My Bloody Valentine – This Is Your Bloody Valentine

Autorenwertung
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– This Is Your Bloody Valentine

  1. Forever And Again
  2. Homelovin‘ Guy
  3. Don’t Cramp My Style
  4. Tiger In My Tank
  5. The Love Gang
  6. Inferno
  7. The Last Supper

Die 1983 gegründete irische Band gehört zu den Mitbegründern der sogenannten Shoegazing-Bewegung, eine Spielart der Rockmusik, die vor allem aus langsamen und verzerrten Gitarrenklängen besteht und damit eine sehr hypnotische Wirkung erzielt.

Zu den Gründungsmitgliedern der Band gehörten:

  • Dave Conway (Gesang)
  • Kevin Shields (Gitarre, Background Vocals)
  • Tina (Keyboards)
  • Colm O Ciosoig (Schlagzeug)

Nach den Aufnahmen zum Mini-Album This Is Your Bloody Valentine stieg Dave Conway aus der Band aus und Kevin Shields übernahm seinen Part. Mit dem Besetzungswechsel, änderte sich auch der Sound der Band vom typischen Post Punk-Sound des Mini-Albums hin zum Stilprägenden Shoegazing Sounnd, den die Band auf dem 89er Album Loveless perfektioniert hatte.

This Is Your Bloody Valentine, das Album

Auf dieser ersten Veröffentlichung der Band ist vom späteren Shoegazing-Sound noch nicht viel zu hören, vielmehr versucht sich die Band am damals sehr populären Post Punk-Sound.

Der Stil des Albums kann als sehr punkig bezeichnet werden, wobei hier und da auch 50er Rockabilly Elemente durchscheinen und gelegentlich auch Assoziationen der Death-Rock Heroen Joy Division nicht ganz zu leugnen sind. Der Gesang des damaligen Sängers  Dave Conway erinnert mich persönlich ein wenig an The Doors Frontman Jim Morrison. Das besondere an dem Album ist die rauhe Produktion, die sehr authentisch und live rüberkommt, was bei heutigen Produktionen fast gar nicht mehr der Fall ist, weil der Sound einfach überkomprimiert produziert wird. So ist diese Scheibe wirklich mal ein gutes Beispiel für einen sehr natürlich wirkenden Klang.

Bei einem Song wie „Forever And Again“ werden gar Erinnerungen an das Amerika der 50er Jahre wach, ist er doch der pefekte Soundtrack für einen alten amerikanischen Gangsterfilm. Andere Highlights sind das sehr kraftvolle und punkige „Homelovin‘ Guy“, das durch seine Einfachheit besticht und die beiden sehr psychedelisch angehauchten Stücke „Inferno“ und „The Last Supper“, die wieder das alte The Doors-Thema auferstehen lassen.

Fazit

Dieses Debut-Release der Band hat mit dem späteren Shoegazing-Sounds auf Loveless so rein gar nicht zu tun. Mit ihrem damaligen Sänger Dave Cornway spielen die Jungs hier eine gekonnte Mischung aus harten Punk und Rockabilly-Sounds, die hin und wieder von recht psychedelischen Orgelklängen unterstützte werden. Zudem profitiert diese Veröffentlichung vom ungeschliffenen Live-Sound der Aufnahmen, der sehr authentisch wirkt und daher genau das richtige Punkfeeling erzeugt. This Is Your Bloody Valentine ist ein sehr solides Debutalbum einer Band, die noch für viel Aufsehen sorgen sollte.

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