Rezension.org - "Wilddiebe und Kritiker kennen keine Schonzeit"
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Der Augenjäger

Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

Inhalt

Nach einem Hinweis des Autors, dass es sich um die Fortsetzung von Der Augensammler handelt gibt es noch die Essenz aus diesem Buch bevor es richtig losgeht. Die durch die grausame Misshandlung gebrochene Johanna Strom verliert erst das Sorgerecht für ihre Tochter und dann verschwindet diese spurlos. Nach mehreren Selbstmordversuchen kommt sie in eine geschlossene Anstalt, in der sie im Park immer wieder auf einen seltsamen Unbekannten trifft. Als sie endlich eine Frage an ihn richtet, gibt er ihr ein Foto mit einer jungen Frau drauf. Johanna Strom bricht schreiend zusammen.

Fünf Monate später

Zuerst gibt es einen, für alle die den Augensammler nicht gelesen haben, kleinen Rückblick auf die letzten Minuten von Alexander Zorbach und die Entscheidung die er fällt um seinen Sohn zu retten.

Kriminalhauptkommissar Stoya bittet Alina Gregoriev, ihnen noch einmal zu helfen, obwohl sie sich nach Zorbachs Tod geschworen hatte nie wieder ihre Visionen zu nutzen. Aber Stoya ist hinter dem Augenjäger her, ein grausamer Psychopath, der seinen Opfern bei Bewusstsein die Augenlider entfernt und sie dann stundenlang vergewaltigt. Der  verdächtigte Augenchirurg Zarin Suker sitzt in Untersuchungshaft und die einzige überlebende Zeugin scheint verrückt zu werden, wodurch es keine Möglichkeit gibt Suker länger festzuhalten. Stoya möchte, dass Alina herausfindet wo Suker die Tatwaffe versteckt hat, um ihn vor Gericht stellen zu können. Dummerweise lässt sie sich auf ein Gespräch mit Suker ein und er bietet ihr an, ihre Augen zu operieren, damit sie wieder sehen kann. Dafür sollte sie auf die Untersuchung verzichten. Sie geht nicht darauf ein und sieht, wie eine Frau auf der Toilette ermordet wird, was sie aber für sich behält. Zu Hause wartet eine verzweifelte Frau, die sich als Johanna Strom vorstellt. Sie sucht seit der Entlassung aus der Klinik nach ihrer Tochter und will Alina um Hilfe bitten, da sie in der Zeitung von ihrer Gabe gelesen hatte.

Alina trifft sich mit Scholle (ein Mitarbeiter von Stoya) um ihr Wissen über den Augenjäger gegen die Aufzeichnung von Zorbachs letztem Telefonat einzutauschen. Scholle gibt ihr aber nur eine Adresse. Dort angekommen, trifft sie auf das letzte Opfer des Augenjägers und auf einen alten Bekannten, von dem sie dachte, sie würde ihn nie wiedersehen. Kurz danach wird Alina vermisst.

Fazit

Dieses Buch ist eine fantastische Fortsetzung von “Der Augensammler”, obwohl man das erste Buch nicht unbedingt gelesen haben muss. Es ist wieder rasant, und hat einige ungeahnte Überraschungen zu bieten. Und es ist eins der wenigen Bücher die ich gelesen habe, bei dem ich bis zur Aufklärung nicht sicher war, wer der Täter ist. Außerdem verblüfft der Autor noch am Ende, wenn man denkt, man wüsste jetzt Bescheid. Wirklich Klasse!

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Ohne Worte

Ohne Worte von

Inhalt:

12.05.1982

Cynthia wachte auf und ihr brummte der Schädel. Es war kaum auszuhalten. Dann fragte sie sich, was eigentlich am Vorabend geschehen war, sie konnte sich an absolut nichts erinnern. Sie stieg aus ihrem Bett als ihr irgendwas sehr merkwürdig vor kam.  Es war im Haus totenstille, aber warum? Es ist kurz vor acht und um diese Zeit hörte sie immer ihre Eltern in der Küche und ihr Brude tollte meistens um diese Zeit auch im Haus rum. Sie ging durchs Haus und suchte ihre Familie, aber niemand war da, als hätte sich der Erdboden aufgetan und ihre Familie verschluckt.

