Reisebett “Alu Travel” von Hauck/Esprit
Das Reisebett “Alu Travel” ist ein Reisebett für Babys und Kleinkinder. Im Vergleich zu anderen Reisebetten ist es eher teuer – dafür sind viele nützliche Accessoires im Preis enthalten, wie z. B. ein Mobile mit Spieluhr, eine Matratze, eine Wickelauflage, eine Seitentasche für z.B. Windel, Spielzeug etc. und einer Babyeinlage.
Das Bett ist von der bekannten Marke “Hauck”, lediglich an einer Seite steht “1968 Esprit”. Die Längsseiten bestehen aus einem moskitonetzartigen Stoff, am Kopf- sowie am Fußende ist brauner Nylonstoff. Die Beine bestehen aus Aluminium und die Füße aus Plastik.
Die Liegelfäche beträgt 60 x 120 cm. Das Bett ist geeignet für Kinder mit einem Körpergewicht von nicht mehr als 15 kg.
Fazit
Wir haben uns für dieses Reisebett entschieden, da “Hauck” ein bekannter Babyzubehörhersteller ist. Das Modell von Esprit ist zwar wesentlich teurer gewesen als das normale Hauck-Bett (welches lediglich in der Farbe variiert), aber es hat farblich am Besten zu unserer Einrichtung gepasst. Von einem so hohen Preis erwartet man natürlich nur die beste Qualität, was wir jedoch nicht bestätigen können.
Der Aufbau ist sehr mühsam – die Auf- und Abbauanleitung ist auf der beinhalteten Matratze in wenigen Zeichnungen abgebildet. Der erste Aufbau dauerte sehr lange, da die Längsseiten einfach nicht ausgeklappt bleiben wollten. Nachdem wir zu zweit über eine halbe Stunde mit dem Bett gekämpft haben, hatten wir es endlich geschafft. Auf Reisen haben wir es aber dennoch nicht oft mitgenommen, weil der Auf-und Abbau sich so schwierig gestaltet hat. Mittlerweile haben wir das Bett ein halbes Jahr und es geht nun etwas einfacher aufzubauen – dafür ist der Stoff unter der Matratze sehr früh an der Naht eingerissen. Die Verarbeitung ist hier also nicht die Beste.
Die ersten 4 Monate hat unser Sohn das Reisebett zu Hause als normales Bett genutzt. Er hat sehr gut darin geschlafen, jedoch mussten wir immer eine zusätzliche Decke zwischen ihn und die Matratze legen, da die Matratze aus Nylon besteht, worauf er überhaupt nicht gut schlafen konnte. Außerdem ist die Matratze sehr hart und unbequem. Mit Unterlegdecke fand er das Bett jedoch richtig toll – besonders, weil er aus den moskitonetzartiken Seiten alles um sich herum gut beobachten konnte.
Die Wickelauflage ist sehr praktisch – es gibt nur leider nirgends eine Beschreibung, wie viel kg sie aushält – aber unser Sohn wurde noch mit 8 Monaten darauf gewickelt und es ist nichts passiert. Die Auflage ist zwar relativ klein, dafür braucht man keine Wickelkommode mehr.
Die Windeln mit Feuchttüchern und kleinen Rasseln haben perfekt in die Seitentaschen gepasst, die man zusätzlich anhängen konnte. Die Babyeinlage fanden wir nicht sehr praktisch und haben sie deshalb auch nie genutzt – sie besteht aus dünnem Nylonstoff und hält ein Gewicht bis 9 kg aus. Somit soll der Rücken der Mutter geschont werden, da das Baby sehr weit oben liegt. Wir habe jedoch lieber unsere Rücken beansprucht, als unseren kleinen Sohn in diesen hängemattenartigen Einhang zu legen, der bestimmt auch nicht gut für seinen Rücken ist.
Das Mobile besteht aus drei Bärchen, die farblich gut zum Bett passen. Diese hängen an einer Spieluhr, die wir jedoch nur einmal genutzt habe. Der Klang ist sehr schlecht und viel zu laut. Außerdem hat nach dem ersten Aufziehen die Uhr nur noch gerauscht und die Bärchen sind immer wieder an der Umrandung vom Bett hängen geblieben.
Heute schläft unser Sohn in seinem normalen Bett, das Reisebett ist bei uns dennoch aufgebaut im Wohnzimmer und dient nun als Laufstall. Wegen der harten Matratze kann unser Sohn auch darin sitzen, spielen und stehen und wenn er hinfällt, fällt er nur gegen weiche Materialien und tut sich überhaupt nicht weh.
