Ottomar Ebert: 125 Jahre Stadtwerke Essen

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Holger Ehlert: 125 Jahre Stadtwerke Essen Unternehmensgeschichte im Überblick

Das Buch ist im Jahre 1992 in Vulkan-Verlag aus Essen herausgekommen. Es ist 279 Seiten dick.

Die Stadtwerke Essen sind ein kommunales Unternehmen, das die Ruhrgebietsmetropole Essen mit mit Gas und Wasser beliefert und für die Bereiche Abwasser und Hafen zuständig sind. Das Unternehmen gibt es seit dem Jahre 1855.

Der Verlag

Der Vulkan-Verlag gehört zu den kleinen, unbekannten Verlagen im Ruhrgebiet. Da ich ihn in meiner täglichen, journalistischen Praxis so gut wie nie begegne, hätte ich auch einige Mühe, Informationen über ihn zu finden. Über Webwiki ist dies möglich.

„Als hundertprozentiges Tochterunternehmen des Münchener Oldenbourg Industrieverlags ist der Vulkan-Verlag in Essen ebenfalls spezialisiert auf hochwertige Fachliteratur für Ingenieure, Techniker, Wissenschaftler und das technische Management. Im Fokus stehen Kernthemen der Industrie, wie Ver- und Entsorgungstechnik, Rohrleitungstechnik, Industriearmaturen, Dichtungstechnik, Thermoprozesstechnik oder auch die Metallbearbeitung.

Mit seinem breitgefächerten Buch- und Zeitschriftenprogramm, darunter auch eine Vielzahl englischer Fachtitel, gehört das im Ruhrgebiet beheimatete Unternehmen seit Jahrzehnten zu den führenden Fachverlagen für Industriethemen in Deutschland,“ beschreibt sich der Verlag selbst.

Über die Autoren

Die Autoren werden im Buch nicht näher vorgestellt. Da sie mir bei meiner Beschäftigung mit Unternehmen aus dem Ruhrgebiet bislang noch nicht untergekommen sind, habe ich auch hier darauf verzichtet, Daten über sie nachzuschlagen. Ich hoffe, die beiden Herren verzeihen mir diese Unhöflichkeit.

Über das Buch

Das Buch bietet eine populärwissenschaftliche Herangehensweise. Der Verlag benutzt ein dickes Papier; das Buch unterscheidet sich somit von dem sonst eher glänzenden Hochglanzpapier, wie es in Hochglanzbroschüren üblich ist.

Die Seiten, mit denen ein neues Kapitel eingeleitet wird, sind ganz in vanillefarben gehalten. Auch die Textblöcke, in denen historische Materialien enthalten sind, weisen denselben Farbton auf. Und historische Materialien gibt es viele Schwarzweiß- und Farbfotos, Zeichnungen, Texte und was es sonst noch an Unterlagen aus den frühen Tagen des Unternehmens gibt.

Das Buch liefert Daten. Sie sollen einen Überblick über die Geschichte des Unternehmens bieten. Mir persönlich sind die Ausführungen aber zu unpersönlich geraten. Bei einem Buch, das einen wissenschaftlichen Ansatz verfolgt, hätte ich mir das ja noch bieten lassen. Da der Schreibstil aber eher auf Allgemeinverständlichkeit angelegt ist, hätte ich persönlich es – beispielsweise – als schön und angenehm empfunden, wenn frühere Unternehmensleiter genannt oder ehemalige Mitarbeiter zu Wort gekommen wären.

Ich sage dies nicht umsonst. Die Zielrichtung des Buches ist eindeutig. Es wendet sich an Kunden der Stadtwerke, also die Bevölkerung von Essen und somit am Leute, die jeden Tag mit dem Unternehmen zu tun haben.

Da wäre es schon schön gewesen, wenn diese Personengruppe einen lebendigeren Eindruck von der Entwicklung der eigenen Stadt und „ihres“ Dienstleistungsunternehmens bekommten hätte. Gerade im Rahmen der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit kann so leicht Kundenbindung erreicht werden.

Das Fazit

Auch wer nicht aus Essen kommt, hält hier ein Buch in den Händen, das einigermaßen brauchbar ist. Es ist durchaus informativ und beschreibt nicht nur eine Unternehmensgeschichte, sondern auch die Entwicklung und Industrialisierung des Ruhrgebietes.

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