25 Jahre später…

… bis heute konnte keiner erklären, was damals aus der Familie von Cynthia geworden ist. Inzwischen gehen alle wieder ihrem geregelten Leben nach, Cynthia aber nicht. Inzwischen war sie verheiratet mit Terry Asher und sie hatten eine 8 jährige Tochter namens Grace. Seit 25 Jahren zerbrach sich Cynthia immer wieder den Kopf, was aus ihrer Familie geworden war.  Es war ihr unverständlich wie eine ganze Familie verschwinden konnte, ohne das eine Menschenseele davon was mitbekommen hatte. Eines Tages meldete sich plötzlich ein TV-Sender bei ihr, die den Fall ihrer Familie wieder aufrollen wollten. Das weckte in Cynthia die Hoffnung, irgendwann doch noch zu erfahren was aus ihrer geliebten Familie geworden ist. Der TV-Sender verfilmte ihre Geschichte. Cynthia hoffte das sich jemand melden würde, der vielleicht damals irgendwas gesehen hatte, der den kleinsten Hinweis geben konnte, wo ihre geliebten Eltern und ihr Bruder hin verschwunden waren. Doch was keiner bedachte hatte, mit der Ausstrahlung des Films traten sie jemanden auf die Füsse, jemanden der was zu verbergen hatte und Cynthia und ihre Familie schwebten plötzlich in sehr großer Gefahr und der Albtraum von vor 25 Jahren wurde wieder bittere Realität….

Fazit:

Linwood Barcley studierte an der Trent University in Petersborough Literaturwissenschaften und machte 1977 seinen Abschluss. Nach seinem Abschluss arbeitet er jahrelang als Journalist. Mit seiner Familie lebt er in Toronto

Der Schriftsteller Linwood Barclay hat mit diesem Buch einen Volltreffer gelandet. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und sehr und mitreißend geschrieben. Das Cover ist sehr einfach gehalten, es würde in einer Buchhandlung nicht sehr auffallen. Doch auch wenn es so schlicht gehalten wird, der Inhalt lässt sich sehen.

Wer wirklich einen guten lesen möchte, macht keinen Fehlkauf bei diesem Buch, im Gegenteil die Investition ist richtig angelegt.

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Ausgeblendet

Ausgeblendet von

Drei Fahrgäste betreten nacheinander das Abteil. Eine Frau mittleren Alters, ein älterer Mann und ein junges Mädchen. Keiner grüßt. Der Zug setzt sich in Bewegung und steuert sein Ziel Marseille an. Jeder mustert jeden mehr oder weniger und schweigt.
Die Frau hält sich in Frankreich auf, sie ist Algerierin. Der Mann ist Franzose. Die Großeltern des jungen Mädchens waren Algerien-Franzosen. Alle drei hängen ihren Gedanken nach. Während die Landschaft Frankreichs im abendlichen Dämmerlicht an ihrem Abteilfenster vorbei zieht, denkt die Frau mit geschlossenen Augen an die Landschaften in Nordalgerien, der Mann mustert die Frau, auch er hat Erinnerungen an Algerien, allerdings ganz anderer Art…
Das Mädchen setzt sich die Kopfhörer ihres Walkmans auf und hört Musik.

Plötzlich schreckt die Frau aus ihrem Halbschlaf. Sie hat Schreie gehört, warum reagieren die beiden nicht. Hatte sie geträumt ? Nein, nun bleibt der Zug stehen und Leute laufen im Gang hin- und her. Auch der Mann und das Mädchen reagieren und schauen auf. Eine Frau kommt aufgeregt in das Abteil und erzählt von einem Überfall in der ersten Klasse, Diebe versuchten die Reisenden zu bestehlen, man muss sie aufhalten, sie fassen, das waren bestimmt Araber…

Da ist es wieder, dieses Gefühl der Angst, das sie so gut kennt. Die Algerierin hat ein leichtes Schwindelgefühl, hoffentlich waren es keine Algerier, denkt sie noch.
Nur zögerlich kommt jetzt ein Gespräch in Gang. Der Franzose fragt, ob er ihr helfen könne, er sei Arzt. Das Mädchen gibt ihr das heruntergefallene Buch zurück, in dem sie einige Zeilen las, bevor sie einnickte.

