Need To Belive

Autorenwertung
  • Sound
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Instrumentalisierung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Vocals
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Abwechslung
    ein Buchein Buchein Buchhalbes Buchkein Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Need To Belive von Gotthard

Die Band:

Seit den 90er Jahren zählen die Musiker aus Lugano im Kanton Tessin zu den großen Namen im europäischen . Jedes der neun Studioalben belegte den ersten Platz der Charts ihrer Heimat und Tourneen mit Deep Purple oder Europe festigten den Ruf auch im restlichen Europa.

Das hier rezensierte Album ist das letzte mit Sänger Steve Lee, der am 05.Oktober 2010 bei einem unverschuldeten Autounfall in den USA ums Leben gekommen ist.

Das Album:

Wenn man den Sound von Gotthard vergleichen will, fördert man durchaus Parallelen mit den zu Tage: Waren die ersten Alben geprägt von einem satten Rocksound, vollzogen Gotthard einen Wandel, der sich Ende der 90er darin manifestierte, Balladen und Unplugged-Töne in den Vordergrund zu stellen. Erst mit dem Album „Human Zoo“ besann man sich wieder auf alte Stärken.

Diesen Trend setzt auch das 2009 veröffentlichte Album „Need To Belive“ fort. Kein geringerer als Rich Chicky, der schon erfolgreich mit zusammengearbeitet hat, saß bei diesem Album an den Reglern. Herausgekommen ist eine Mischung, die sowohl Fans der ersten Stunde, als auch Fans der ruhigeren Töne zufriedenstellen wird.

Schon der treibende Opener „Shangri-La“ macht deutlich, dass Gotthard nicht nur die Schmusewelle beherrschen. Weitere Songs dieses Kalibers sind Tracks wie „Unspoken Words“, „I Don’t Mind“ oder „Rebel Soul“.

Das der Sound von Steve Lee (Gesang), Leo Leoni (Gitarre), Freddy Scherer (Gitarre),Marc Lynn (Bass), Hena Habegger (Drums) und Nicolò Fragile (Keyboards) stark vom Hard Rock der 80er bestimmt wird, zeigen Tracks wie der Titelsong „Need To Belive“ oder „Unconditional Faith“, dass sowohl musikalisch, als auch stimmlich ungeheure Parallelen zu früheren Songs von Bon Jovi aufweist.

Natürlich dürfen auch die Balladen auf einem solchen Album nicht fehlen, die in Form von „Don’t Let Me Down“ oder „Tears To Cry“ daherkommen.

Trackliste:

01 – Shangri-La

02 – Unspoken Words

03 – Need To Belive

04 – Unconditional Faith

05 – I Don’t Mind

06 – Break Away

07 – Don’t Let Me Down

08 – Right From Wrong

09 – I Know, You Know

10 – Rebel Soul

11 – Tears To Cry

Fazit:

Nach gut fünfundvierzig Minuten geht das letzte Gotthard-Album mit Steve Lee zu Ende und beweist, dass die Schweizer noch immer ein Gespür für melodiösen Hard Rock besitzen. Sicher ist „Need To Belive“ nicht ihr bestes Album, doch Tracks wie „Unspoken Words“ oder „Unconditional Faith“ rechtfertigen den Kauf, zumal das Album in seiner Gesamtheit durchaus zu gefallen weiß.

Der tragische Tod von Steve Lee hat eine Lücke hinterlassen, die nur schwer zu schließen sein wird. Inzwischen haben sich die verbliebenen Musiker dazu entschlossen, Gotthard am Leben zu erhalten und mit einem neuen Sänger weiterzumachen.

Dieser wurde in Nic Meader bereits gefunden und auch wenn es schwer sein wird, in die Fußstapfen von Steve Lee zu treten, macht bereits der erste Song mit dem neuen Sänger („Remember It’s Me, den man sich kostenlos auf der Website der Band herunterladen kann) deutlich, dass demnächst ein Nachfolger von „Need To Belive“ in den Läden stehen wird.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar