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Afrika – Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten

Afrika – Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten von Asfa-Wossen Asserate

Was sollte man mindestens über Afrika wissen ? In seinem neuen Buch „Afrika – Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten“ gibt der Autor Asfa-Wossen Asserate Einblicke in unseren südlichen Nachbarkontinent.

Afrika so nah und doch so fern
Dieser riesige Kontinent Afrika, der oft so fern, aber eigentlich so nah ist, nur vierzehn Kilometer trennen ihn von Europa, erscheint uns auch deshalb so weit entfernt, weil wir wenig darüber wissen und oft nur Kriege und andere Katastrophen von den Medien übermittelt werden. Gerade deshalb ist ein Buch, das wesentliche Fragen zu Afrika beantworten kann ein wichtiger Beitrag zum besseren Verständnis.

Aktuelles zur Fußball-WM in Südafrika
Die gerade beendete Fußball-WM zeigte ein fröhliches, buntes Bild von Südafrika mit seinen Bewohnern und den zahlreichen ausländischen Gästen, die insgesamt einen positiven Eindruck mit nach Hause nahmen. Der Autor geht auch darauf ein in seiner Frage Nummer 66: Was bedeutet die Fußballweltmeisterschaft 2010 für Südafrika im Besonderen und für Afrika im Allgemeinen ? Das Fernsehen bemühte sich im Vorfeld der Weltmeisterschaft um eine interessante Berichterstattung von verschiedenen Ländern und trug somit zu einem veränderten, neueren Afrikabild bei.

Fragen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Natur
Auch auf provozierende Fragen wie zum Beispiel bei Fragen aus der Politik (Sind afrikanische Staaten korrupter als europäische Staaten ?, Welchen Einfluß haben die ehemaligen Kolonialmächte heute in Afrika ? Welche Regimes sollte man weder finanziell noch dadurch unterstützen, dass man in den betreffenden Ländern Urlaub macht ?) und Ausblick (Welche Probleme muß Afrika vordringlich lösen ?) gibt der Autor seine Meinung wieder.
Das vorliegende Buch „Afrika – Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten“ von Asfa-Wossen Asserate, dem äthiopischen Historiker und Großneffen des letzten Kaisers von Äthiopien ist ein gutes Buch gelungen, das sich mit vielen, auch aktuellen Themen auseinandersetzt.

Nachschlagewerk für den schnellen Überblick
Man kann es als Nachschlagewerk nutzen, um sich einen groben Überblick zu verschaffen, denn auf 192 Seiten kann man nicht wirklich auf alle Themen vertiefend eingehen. Es ist auch schwierig in einer kurzen Zusammenfassung eine Frage für Gesamtafrika zufriedenstellend zu beantworten, denn oft genug haben die Länder Nordafrikas (Tunesien, Algerien, Marokko usw.) einen komplett anderen Ansatz als die Länder südlich der Sahara (Benin, Liberia oder Kenya, Mosambik).
Logischerweise sind die Antworten oft auf Äthiopien bezogen und als Beispiel wird oft Äthiopien angeführt.

Fazit
Der Autor kann geschickt Vorurteile ausräumen und Klischees begegnen und die Fragen bzw. Antworten regen zum weiteren Lesen und vertiefen an.
Sicherlich könnte man noch mehr als 101 Fragen über Afrika beantworten, aber das würde den Rahmen dieses Büchleins wohl sprengen.

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Der verschleierte Völkermord

Der verschleierte Völkermord von Tidiane N’Diaye

Die Sklaverei wurde offiziell ab 1807 verboten. Trotzdem gibt es Staaten, wie zum Beispiel Mauretanien und Sudan, in denen es Gang und Gäbe ist, Sklaven zu halten, auch heute noch. In seinem Buch „Der verschleierte Völkermord“ klagt der Anthropologe Tidiane N’Diaye den arabomuslimischen Sklavenhandel in Afrika an.

Inhalt
Es gab mehrere Arten von Sklaverei und Sklavenhandel in Afrika, auf die der Autor näher eingeht. Den meisten Menschen ist der transatlantische Sklavenhandel vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhundert bekannt. Von Westafrika, besonders Senegal (Insel Gorée) und das heutige Togo bzw. Benin (Sklavenküste), erlangten hierdurch traurige Berühmtheit, wurden Millionen Menschen nach Amerika, Brasilien und auf die Karibischen Inseln verschifft und dort zur Arbeit auf den Zuckerrohr- und Baumwollfeldern, später als Haussklaven und im Bergbau eingesetzt.