Der Franzose sagt, dass er Algerien kennt. Die Frau fragt sich, woher er sofort wusste, dass sie aus Algerien kommt, aber dann fühlt sie ihre Ohrringe aus ihrer Heimat, der Kabylei, die sie mit Stolz trägt. Außerdem sah er das Etikett auf ihrem Koffer mit der Heimatadresse.

Nun interessiert sich auch das Mädchen für das Thema der beiden Gesprächspartner. Sie spricht von ihrem Grossvater, der zwar viel von Algerien erzählt, aber mehr von der Zeit vor dem Unabhängigkeitskrieg, der so viele Opfer forderte, in dem der algerischen Bevölkerung so viel Leid zugefügt wurde.

Das eigentliche Thema dieses Buches rückt in den Mittelpunkt. Der Vater der Frau, der Schriftstellerin, war Lehrer in einem Vorort von Algier, wurde, wie so viele, verhört, gefoltert und umgebracht. Über eine Million algerische Opfer gibt es nach dem Unabhängigkeitskrieg, der von 1954 bis 1962 dauerte, zu beklagen.
Der Mann, einer von einer Million Soldaten, die der Verteidigung französischer Interessen dienten, der vielen Franzosen, die sich in Algerien ab etwa 1847 angesiedelt hatten und der dort geborenen Algerien-Franzosen, wurde 1957 als Wehrdienstleistender während des Unabhängigkeitskrieges, in einen Vorort von Algier geschickt…. Nun sitzt er ihr gegenüber und schweigt.
Schmerzliche Erinnerungen werden wach, bei der Frau ebenso wie bei dem Mann. Sie beginnen Sätze, stocken, erinnern sich und schweigen. Das Mädchen spürt die Spannung und stellt Fragen, unangenehme, sie will mehr wissen, von dem, was ihr Großvater nicht erzählt, der dieses Thema für sich „Ausgeblendet“ hat, wie so viele Verantwortliche…

Fazit:

Verhöre, Folterungen und Mord waren an der Tagesordnung während der „Ereignisse“, wie man den Unabhängigkeitskrieg im Kolonialherrenland Frankreich nannte. Diese Tatsachen werden „Ausgeblendet“. Bis heute wurde das Kapitel der Folter in der Geschichte zwischen Frankreich und Algerien nicht aufgearbeitet. Man schweigt sich aus. Algerien erwartet, mit Recht, eine Entschuldigung, die bis heute, fast 50 Jahre danach, nicht kommt.

In ihrem Buch, weist die Schriftstellerin Maissa Bey auf diese, eigentlich unerträgliche Situation hin, die ihr halbes Leben lang begleitet und sie benötigte „zwei Jahre, um diesen siebzigseitigen Text zu schreiben“.
2011 erhielt sie in Frankreich für ihre Arbeit den renommierten Preis „Officier des Arts et des Lettres“. In deutscher Übersetzung ist dies ihr zweites Buch, nach „Nachts unterm Jasmin“, welches ebenfalls im Verlag Donata Kinzelbach erschienen ist.

Im Nachwort gehen die Übersetzer Christine und Radouane Belakhdar nicht nur auf die Arbeit der Schriftstellerin Maissa Bey ein, sondern auch auf die aktuelle Situation im Maghreb und der arabischen Länder, deren Menschen plötzlich aus dem Schatten der Despoten herausgetreten sind und ihre Rechte und vor allem Würde und Demokratie fordern.

Man sollte das Buch zweimal lesen, einmal vor dem Nachwort und einmal danach, um es (evtl. als Außenstehender) ganz zu verstehen. Ein wichtiges Buch, für alle, die sich für die Geschichte Algeriens interessieren.

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Geschichte
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Anspruch
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Die Rebellion der Maddie Freeman

Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Katcvinsky

Maddie lebt in einer digitalisierten Welt. Um ihre Kinder vor der täglichen Gewalt an den Schulen und auf der Straße zu schützen wurde in den USA ein neues Schulsystem eingeführt, die Digital School. Ausgerechnet Maddies Vater erfindet dieses System, wodurch niemand mehr sein Haus verlassen muss um zu Lernen und Kontakte zu pflegen. Durch einen jahrelangen Hausarrest, den Maddie für einen Vertrauensbruch gegen ihren Vater vor einiger Zeit bekommen hat, geht sie mittlerweile in der virtuellen Welt fast völlig auf, was ihren Vater zufrieden stellt und ihre Mutter mit Besorgnis beobachtet.

