten Sonderausstellungen wird dort durchaus sehenswerte Kunst ausgestellt, wobei die klassische Malerei den Schwerpunkt ausmacht. Auch das Glasmuseum Hentrich ist dort untergebracht.

Die eigentliche Buchbesprechung

Formal und inhaltlich liegt hier ein ganz gewöhnlicher Ausstellungskatalog vor. Einige wenige Texte führen in den kunstwissenschaftlichen Teil des Buches ein. Der Bildteil überwiegt allerdings und machen den Hauptteil des Buches aus. Die vielen Farbbilder stellen die Ausstellung visuell vor.

Skandinavische Kunst ist bei uns ja nicht sehr bekannt. Zu Recht? Das Buch zeigt gute und sehenswerte Kunst. Wer also nicht die Gelegenheit gehabt hat, sich die Ausstellung selbst anzuschauen, sollte sich schon diesen Ausstellungskatalog zulegen. Er lernt so eine so bei uns völlig unbekannte Kunst kennen, die es durchaus wert ist, kennenzulernen. Da spielt es dann auch keine große Rolle, daß der Katalog unter optischen Gesichtspunkten eher durchschnittlich geraten ist.

Das Fazit

Unter strengen formalen Gesichtspunkten mag der Ausstellungskatalog eher durchschnittlich erscheinen. Wer sich aber für Kunst – und dabei insbesondere Malerei – interessiert, sollte sich diesen Katalog durchaus besorgen. Nach eigenen Angaben bietet das Düsseldorfer Museum mit dieser Ausstellung erstmals einen umfassenden Überblick über die Kunst des finnischen Künstlers. Wer eine Erinnerungsstücke haben möchte oder – noch schlimmer – die Ausstellung gar verpaßt hat, wird hiermit ein gutes Buch zum Nachschlagen in den Händen halten.

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