Oberst von Huhn bittet zu Tisch

Autorenwertung
  • Unterhaltung
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  • Lesbarkeit
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Zeichnungen
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Humor
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Vorschläge
    kein Buchkein Buchkein Buchkein Buchkein Buch
  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne
Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Oberst von Huhn bittet zu Tisch. Speisedeutsch für Anfänger [Gebundene Ausgabe]
(Autor) erschienen im

Der Autor
Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren. Sein Studium absolvierte er in Göttingen und München. Von 1981 bis 2000 arbeitete er in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Zu Beginn war er als Sportredakteur tätig, später als Reporter politischer Themen und schließlich Streiflicht-Autor. Seit 2000 ist er als freier Schriftsteller und Kolumnist tätig. Er lebt in München und dem Chiemgau. Es ist einer der bekanntesten Autoren in Deutschland. Er hat unzählige Bücher veröffentlicht, die in sechzehn Sprachen übersetzt wurden. Zahlreiche Auszeichnungen darf er schon sein eigen nennen, darunter finden sich der Joseph-Roth-Preis, der Theodor-Wolff-Preis, zwei Egon-Erwin-Kisch-Preise, der Hoferichter-Preis, der Kinderhörspielpreis des MDR und der Internationale Literaturpreis Corine.

Der Illustrator
Dirk Schmidt wurde 1980 geboren. Er ansolvierte in Augsburg sein Studium (Kommunikationsdesign9. Heute arbeitet er als freier Illustrator. Er ist unter anderem für SZ-Publishing als Art Director und für das Magazin der Süddeutschen Zeitung als Grafiker tätig.

Inhalt
Axel Hacke hat eine Sammlung der lustigsten Gerichte, die man auf Speisekarten angeboten bekommt, erstellt. Unterstützt wurde er dabei von seinen vielen Lesern, die ihm von ihren Reisen in ferne Länder die Speisekarten zuschickten, bzw. die lustigen Beschreibungen von Gerichten, die sie darauf fanden. Auf Speisekarten in aller Welt finden sich zahlreiche Übersetzungsfehler, da oft nur ein Übersetzungsprogramm zu Hilfe gezogen wird und dabei eine falsche Wortwahl entsteht. Er hat daraus auf poetische Weise eine unterhaltsame Lektüre geschaffen. Schon allein die Übersetzungen der Menüs können einen zum Lachen bringen, aber die wohlüberlegten Anmerkungen des Autors setzen immer noch eines obendrauf. Allerdings sind sie auch manchmal überflüssig, wenn der Witz, der aus der Übersetzung entsteht Wort für Wort erklärt wird. Man merkt, das er selbst bei dieser Arbeit viel Freude hatte und sich sehr belustigt hat. Man könnte meinen eventuell belustigt er sich auch über seine Leser selbst.
Dirk Schmidt konnte mit seinen Zeichnungen die witzigen Texte fantastisch ergänzen, da die Hintergedanken, die man aus seinen Illustrationen ersehen kann, perfekt dazu passen.

Fazit
Das Buch eignet sich wunderbar als Mitbringsel zur nächsten Einladung bei Freunden. Jeder der gern kocht oder zumindest gern isst wird seine Freude daran finden, wenn er ein bisschen Humor versteht. Die Frage ist, ob Axel Hacke da nicht ein bisschen zu weit gegangen ist. Menschen in aller Welt bemühen sich für uns Deutsche um eine Übersetzung, damit die Sprachunkundigen im Urlaub auch ihre Speisekarte lesen können und dann werden die Fehler, die bei der Übersetzung entstehen können belächelt. Wahrscheinlich würde es der großen Mehrheit der Deutschen ebenso ergehen, wenn sie etwas in eine Fremdsprache übersetzen sollten.

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