Sklavenhandel in den Orient
Dass es auch einen Sklavenhandel in den Orient gab und noch gibt, ist weniger bekannt.
Auch innerhalb Afrikas gab es eine Form der Sklaverei, die allerdings eher als Dienerschaft oder Knechtschaft betrachtet werden sollte. Denn diese Leute wurden nicht brutal zusammengeschlagen und in Ketten gelegt, im Gegenteil, wer seine Diener schlecht behandelte, war kein guter Herr. Auch hatten die Diener einige Rechte. In West- und Südafrika lebten die Gemeinschaften in sogenannten Krals zusammen mit ihren Sklaven und ihren Tieren. Die Herren sorgten für den Frieden zwischen den Gemeinschaften und ein gutes Ansehen, die Diener für das Vieh und bauten die Felder an. Sie erhielten anständige Kleidung und gute Behandlung. Oft wuchsen ihre Kinder gemeinsam mit denen des Herren auf. Auch erhielten sie einen Teil der Ernte für sich. Wurden sie schlecht behandelt, hatten sie Mittel, den Herren zu wechseln. Aber es wurde kein Handel mit ihnen getrieben !

Wege des Sklavenhandels in Afrika
Dass Sklaven geraubt und weiter verkauft wurden, dieses Phänomen wurde erst mit der Eroberung Afrikas bekannt. Und hier waren die, wie der Autor sie nennt, arabomuslimischen Eroberer ab dem 7. Jahrhundert bereits vor den europäischen Sklavenhändlern massiv unterwegs.
Eine der Hochburgen für diesen Handel war die Insel Sansibar mit der Hauptstadt Stonetown. Von hier wurden die Sklaven in den Orient bzw. in die arabischen Länder von der arabischen Halbinsel bis Syrien und Persien verschifft. Der zweite Weg führte durch den Sudan nach Ägypten. Auch durch die mittlere Sahara und über Mauretanien bis Marokko setzte mit der Eroberung Nordafrikas und Spaniens der arabomuslimische Sklavenhandel ein. Bis zu 17 Millionen Sklaven wurden bis heute aus Afrika mit grausamen Mitteln von ihren angestammten Lebensräumen entführt.
Einerseits wurde der Islam nach Afrika verbreitet. Dass aber Muslime einander nicht töten sollen, wie es im Koran steht, wurde schnell vergessen, denn schwarze Menschen waren von „niedrigerem Rang“.

Fazit
In neun Kapiteln zeigt der Autor Tidiane N’Diaye die „Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika“ auf und bedient sich der Überlieferungen vieler Quellen, seien es Griots, die afrikanischen Übermittler, die die Geschichte mündlich weitergaben, frühe Reisende und Historiker wie Avicenna, Ibn Battuta oder Ibn Chaldun bis zu den Forschern im 19. Jahrhundert wie Henry Morton Stanley, David Livingstone oder Gerhard Rohlfs, der im Buch leider mit einem falschen Datum bedacht wurde. Er lebte von 1831 bis 1896, nicht wie im Buch angegeben von 1892 bis 1986!. Ein wichtiges Buch zur Aufklärung über die Sklaverei und den Sklavenhandel in Afrika.

Autor
Tidiane N’Diaye ist Athropologe und Wirtschaftswissenschaftler aus dem Senegal. Er hat mehrere Bücher zur Geschichte Schwarzafrikas und deren Kulturen geschrieben.

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Alera: Geliebter Feind

Alera – geliebter Feind von der amerikanischen Autorin Kayla Cluver ist der erste Band der Fantasy-Trilogie um Alera, der Kronprinzessin von Hytanica, und stellt Kayla Cluvers Debutwerk dar.

Inhaltliches:

Die 16-jährige Alera ist die älteste Tochter des Herrscherpaares von Hytanica, und damit spätere Thronerbin. An ihren 18. Geburtstag soll Alera verheiratet werden und mit ihrem Ehemann Hytanicas Thron übernehmen. Der König hält fest an der Vorstellung, dass die Wahl des Bräutigams auf Steldor, den Sohn Elitegarde-Hauptmanns fallen soll, für den Alera allerdings nicht das Geringste übrig hat. Kurze Zeit später wird ein junger Cokyrier namens Narian in der Stadt festgenommen, der sich als der vor 16 Jahren von Cokyri entführte und totgeglaubte Kyenn entpuppt. Alera erfährt, dass Narian, laut einer alten Sage Hytanicas Ende herbeiführen könnte, ist aber zu fasziniert von ihm. Die beiden kommen sich näher und schon bald entwickeln sich mehr als nur freundschaftliche Gefühle, der Bedrohung zum Trotz. Doch als der König Alera ein Heiratsultimatum stellt, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Ist die junge Liebe zum Scheitern verurteilt? Wie wird sich Alera entscheiden?

