Nachtkuss

Autorenwertung
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Nachtkuss

Christoph Göhler (Übersetzer). Blanvalet 2010, Taschenbuch, 480 Seiten, € 0,87

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Nachtkuss von

Inhalt

Die junge Jenner Redwine arbeitet am Band einer Fleischfabrik und hat eine Beziehung zu dem sehr arbeitsscheuen Dylan, der auf ihre Kosten lebt. Eines Tages kauft sie spontan ein Lotterielos und trennt sich am gleichen Abend von Dylan, als dieser er ihr zum wiederholten Mal ausgelegtes Geld nicht zurückgeben will.

Tage später erfährt sie aus der Zeitung, dass sie den Jackpot geknackt hat – mehrere hundert Millionen Dollar! Jenner ist clever genug zu verstehen, dass sie bei der Bewältigung der nun kommenden Entscheidungen überfordert ist und sucht sich eine Firma, die sie bei den Finanzen berät. Sie gerät an die junge aufstrebende Al Smith, die ihr sagt, dass die meisten Lottogewinner nach fünf Jahren pleite sind und aufzeigt, wie sie das verhindern kann.

Sieben Jahre später: Jenner hat es nicht nur geschafft, das Vermögen aus dem Lottogewinn zu erhalten, sondern mehr als verdoppelt; Al ist mittlerweile zu einer guten Freundin geworden, aber alle anderen Freunde aus ihrem „alten“ Leben hat sie verloren. Sogar ihre beste Freundin hatte sie plötzlich nur noch als reiche Cash Cow gesehen und erwartet, dass sie ihr ein besseres Leben finanziert. Sie wohnt im reichen Südflorida, ihre beste Freundin ist nun Sydney, eine junge Frau aus sehr reichem Haus, gleichzeitig aber ein sehr verunsicherter Mensch, der nicht so versnobbt ist wie die anderen Reichen der High Society.

Die beiden planen eine Kreuzfahrt mit dem Nobelschiff „Silver Mist“ des ebenso reichen Exzentrikers Frank Larkin; die Jungfernfahrt soll eine Charityveranstaltung sein, deren Einnahmen alle einem guten Zweck zugeführt werden. Doch Sydney wird am Flughafen entführt und Jenner findet sich kurz nach dem Einchecken an Board plötzlich in den Händen des undurchsichtigen Cael, der mit seinem Team mit dem reichen Pärchen Ryan und seiner Frau Faith und anderen Helfern irgendetwas ausheckt. Jenner wird gezwungen, zu kooperieren, damit die anderen Komplizen Sydney nichts tun und umgekehrt. Nach einem inszenierten Streit mit seiner Komplizin und scheinbaren Geliebten muß Jenner so tun, als verliebe sie sich in Cael und ihn mit in ihre Kabine nehmen, wo er von nun an mit ihr übernachtet. Jenner merkt, dass es reiner Zufall ist, dass sie gekidnappt wurde, denn Cael und seinen Helfern ist im wesentlichen daran gelegen, ihre Kabine zu nutzen, die sich direkt neben der des Eigentümers befindet, den sie abhören wollen.

Jenner empfindet widersprüchliche Gefühle gegenüber Cael und hat schon bald den Eindruck, dass Cael eher zu den „Guten“ gehört und Larkin offenbar der Bösewicht ist. Mehr und mehr hilft sie dem Team daher freiwillig, als plötzlich eine Bombe an Bord explodiert….

Fazit

Ein interessanter Romanansatz um eine Lottogewinnerin. Der ist nach einem etwas holprigen Anfang (im Prolog geht es bereits um eine Schiffsszene, in der Jenner bereits gekidnappt ist, was der Leser jedoch überhaupt nicht einzuordnen weiß – um dann 7 Jahre zurückzuspringen zum Lottogewinn, um danach dann wieder in die Gegenwart auf das Schiff zurückzugehen) sehr flüssig und spannend lesbar, auch wenn von Anfang an klar ist, dass Cael zu den Guten gehören muß. Die Art und Weise, wie die Autorin das Schicksal und die Schwierigkeiten von Lottogewinnern darstellt, ist sehr realistisch, aber dennoch gut erzählerisch in den eingebaut. Lesenswert!

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