Alles in allem kann ich sagen, dass dieses Reisebett schön aussieht und mit extra Decke auch bequem ist. Wieder kaufen würde ich es trotzdem nicht, da es einfach zu viele negative Aspekte gibt und diese bei solch einem hohen Preis nicht gerechtfertigt sind.
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Tags: Babyartikel, Esprit, Hauck, Reisebett Geschrieben in Babyzubehör, Haushalt | Keine Kommentrare »
Schäfers Tod von Frank Faber
Die ziemlich chaotische Emilie Berta Lämmle führt als Zugezogene ein Gästehaus in Bremelau und arbeitet seit Kurzem als Profilerin für die Kriminalpolizei in Reutlingen. Der Kriminalhauptkommissar ist von dieser Unterstützung wenig angetan und fühlt sich in seiner Ermittlungsarbeit durch dieses neumodische Zeug eher gestört als unterstützt. Aber als ein Mann tot aufgefunden wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als Emilie Lämmle anzurufen. Der Tote ist nämlich auf besondere Weise arrangiert worden, was einen für Kommissar Grießinger einfachen Mord ausschließt. Hier wurde nicht nur jemand ermordet, sondern es scheinen auch noch einige Rituale eingehalten worden zu sein, mit denen Kommissar Grießinger nichts anfangen kann.
Am Tatort trifft sie auf eine alte Liebe, einen toten Schäfer und einen verletzten Hund und versucht die seltsame Symbolik der Steine und Zweige zu deuten um ein Täterprofil erstellen zu können. Der Kommissar ist mir seinen Ermittlungen viel geradliniger. Der erste Verdächtige ist in kürzester Zeit ausgemacht, vorgeladen und verhört. Für Grießinger ist das Motiv klar und er ist sich seiner Sache sehr sicher, bis Emilie neue Tatsachen aufdeckt, die Grießingers Vorwurf gegen seinen Verdächtigen umwerfen, wofür er ihr nicht gerade dankbar ist. Aber da Grießinger nicht aus seinen gewohnten Bahnen ausscheren will, meldet er seinen zweiten Verdächtigen auch gleich der Staatsanwaltschaft.
Natürlich kommt dann alles doch ganz anders und Emilie Lämmle findet durch ihre modernen Recherchen die Lösung. Aber anstatt diese mit dem Kommissar zu teilen, macht sie sich ganz alleine auf den Weg um einen Mörder zu überführen.
Fazit
Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen und eignet sich hervorragend als Entspannungslektüre. Die Charaktere finde ich sehr authentisch, die chaotische Neigschmeckte (wie hier Zugezogene genannt werden), die ihr Gästehaus gegen die Überzeugung der Anwohner leitet und der alteingesessene Kommissar, der seine festen Rituale und Regeln für den gesamten Tagesablauf hat, und wehe jemand wagt es ihn auch nur bei einer seiner häufigen Vesperpausen zu stören.
Der Autor hat die Umgebung und die Landschaft mit seinen Bewohnern für meinen Geschmack wirklich treffend beschrieben. Es war ein echtes Vergnügen über bekanntes Gebiet zu lesen. Mir hat nur nicht gefallen, dass ich schon ziemlich schnell wusste wer die Tat begangen hat.
Außerdem fand ich es ziemlich seltsam, dass Frau Lämmle alle Erkenntnisse für über den wirklichen Täter verschweigt und sie sich ganz alleine auf den Weg macht diesen zu überführen ist doch sehr gewagt, schließlich hat derjenige schon einen Mord begangen. Trotzdem war das Buch unterhaltsam, wobei ich Krimis eigentlich nicht gerne lese. Die meisten sind mir zu leicht zu durchschauen.
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Tags: Frank Faber, Oertel und Spörer Geschrieben in Bücher, Krimis, Romane | Keine Kommentrare »
In your face! 2K12 ist perfekte Basketballunterhaltung
Vintage oder Retro nennt man das heute wohl leicht verschwenderisch – oder ist das schon die Kapitulation vor der Jetzt-Zeit? Jedenfalls ziert zum zweiten Mal in Folge Michael Jordan Titel und Cover des neusten Überfliegers aus der 2K-Serie; und das so dynamisch, agil und furchteinflößend, wie er das auch in seinen besten Spielzeiten getan hat. Und man muss ernsthaft attestieren: Warum auch nicht mit der berühmtesten Nummer 23 aller Zeiten, warum nicht auf die Helden von damals setzen? Denn nicht nur der momentane Spielergehälterstreik der NBA suggeriert: so schön wie damals, wars schon lange nicht. So wartet also neben allen aktuellen Basketballs-Teams der nordamerikanischen Profiliga dieses Highlight mit den fünfzehn größten Legenden, die dieses Spiels je gesehen hat, auf die heimischen PC-Fans: Magic, Dr. J., Hakeem the dream, Larry Bird und noch einige mehr. Und da keiner im Basketball alleine gewinnt, gibt’s die Originalteams jener Zeiten direkt mit dazu.