Hintergründiges:

Die Geschichte um Alera, der Kronprinzessin Hytanicas, spielt zu einer Zeit, in der sie Erinnerungen an den Krieg von vor 16 Jahren zwischen Hytanica und Cokyri noch geistesgegenwärtig sind und sich die Folgen von damals bis in die Gegenwart ziehen. Alera wurde zum Kriegsende hin geboren und kennt die Geschehnisse nur aus Erzählungen. Nachdem Cokyri damals hytanische Babys entführt und ermordet hat, war urplötzlich Schluss mit den Kriegsangriffen und es kehrte eine lauernde Ruhe ein zwischen den verfeindeten Ländereien. Als Narien auftaucht und sich als einer der verschleppten hytanischen Söhne entpuppt, der zwar entführt, aber nicht ermordet, sondern in Cokyri großgezogen wurde, holt die Vergangenheit Hytanica wieder ein. Für Alera ist die Zeit der verschärften Sicherheitsmaßnahmen nicht immer leicht, da sie die zum Teil feindlichen Reaktionen auf Narian nicht versteht.

Fazit:

Kayla Cluvers Debut Alera – geliebter Feind ist sehr schön, liebevoll und verständlich geschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach gehalten, was ein schnelles Lesen ermöglicht; die Seiten fliegen wortwörtlich vorüber. Kayla Cluver schafft es, jedem Protagonisten des Buches Einzigartigkeit und Individualität zu schenken, ihn aber auch einer Entwicklung zu unterziehen. Vorallem bei Alera, Steldor und Narian wird dies deutlich. Zu dem hat die Autorin einen augeprägten Sinn für Detailbeschreibungen, was zum Einen sehr schön für das Einlesen ins Geschehen und Erleben des Geschriebenen ist, zum Anderen manchmal etwas von den Hauptereignissen ablenkt.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der erste Teil der Trilogie lässt auf Großartiges hoffen. Ich bin gespannt!

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Eine kurze Geschichte vom Glück

Eine kurze Geschichte vom Glück von Thomie Bayer

Inhalt:

In dem Roman “Eine kurze Geschichte vom Glück” liegen für die Hauptperson Robert Allmann, Freud und Leid nahe beeinander. Allmann, der sich mehr oder weniger gut durchs Leben schlägt, hat im Lotto sechs Richtige getippt und gewinnt sechs Millionen. Er kann es kaum fassen und möchte sein Glück mit seiner Frau Regina teilen. Er überlegt, wie er es ihr sagen soll. Aber nach einem Streit am Vortag, kommt sie nicht in die gemeinsame Wohnung zurück. Sie bleibt in ihrer Arztpraxis und fährt dann zu einem Kongreß. Während der Zeit des Wartens auf seine Frau, kommt Robert ins Grübeln. Er erinnert sich vergangener Zeiten mit seiner Frau, wie er sie kennen und lieben gelernt hat und läßt alles noch einmal Revue passieren.

Ein anderer Mann:

Plötzlich, er will seiner Frau etwas auf den Rechner spielen, entdeckt er E-mails von einem anderen Mann. Per SMS tauscht er sich mit seiner Frau aus, will wissen, wer der Unbekannte ist. Regina teilt ihm mit, daß sie ihn wegen diesem Mann verlassen möchte. Robert versteht die Welt nicht mehr. Von seinem Lottogewinn, der relativ schnell ausbezahlt wird, kauft er sich ein teures Auto und fährt mehr oder weniger zíellos durch die Gegend. Er hängt Erinnerungen an seine  Frau nach und versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen. Bisher hat er sich mehr schlecht als recht als Texter durchgeschlagen. Jetzt will er sich seinen Jugendtraum erfüllen und wieder Musik machen, so wie früher.

Ein Bekannter (beide haben seit Jahren die gleichen Zahlen getippt) gewinnt die gleiche Summe wie er. Obwohl er auf diesen nicht besonders gut zu sprechen ist, besucht er ihn. Er trifft nur dessen Frau, der es finanziell nicht gerade gut geht. Er erzählt ihr von dem Gewinn, und daß sie bei der bevorstehenden Scheidung auf ihrem Anteil an dem Gewinn bestehen soll, was ihr auch gelingt. Allerdings ist der Freund nicht gerade froh über diesen Verlauf der Dinge. Als Dankeschön läßt er Robert zusammenschlagen. Allmann kuriert sich im Krankenhaus aus und beschließt, von Freiburg nach Berlin zu ziehen, wo ihn nichts mehr an seine Frau erinnert.

Fazit:

Der Roman ist leicht lesbar und sehr zügig geschrieben. Er läßt sich in einem Anlauf lesen. Er schildert das Innenleben eines Menschen, der im Lotto eine Menge Geld gewinnt und gleichzeitig seine Frau verliert. Ein Leben ohne Regina scheint ihm unerträglich, aber er arraangiert sich, sucht auch nicht ein schnelles Abenteuer. Trotz aller Widrigkeiten geht das Leben von Allmann weiter. Das viele Geld hat ihn nicht verdorben. Er schmeißt mit dem Geld nicht um sich. Er gönnt sich ein paar Sachen, gibt noch kleinere Beträge an seine Geschwister. Seiner Frau erzählt er nichts von dem Gewinn.

