Nahrung statt Medizin: Die Impuls-Therapie

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Nahrung statt Medizin

Dörten Wolff. Edition Wolff 2004, Taschenbuch, 232 Seiten, € 19,80

Rezension von: lilo05 | Rezensionsdatum:

Nahrung statt Medizin: Die Impuls-Therapie
Das Buch „Nahrung statt Medizin“ von Dörten Wolff gibt dem Leser einen Einblick in die Impuls-Therapie. Die Impuls-Therapie beruht auf der These, dass Nahrungsmittel eine Wirkung auf das Gehirn und daraufhin auch auf den Körper haben, also einen Sinnesreiz auslösen, z. B. die Speichelproduktion beim Essen von Süßem. Diese Speichelproduktion kann für alle Grundnahrungsmittel gemessen werden und in einer Impulskurve dargestellt werden. Bei Menschen mit vegetativen Störungen ist diese Kurve im Vergleich zu gesunden Menschen nach Aussage der Autorin verschoben und muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dazu muss zuerst festgestellt werden, welcher vegetativer Typ man ist. Der niedrig vegetative Typ bildet wenig Speichel, braucht regelmäßig Kohlenhydrate, z.B. Süßes und mag gerne Wärme. Der hohe vegetative Typ bildet viel Speichel, bevorzugt salzige und fettreiche Speisen und mag es eher kälter. Mit der Einnahme einfachster Nahrungsmittel, wie z.B. Zucker, Öl und Milch (je nach Art der Beschwerden) nach einem speziellen Schema soll es möglich sein, dem Körper einen Nahrungsimpuls zu liefern, der daraufhin die gewünschten Botenstoffe zur Regulierung des vegetativen Nervensystems aktiviert. So können nach Meinung der Autorin, die ihre Methode als Ärztin selbst entwickelt hat, viele Zivilisationskrankheiten wie Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Durchfall, Diabetes mellitus, Übergewicht, Neurodermitis, Lactoseunverträglichkeit und noch weitere Beschwerden überwunden werden. Generell gilt außerdem das Prinzip, die verschiedenen Kohlenhydratarten (z.B. Zucker, Fruchzucker, Getreideprodukte, Milch) bei einer Mahlzeit nicht zu mischen, da es sonst zu einer Überreizung des Nervensystems kommt.

Aufbau des Buches
Nach der Einleitung in das Thema und die Feststellung des vegetativen Typs kann der „eilige“ Leser direkt zu dem Kapitel wechseln, das seine Beschwerden und deren Behebung beschreibt. Es ist natürlich interessant, auch die anderen Kapitel zu Fetten, Genussmitteln, Getränken etc. zu lesen. Das Buch enthält außerdem ein Kapitel für häufig gestellte Fragen, einen Rezeptteil und ein Kapitel über die wissenschaftlichen Grundlagen. Es gibt auch noch ein separates Kochbuch zur Impuls-Therapie von der selben Autorin.

Fazit
Ich selbst habe die Empfehlungen von Dörte Wolff aufgrund meiner zunehmenden Lactoseunverträglichkeit angewandt und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass ich nach ca. 10 Tagen wieder zunehmend Produkte zu mir nehmen konnte, die in kleinen Mengen Kuhmilch enthalten, ohne irgendwelche körperlichen Beschwerden zu verspüren. Dieser Effekt hielt auch noch lange an, nachdem ich die Impuls-Therapie wieder abgesetzt hatte. Grundsätzlich sollte die Therapie aber in gewissen Intervallen immer wieder durchgeführt werden, so zumindest meine Erfahrung. Aber das nimmt man gerne in Kauf, wenn man den Erfolg bei sich feststellt und die Lebensqualität dadurch wieder steigt.

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3 Kommentare to “Nahrung statt Medizin: Die Impuls-Therapie”

  1. Malzan, Linda schreibt:

    Das Buch wurde mir empfohlen von meiner Heilpraktikerin. Habe es durchgelesen und muss sagen, ich fand es sehr einfach zu lesen und zu verstehen. Bin dabei es auch anzuwenden. Kann sagen, das es nach drei Tagen Sodbrennen und Magenbeschwerden weg sind. Möchte natürlich auch nach dem Prinzip abnehmen. Meine Frage ist,welche Erfolge sind auf dem Gebiet schon erreicht worden.

  2. lilo05 schreibt:

    Ich habe meine langjährige Lactoseunverträglichkeit damit kuriert. Schon nach 1 Woche war es um ein Vielfaches besser, was das alltägliche Leben doch sehr vereinfacht. Für das Abnehmen habe ich leider noch keine Erfahrung damit.

  3. Malzan, Linda schreibt:

    Seit sechs Wochen mache ich die Impuls Therapie zur Gewichtsreduktion und muss sagen , ich bin zehn KG leichter. Bin ein hoher Typ und dem entsprechend ernähre ich mich auch. Alle zwei Wochen gehe ich zu meiner Heilpraktikerin und wir besprechen das. Der Hunger stellt sich erst gar nicht ein, da ich alle zwei Stunden eine Kleinigkeit esse. Ich fühle mich sehr wohl und will es auch weiterhin noch fortführen. Ich kann das allen nur empfehlen, die abnehmen wollen.

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