Ohne ein Wort

Autorenwertung
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Ohne ein Wort

Nina Pallandt (Übersetzer). Ullstein Taschenbuch 2007, Taschenbuch, 492 Seiten, € 0,30

Rezension von: Jaqueline | Rezensionsdatum:

Ohne ein Wort von

Dieser Thriller ist auf den ersten Seiten aus der Sicht von Cynthia Archer geschrieben, die als Teenager eines Morgens aufwachte und feststellen musste, dass ihre gesamte Familie spurlos verschwunden ist.Im Prolog wird erzählt, wie Cynthia, damals noch 14 Jahre alt, einen Streit mit ihren Eltern hat, nachdem diese sie in dem Auto eines Jungen sturzbetrunken aufgegabelt hatten. Mit den Worten: „Ich wünschte ihr wärt tot“ geht sie daraufhin ihren Rausch ausschlafen. Was sie nicht ahnt: Das waren die letzten Worte an ihre Eltern. Denn als sie am nächsten Morgen aufwacht, sind alle wie vom Erdboden verschluckt, ihre Mutter, ihr Vater und ihr älterer Bruder Todd.

Die eigentliche Geschichte setzt 25 Jahre später ein, und nun aus der Sicht von Terry Archer, Cynthias Ehemann. Cynthia kam nie über das Verschwinden ihrer Eltern hinweg und überträgt ihre Verlustängste nun auf ihre 8-jährige Tochter Grace, die sich von ganzem Herzen wünscht, endlich alleine zur Schule laufen zu dürfen. Um endlich Gewissheit zu bekommen wendet sich Cynthia mit ihrer Geschichte an die Fernsehsendung „Deadline“ um eventuell neue Hinweise zu erhalten. Doch außer ein paar Verrückten und einem anonymen Anrufer der behauptet, Cynthias Familie würde ihr verzeihen, meldet sich danach niemand bei ihr.

3 Wochen später ist die Hoffnung so gut wie versiegt und die ganze Familie macht sich auf den Weg zu Tess, Cynthias Tante, die sie nach dem Verschwinden der Eltern aufgezogen hatte. Als Cynthia für diese noch ein paar Einkäufe zu erledigen hat, gesteht Tess Terry, dass sie damals über 42000 Dollar anonym für die schulische Ausbildung für Cynthia bekommen hat, zusammen mit einem Zettel auf dem stand, dass sie keine Nachforschungen anstellen sollte. Da Cynthia in letzter Zeit ein nervliches Wrack ist, entscheidet Terry, ihr davon noch nichts zu sagen.
Als die Familie zuhause ankommt, entdeckt Cynthia auf dem Küchentisch den alten Filzhut ihres Vaters und ist felsenfest davon überzeugt, dass ihr Vater bei ihnen im Haus war. Langsam aber stetig keimen in Terry Zweifel auf, ob seine Frau alles nur inszeniert um die Polizei wieder auf  den Fall aufmerksam zu machen, denn ihm fällt ein, dass Cyn vor der Abfahrt nocheinmal ins Haus gestürmt ist und dort einige Zeit gebraucht hat. Doch Cynthia lässt sich von der neu entflammten Hoffnung nicht unterbringen und engagiert einen Privatdetektiv, der herausfindet, dass der Junge, mit dem Cynthia am Tag des Verschwindens zusammen war, der Sohn eines Mafia-Chefs war, und dass Cynthias Vater, Clayton Bigge, amtlich nie existierte und von ihm nirgendwo eine Sozialversicherungsnummer aufzufinden ist.

Als Tess ermordet , der Privatdetekitv vermisst wird und Cynthia einen Brief mit einer Karte enthält, auf der markiert ist wo ihre Familie zu finden ist, und die Polzistin erkennt, dass der Brief auf Terrys Schreibmaschine verfasst wurde, spitzt sich die Situation zu und es werden immer mehr Hinweise auf den Verbleib ihrer Familie enthüllt.

Fazit
 
Ein Buch, dass man nicht mehr weglegen möchte. Ohne nervige Zwischengeschichte und mit Spannung auf jeder Seite. Ein sehr überraschendes Ende, das einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Auf jeden Fall zu empfehlen für alle, die sich gern schon auf den ersten Seiten überlegen, wie die Lösung lautet, denn so schnell kommt man nicht dahinter.

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