Ihre Mutter sorgt immer wieder dafür, dass sie den Kontakt zur realen Welt nicht ganz verliert, indem sie ihr zum Beispiel ein Buch mit leeren Seiten aus echtem Papier und einen Stift schenkt, damit sie ihre Gedanken aufschreiben kann. Außerdem bekommt sie immer wieder echte Bücher von ihrer Mutter, die sich nie von ihren Büchern getrennt hat, um sie an ihre Tochter weitergeben zu können.  Durch ihre Mutter geht Maddie sogar noch zum echten Fußballtraining, bei dem man in Kontakt mit echten Menschen kommt. Dieses Leben zwischen zwei Welten hinterlässt in Maddie immer das Gefühl einer Leere in ihrem Inneren und sie weiß nicht womit sie diese füllen soll.

Es gibt noch eine Welt außerhalb des digitalen Netzwerkes

In der Digital School ist sie eine der Besten und im Netz hat sie hunderte virtueller Freunde und Identitäten, da sie nie als sie selbst im Netz auftritt. Alles läuft seinen trägen Gang, bis ein Kontekt sie überredet in eine Lerngruppe zu kommen, in der man dem Lehrer noch Auge in Auge gegenübersitzt. Dort trifft sie auf den interessantesten Jungen, den sie sich vorstellen kann und kann kaum glauben, dass er sich für sie interessiert, und nicht für die aufgedonnerten Schönheiten in den vorderen Reihen. 

Maddie ist nach diesem Treffen mit Justin ziemlich verwirrt, da er ihr momentanes Leben und die Erfindung ihres Vaters in Frage stellt, will ihn aber auf jeden Fall wiedersehen, denn er geht ihr einfach nicht aus dem Kopf.

Justin konfrontiert sie mit einer Menge anderer Lebenseinstellungen und bringt sie an Orte, von denen sie nicht einmal zu träumen wagte. Sie dachte, das Treffpunkte wie Cafes, Bars und Tanzclubs gar nicht mehr wirklich existieren. Ihr Umgang mit Justin bringt sie in immer größere Schwierigkeiten, bis sie plötzlich auf der Flucht vor dem Gesetz ist.

Fazit

Es ist ein wirklich lesenswertes Jugendbuch.Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, da es sich sehr flüssig und leicht lesen lässt. Es befasst sich mit einem  interessanten Thema und bietet den nötigen Platz zum mitschwärmen und träumen. Gleichzeitig ist es und zeigt die unterschiedlichen Vorstellungen von Leben zwischen Erwachsenen und Jugendlichen auf.

Hier wird eine nicht ganz abwegige Zukunft beschrieben, bei der wir uns fragen sollten, ob wir nicht schon auf dem Weg sind. Mich stört nur der Eindruck, dass es nicht bei einem Buch bleibt, da das Ende doch sehr offen ist.  Mich ärgert es immer ein bischen, wenn man das vor dem  Kauf des ersten Buches nicht merkt.

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Damages – Im Netz der Macht, die komplette 1. Staffel

Damages – Im Netz der Macht: Staffel 1 

Inhalt:

Die Anwältin Patty Hewes verdient ihr Geld mit  Schadensersatzklagen. Ihr aktueller Fall dreht sich um eine spektakuläre Sammelklage gegen Arthur Frobisher, einem der reichsten und mächtigsten Konzernbosse der USA, der im Verdacht steht, seine Angestellten um ihre Rentenersparnisse gebracht zu haben. Mitten in diesen Fall stellt Patty die junge Anwältin Ellen Parsons ein. Nicht ohne Eigennutz, denn Ellen hat, ohne es zu wissen, Kontakt zu einer wichtigen Zeugin – ihre zukünftige Schwägerin Katie. Anfangs hochmotiviert steigt Ellen in die Arbeit ein, muss jedoch sehr schnell erkennen, das ein Sieg in diesem Metier einen hohen Preis hat, denn ein Menschenleben zählt nicht viel. 

