New Order – Movement

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Movement

  1. Dreams Never End
  2. Truth
  3. Senses
  4. Chosen Time
  5. ICB
  6. The Him
  7. Doubts Even Here
  8. Denial

New Order, die Band

Die Band New Order gehört sicherlich zu den innovativsten New Wave-Bands der 80er Jahre. Hervorgegangen ist die Band, die aus Manchester stammte,  aus der legendären Death Rock-Formation Joy Division, die sich nach dem Selbstmord ihres Sängers Ian Curtis im Jahre 1980 auflöste und fortan unter dem Namen New Order weitermachte. Zu den Markenzeichen der Band gehören der klare, immer etwas melancholische wirkende Gesang von Gitarrist Bernard Sumner, das unverwechselbaren Bass-Spiel von Peter Hook, das pointierte Druming von Stephen Morris und dem eingängigen Keyboardmelodien Gilian Gilberts.

War die Bands noch für ihren rauh düsteren Gitarrensound berühmt, lag bei New Order eindeutig der Schwerpunk auf elektronischen Keyboardsounds, ohne die anderen Elemente aus ihrer Zeit mit Joy Division zu vernachlässigen. Trotzdem wurden New Order mit der Zeit immer Synthpop-lastiger, was ihr wohl bekanntester Hit „Blue Monday“ eindrucksvoll beweist.

Nach diversen Comebackversuchen, zuletzt 2005 mit Waiting For The Siren Call, hat sich die Band mittlerweile aufgelöst.

Movement, das Album

Der Titel des Albums Movement spielt auf das letze Joy Division Album Still (Stillstand) an, man wollte die Zeit bewusst hinter sich lassen und mit Movement in eine völlig neue Richtung gehen und darauf anspielen, dass sich jetzt wieder etwas bewegen wird, daher Movement (Bewegung).

Im Gegensatz zu späteren New Order-Alben ist Movement um einiges steriler und minimaler im Sound. Von den ausufernden Elektroeskapaden war man noch meilenweit entfernt, die synthetischen Klänge spielen höchstens die Nebenrolle, hier ist die Gitarre im Vordergrund. Insgesamt ist das Werk noch um einiges schwermütiger, es klingt über weite Strecken wie eine elektronischere Version von Joy Division.

Zu den Highlights des Albums gehört der wunderbar melancholische Opener „Dreams Never End“, der hier übrigens als einziger Song New Orders von Peter Hook gesungen wird, und mit seiner Melodie sehr stark an The Cure erinnert, beachte man doch nur einmal die Bass-Spur. Mit „Truth“ ist auf dem Album ein weiterer großartiger Song auf dem Album, der mit einem ausgefeilten Bass-riff überzeugt und mit seinem Drumcomputersounds einen neuen Ansatz integriert hat. Die anderen Songs können nicht mehr ganz an die Qualität dieser beiden Songs mithalten, man merkt dass die Band noch in einem Experimentierstadium war, und noch nicht so ganz wusste was sie wollte.

Fazit

Mit Movement ist New Order ein Album gelungen, dass die Brücke schlägt zwischen den depressiven Gitarrenklängen Joy Divisions und den weitaus optimistischeren Synthieklängen späterer New Order Alben. Der elektronische Sound kommt insgesamt reduzierter und rauher rüber, dieser Ball musste damals erst noch ins Rollen gebracht weren. Zwar merkt man dier Band hier und da noch die ein oder andere Unsicherheit an, doch das macht sie auch sympathisch. Jedenfalls wurde mit Movement eine neues Kapitel in der Musikgeschichte aufgeschlagen und New Order bald zu den größten Stars des New Wave.

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