No Sacrifice, No Victory

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

No Sacrifice, No Victory von  

Die Band:

HammerFall wurde 1993 von Oscar Dronjak und In-Flames-Gitarrist Jesper Strömblad gegründet, der sich aber 1997 wieder seiner Hauptband zuwandte. Der Bandname ist einer Textzeile des Liedes „Lucifer’s Hammer“ der amerikanischen Band Warlord entnommen worden.

Mit dem Einstieg von Sänger Joacim Cans ging es für die Band bergauf. Der musikalische Stil von HammerFall wird vor allem durch den Heavy Metal der 1980er Jahre beeinflusst.

Neben eingängigen Melodien und ausgeprägten Gitarrensoli ist es vor allem die hohe Stimme Joacim Cans, die den Sound der Band maßgeblich prägt.

Nach einigen Umbesetzungen setzt sich die Band augenblicklich aus Joacim Cans (Gesang), Oscar Dronjak (Gitarre), Pontus Norgren (Gitarre), Frederik Larsson (Bass) und Anders Johanson (Schlagzeug) zusammen.

Das Album:

Mit ihrem siebten Studioalbum „No Sacrifice, No Victory“ aus dem Jahr 2009 wenden sich HammerFall ein wenig vom Heldentum und vom True-Metal-Sound ihrer ersten Alben ab und kehren Soundelemente des klassische Heavy Metals in den Vordergrund.

Ein Umstand, der sicher dem dato neuen Gitarristen Pontus Norgren zuzusprechen ist. Trotz des Wechsels bleibt der Sound der Band aber unverkennbar. Mit „Any Means Necessary“ haben sie einen echten Kracher als Opener, der die Lust auf das gesamte Album weiter steigert.

Und diese Lust wird nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Songs wie „Life Is Now“, „Punish And Enslave“, „Bring The Hammer Down“, „One Of A Kind“ oder der Titeltrack „No Sacrifice, No Victory“ sind äußerst solide Metalnummern, die handwerklich perfekt gemacht sind und Joacim Cans Stimme ausgezeichnet zur Geltung bringen.

Mit „Legion“ gibt es einen düsteren Song, der mit einem einminütigen Intro daherkommt und anschließend kräftig auf die Tube drückt. Tolle Livenummer.

Erwähnenswert sind aber noch drei weitere Songs. „Between  Two Worlds“ ist eine für HammerFall typische Ballade, wie man sie schon öfter gehört hat. Entweder man mag diese pathetischen Nummern oder man mag sie nicht. Ich finde den Song gut, auch wenn er nicht die Klasse früherer Balladen hat.

„Something For The Ages“ ist ein fünfminütiges Instrumentalstück, wie es HammerFall schon früher auf ihren Alben hatten. Trotz der Länge ist der Song nicht eine Sekunde langweilig. Durch tolle Breaks und hörenswerte Riffs entwickelt sich der Song auch ohne die Stimme von Joacim Cans zu einem Highlight des Albums.

Bei „Hallowed Be My Name“ haben sich HammerFall sicher vom fast gleichnamigen Iron-Maiden-Klassiker „Hallowed Be Thy Name“ inspirieren lassen. Ein Vorhaben, dass angesichts der Klasse der Vorlage eine schmale Gratwanderung ist.

Ich finde den Song aber sehr gelungen. Mehr noch. Er entpuppt sich tatsächlich als der Höhepunkt des Albums.

Zum Abschluss gibt es mit „My Sharona“ eine Coverversion eines alten Hits von The Knack. Sicher kann man darüber streiten, ob solche Coverversionen Sinn machen.

 Im Fall von „My Sharona“ ist HammerFall ein richtig guter Partysong gelungen, den man auch ohne Bedenken auflegen kann, wenn die Gäste nicht auf Hardrock und Metal stehen.

Trackliste:

01 – Any Means Necessary

02 – Life Is Now

03 – Punish And Enslave

04 – Legion

05 – Between Two Worlds

06 – Hallowed Be My Name

07 – Something For The Ages

08 – No Sacrifice, No Victory

09 – Bring The Hammer Down

10 – One Of A Kind

11 – My Sharona 

Fazit:

Mit „No Sacrifice, No Victory“ bleiben die schwedischen Metaller von HamerFall sich und ihren Fans treu.

Ein äußerst solides Album ohne Schwachstellen, dass mit „Hallowed Be My Name“ einen echten Reißer hat.

Ein Pflichtalbum für alle Hörer gut gemachten Powertmetals.

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