Hauptdarsteller

Glenn Close          Patty Hewes

Rose Byrne            Ellen Parsons

     Thomas Shayes

Zejlyko Ivanek      Raymond Fiske

            David Connor

          Arthur Frobisher 

Episoden

1. Ein Traumjob

Ellen Parsons bekommt nach anfänglichen Schwierigkeiten den Job bei Patty Hewes.

2. Die Zeugin

Ellen und David feiern ihre Verlobung. Davids Schwester Katie gesteht ihre Sorgen hinsichtlich ihrer Mitwirkung im Frobisher-Fall

3. Todesangst

Patty und Ray Fiske müssen vor dem Richter erscheinen, da die Klägerseite bis zum Ende der Woche plausible Gründe für eine Verfahrensfortsetzung vorlegen muss.

4. Die Aussage

Katie wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, was zu Problemen bezüglich ihrer Aussage führen kann,

5. Meineid

Arthur Frobisher zwingt seinen Anwalt aggressiver gegen Patty und ihr Team vorzugehen.

6. Wahre Gesichter

Patty versucht die Geheimnisse von Katies Bekanntschaft Gregory Molina herauszufinden.

7. Die Vorladung

Der Frobisher-Fall steht und fällt mit der Aussage von Molina. Daher will Patty ihren wichtigsten Zeugen schützen.

8. Der Verräter

Nachdem Pattys Zeuge verschwunden ist, muss sie sich eine neue Strategie in diesem Fall überlegen.

9. Schweigegeld

Arthur Frobisher versucht, dem Fall eine entscheidende Wendung zu geben. Inzwischen verdichten sich die Geheimnisse um Molinas Verschwinden.

10. Der Informant

Petty und Frobisher stehen sich bei einer Anhörung erstmals gegenüber. Ellen wurde von Petty aufs Abstellgleis gestellt, hat aber eigene Pläne.

11. Die Beweise

Das Verfahren fordert auf beiden Seiten schweren Tribut. Ellen hat zwischenzeitlich geheime Informationen bekommen, die dem Fall eine entscheidende Wendung geben könnten.

12. Kein Weg zurück

Ellens Verhaftung kollidiert mit dem Ende des Frobisher-Falls.

13. Die Entscheidung

Petty scheint Frobisher in die Knie zu zwingen. Doch welchen Preis müssen sie und ihr Team zahlen? 

Extras

Entfallene Szenen

Making of

Audiokommentare von Glenn Close, Zeljko Ivanek und Regisseur Allen Coulter

Die Autoren erzählen

Trailer

Juristische Begriffserklärungen 

Produktinformationen

3 DVDs

Laufzeit: 559 Minuten

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch

Ton, Bild, Farbe: Dolby Digital, 16:9, PAL

FSK: ab 16 Jahren 

Fazit

Leider ist Damages im deutschen Fernsehen sehr stiefmütterlich behandelt worden. Völlig zu Unrecht.

Fans von intelligenter und spannender Fernsehunterhaltung werden bei Damages voll auf Ihre Kosten kommen.

Diese erste Staffel überzeugt durch eine tolle Handlung, die Krimi- und Wirtschaftselemente zu einem packenden Cocktail vermischt.

Stück für Stück wird die Wahrheit gelüftet, die in einem grandiosen Finale gipfelt, dass mit einem fiesen Cliffhanger für die zweite Staffel endet.

Neben der tollen Geschichte sind es vor allem die Schauspieler, die Damages zu einem Erlebnis machen. Allen voran Oscarpreisträgerin Glenn Close, die die Rolle der Patty Hewes nicht spielt, sondern lebt.

Nicht umsonst ist sie in den USA für diese Rolle mit zwei Emmys und einem Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet worden. Doch Damages ist alles andere als eine One-Woman-Show. Hollywoodstar Ted Danson brilliert als skrupelloser Konzernboss Arthur Frobisher, während die beiden unverbrauchten Fernsehgesichter Rose Byrne (Ellen Parsons) und Tate Donovan (Thomas Shayes) sich für weitere Aufgaben empfehlen.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass Damages eine der wirklich tollen Serien ist, die man bedenkenlos auf DVD erwerben kann. Die durchgehende Handlung sorgt für spannende Unterhaltung über alle 13 Folgen und weckt man Ende die Neugier auf die zweite Staffel.

Autorwertung

Handlung
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Darsteller
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Musik
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Synchronisation
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Bonus-Material
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