O.M.D. – Orchestral Manoeuvres In The Dark

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

O.M.D. – Orchestral Manoevres In The Dark

  1. Bunker Soldiers
  2. Almost
  3. Mystereality
  4. Electricity
  5. The Messerschmitt Twins
  6. Messages
  7. Julia’s Song
  8. Red Frame/White Lights
  9. Dancing
  10. Pretending To See The Future
  11. Messages (10″ Single Version)
  12. I Betray My Friends
  13. Taking Sides Again
  14. Waiting For The Man
  15. Electricity (Hannett/Cargo Studios Version)
  16. Almost (Hannett/Cargo Studios Version)

Orchestral Manoevres In The Darkm, das Album

Bei O.M.D handelt es sich um eine britische New Wave-Band, die mit ihrer synthetischen Popmusik, den Zeitgeist der frühen 80er sehr stark geprägt haben. Gegründet wurde die Band 1978, also zu einer Zeit, in der diese Form der Musik noch ein echter Geheimtipp und eher im Underground anzutreffen war. Besonderes Merkmal der Band waren die helle, wohlklingende Popstimme des Frontmanns Adam McKluskey und ihr von Kraftwerk beeinflusster Elektroniksound. Im Gegensatz zu späteren Alben war die Anfangsphase von O.M.D. bis in die Mitte der 80er-Jahre von recht sterilen, aber sehr poppigen Analogsynthesizersounds geprägt. Gerade auf ihrem Debut von 1980 ist dies der Fall, so unterkühlt hat Poppmusik später fast nie mehr geglungen. Auch die Produktion mag aus heutiger Sicht etwas antiquiert erscheinen, doch ist die Scheibe damit ein interessantes Zeitdokument, an dem sich prima ablesen lässt, dass gute elektronische Musik, auch mit einfachen Mitteln erzeugt werden kann.

Der Stil des selbstbetitelten Debutalbums ist sehr minimalistisch und von der Stimmung her, die die Titel auf dieser Scheibe erzeugen immer mit einem Hauch Schwermut bedacht. Die erste Single der Band „Electricity“ erschien damals übrigens auf dem berühmten Factory Records Label, das vor allem durch die Musik von Joy Division berühmt geworden ist. Des Weiteren spielten O.M.D. in ihren Anfangsdaten als Support bei anderen Genregrößen der damaligen Zeit wie z. B. Gary Numan.

O.M.D. das Album besitzt viele schöne elektronische Popsongs, die ihren Haupteinfluss Kraftwerk nicht verleugnen können, dies kommt nicht nur in Songtiteln wie „Electricity“ oder „Messages“ zum Tragen, nein, das ganze Album klingt wie eine um diverse Poparrangements erweiterte Kraftwerk-Platte. Gerade die Gesangsstimme von Adam McKluskey sorgt für das gewisse Pop-Feeling der Stücke, deshalb war die Band Szenepuristen auch immer eine Spur zu soft. Mir persönlich gefallen die Stücke sehr gut, heir gibt es wenigstens die alten Analog-Synthesizer zu hören, also keine virtuellen Instrumente, wie sie heute eingesetzt werden. Damals konnte man den Synthie noch richtig anfassen.

Diese Re-Edition des Albums ist um diverse Bonustracks ergänzt, die alternative Versionen und B-Seiten aus der damaligen Zeit enthalten.

Fazit

Mit ihrem selbstbetitelten Debutalbum ist O.M.D. ein schönes Synthpopalbum gelungen, das trotz seiner melancholischen Grundstimmung für Freude sorgt. Die Melodien sind schön herausgearbeitet und mit „Electricity“ und „Messages“ sind auch mindestens zwei tolle Hits drauf, die anderen Songs stehen den beiden im Grunde in nichts nach, nur dürften die erst genannten zu den bekanntesten Hits von O.M.D. zählen. Ein sehr gelungenes Debut.

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