Ohne.Ende.Leben

Autorenwertung
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  • Charaktere
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  • Lesbarkeit
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  • Story
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  • Gesamt
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Ohne. Ende. Leben.

Siggi Seuß (Übersetzer). dtv Verlagsgesellschaft 2011, Broschiert, 560 Seiten, € 14,50

Rezension von: nenya1985 | Rezensionsdatum:

Ohne.Ende.Leben von

Libba Bray ist in Texas aufgewachsen und hat einen Abschluss im Fach Drama. Nach einem Autounfall hat sie angefangen zu schreiben, was für sie wie eine Therapie ist. Sie ist mit einem Agenten für Kinder- und Jugendbücher verheiratet und lebt mit ihm und ihrem Sohn in Brooklyn.

Inhalt:
Wenn jemand das Wort Niemand erfunden hat, dann ist es Cameron. In der Schule fällt er nicht auf, ganz im Gegensatz zu seiner Schwester. Das soll sich jedoch bald ändern, als festgestellt wird, dass er an der Kreutzfeldt-Jacob Krankheit leidet, was der menschlichen Form von Rinderwahnsinn entspricht.

Die Ärzte im Krankenhaus zerstören seine Hoffnung auf eine Heilung, denn sein Gehirn wird langsam von Prionen zerfressen, wogegen es noch kein Mittel gibt. Plötzlich erscheint eine seltsame Gestalt neben seinem Bett und schickt ihn auf eine verrückte Reise.

Dulcie, ein Engel mit pinkfarbenen Haaren und Springerstiefeln, sagt ihm, dass er nach Dr. X suchen soll, der in andere Dimensionen reisen kann. Dabei hat er jedoch ein Wurmloch geöffnet, das die ganze Erde vernichten wird, wenn Cameron nichts dagegen unternimmt.

Unterstützt von Gonzo, einem Kleinwüchsigen, und Balder, einem nordischen Gott in Form eines Gartenzwergs, macht er sich auf die Suche nach Dr. X und hofft neben der Welt auch sich selbst zu retten.

Fazit:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es an manchen Stellen wirklich verrückt ist. An der Sprache merkt man, dass das Buch für Jugendliche geschrieben wurde, doch man kann es sehr gut und flüssig lesen.

Vor jedem Kapitel gibt es eine kurze Zusammenfassung, von dem was im Kapitel passieren wird, was mir gut gefallen hat. Dadurch weiß man schon in etwa, was als nächstes passieren wird und das Buch wird damit etwas aufgelockert.

Ich fand, dass die Charaktere lebensecht beschrieben wurden und es gibt wahrscheinlich für jeden eine Lieblingsfigur, sei es der mit Rinderwahnsinn infizierte Cameron oder der Hypochonder Gonzo.

Es ist nie ganz klar, ob Cameron nun wirklich auf diese Reise geht oder ob er immer noch im Krankenhaus in seinem Bett liegt und davon träumt. Von der Erzählstruktur her ist beides möglich und man kann es sich als Leser aussuchen, welche Version man glauben möchte. Das Buch schildert eine verrückte Reise von Menschen, die zu Freunden werden. Die Geschichte zeigt einem, dass das Leben meistens viel zu kurz ist und jeder das Beste aus dem machen sollte, was einem gegeben wurde.

Ob einem das Buch gefällt hängt wahrscheinlich vom persönlichen Geschmack ab, doch wer sich darauf einlässt, hat bestimmt Freude an dieser verrückten Reise des jungen Cameron.

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