Autorwertung

Spannung
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Die Briefe die nicht ankamen

Die Briefe die nicht ankamen von Mauricio Rosencof

Inhalt
Ein Kind erzählt von seiner Kindheit in einer jüdischen Familie in Montevideo. Zentrum des Lebens ist der Patio, der Innenhof des Hauses. Moishes Familie ist erst kurz vor seiner Geburt aus Polen eingewandert. Moishes Erzählungen beschreiben nahezu eine Idylle, eine Idylle, die jüdisch ist, man hält sich an die religiösen Gebote und spricht jiddisch – aber sie ist auch sozialistisch. Der Vater ist Kommunist, sonntags trifft man sich in einem Komitee zur Unterstützung der spanischen Republik. Außerhalb der jüdisch-polnischen Enklave ist Montevideo, der Stadtteil Palermo. Moishe entdeckt auch diese Welt, zusammen mit seinem Freund Fito. Die Idylle ist für die Erwachsenen jedoch nicht wirklich eine. Die Eltern warten immer auf Briefe aus Polen.

Die Briefe werden immer trauriger, das Beschriebene immer furchtbarer. Eines Tages kommen keine Briefe mehr. Der erwachsene Moishe schreibt die Briefe, die nicht mehr ankommen, diese Briefe werden eingestreut zwischen die Beschreibung des Lebens in Montevideo. Sie setzen den Kontrapunkt. Was sie beschreiben, ist bekannt, aber gerade die persönlichen Schicksale, die kleinen Begebenheiten, die besondere Perfidität des KZ-Lebens anhand von Einzelschicksalen lässt uns dieses Buch atemlos lesen, voller Verzweiflung, da man ja das Ende kennt. Kaum auszuhalten ist zum Beispiel die Episode um das Stück Seife, so heiß ersehnt als etwas, das wieder menschliche Würde zurückgeben kann und das dann doch unbenutzt bestattet wird, als klar wird, woraus es besteht. Kaddisch für ein Stück Seife. Der letzte Brief berichtet nicht vom Tot aller, das wäre nicht zu ertragen. Der letzte Brief beschreibt eine Widerstandsaktion, ein Aufbegehren und die Schreie der Menschen. Schreie sollen nicht sterben, sie sollten sich festsetzen in den Kopfkissen der Überlebenden und sie erinnern.

Der Autor
Mauricio Rosencof, geboren 1933, ist der Nachkomme jüdischer Auswanderer aus Polen. Das Schicksal seiner Verwandten in Auschwitz und im Warschauer Ghetto hat ihn nachhaltig geprägt, wie auch das politische Engagement seines Vaters. Beides sensibilisierte den jungen Journalisten und Schriftsteller für die Ungerechtigkeiten und sozialen Missstände seiner Heimat Uruguay. Sein sozialpolitisches Engagement wurde durch die Ereignisse um den Aufstand der Zuckerarbeiter noch einmal radikalisiert und führte zur Gründung der „Nationalen Befreiungsbewegung Tupamaros“, der Stadtguerilla. Für Rosencof gipfelten die Auseinandersetzungen mit den damals herrschenden Militärs in seiner Gefangennahme und Inhaftierung. Unter kaum vorstellbaren Bedingungen blieb er 13 Jahre in Haft, wurde gefoltert und blieb die meiste Zeit über in Isolationshaft. 1985 wurde er freigelassen. Seither arbeitet er als Schriftsteller und schreibt Lyrik, Erzählungen, Kinderbücher, Theaterstücke und Romane. Drei seiner Stücke wurden bisher auch in Deutschland aufgeführt, eines auch als Hörspiel bearbeitet und gesendet. mehrere seiner Bücher wurden ins Deutsche übersetzt, zuletzt „Die Briefe die nicht ankamen“.

Fazit
Moishe/Mauricio schreibt seine Geschichte, teils autobiographisch, teils als Roman. Die nie geschriebenen, nie angekommenen Briefe sind Fiktion. Nur in der Mischung aus Wahrheit und Roman lässt sich die Geschichte lesen und aushalten. Wie viel Wahrheit ist, zeigt Rosencof uns auch noch in den Familienbildern, die dem Buch angehängt sind. In Uruguay stand „Die Briefe die nicht ankamen“ auf der Sachbuch-Bestenliste. Auf einem Foto sieht man Moishe und Fito und liest, dass Straßenbahnen etwas ganz Schreckliches sind. Sie nehmen die Leute mit und man weiß nicht wohin. Moishe und Fito werfen Steine auf die Straßenbahn. Ein großartiges Buch, es sollte Pflichtlektüre werden in den Schulen.

Autorwertung

Dramatik
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Emotionen
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Realismus
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Authentizität
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Gefühle
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