Wer also das Spiel über den Legendenmodus kennenlernen möchte, wird die 93-Bulls mit Jordan und Pippen und dem – Verzeihung – völlig morschen Bill Cartwright steuern dürfen, wenn es gegen die aufstrebenden Charlotte Hornets mit dem Winzling Mugsy Bogues, der damals frisch gedrafteten Grandma Johnson und Alonzo Mourning geht. Das ist nicht nur Vintage und Retro, sondern richtig geil, und führt bei Erfolg dazu, dass weitere Bulls-Teams anderer Dekaden freigespielt werden können. Ähnliches ist mit den anderen Legenden möglich, deren Teams man sich also peu a peu auch erspielen muss. Dazu notwendig ist eine ordentliche Einarbeitung, es sei denn, man verfolgt diese Serie und die dazu gehörige Steuerung schon seit ein paar Jahren.
Den Standard derartiger Sportsimulationen muss man aufrecht erhalten, vor allen Dingen mit entsprechenden Bonbons. So sind neben allen bekannten Wurf-, Pass- und Verteidigungsmöglichkeiten auch hier so schöne Realismen wie Aufposten, Fake-Pass oder das Doppeln dabei. Schon extrem genial, aber eben auch fordernd, weil es nur die Spitze des Eisbergs ist. Wer sieben verschiedene Korbleger- oder Sprungwurfvarianten im Angebot hat, der darf von sich behaupten, eine realistische Simulation abgeliefert zu haben. Nicht leicht zu erlernen, aber wer zu solch einem großartigen, komplexen und für lange Zeit unterhaltsamen Spiel greift, wird sich die entsprechende Zeit und Ruhe nehmen, um sich richtig ins Game zu fuchsen. Richtig neu und noch intensiver bei der Einarbeitung wird die neue Total-Shot-Kontrolle sein, die mit dem rechten Stick gesteuert wird.
Die komplexe, sehr realistische Spielsteuerung macht also schon mal ein großes Pfund aus, die technische Untermalung bringt den nächsten krachenden Dunk. Der Werbeslogan „so detailliert war 2K noch nie“ hält alles, was er verspricht. Wer beim Spielen nicht das Gefühl hat, er sitze live vor dem Flachbildschirm und schaue im Fernsehen ESPN, dem kann nicht mehr geholfen werden. Von der Sidedish-Reporterin, die während des Spiels kurze Kommentare vom Spielfeldrand oder den Trainerbänken gibt (wird natürlich mit Foto eingeblendet) bis hin zu allen möglichen Statistiken vor oder nach einer Einwechslung und einem großartigen Präsentation in der Pre-Game-Show ist alles dabei. Wer schon einmal ein NBA-Spiel live in Amerika gesehen hat, wird attestieren müssen: Genau so, und nicht anders, ist es. Grandios.
Auch bei den Spielmodi haben sich die Entwickler nicht lumpen lassen, und neben dem schon erwähnten Legendemodus gibt es den bei 2K-Spielen schon bekannten Mein-Spieler-Modus, in dem ihr euch selbst nicht nur erfinden, sondern auch in der NBA hocharbeiten könnt. Mit Rookie-Präsentation und Pressekonferenzen inklusive! Ähnlich und ganz neu ist die Option Erstellen einer Legende, wo ihr eine solche von Beginn ihrer Karriere nachspielen könnt. Und natürlich gibt’s den klassischen Saisonmodus (auch direkt zu den Playoffs) und viele Trainingsmöglichkeiten, wobei besonders das Trainingslager zu begeistern weiß. Da steht doch glatt der Michael Jordan aus Chicago und zeigt und erklärt, wie man es richtig macht. Herrlich!
Fazit
Wermutstropfen gibt’s kaum, einzig vielleicht das etwas schmal gehaltene Booklet und dann noch, ja, die Frisur von Dirk Nowitzki. Andererseits könnte man attestieren, dass Dirkules de facto ja nun auch kein Model vor dem Herrn ist, aber diese gegelte Hundeperrücke, die er im Spiel hat, wird ihm nicht gerecht. Das ist dann aber auch alles an Kritikpunkten, so dass das Fazit durchaus und einhellig positiv ausfällt. Die geniale Musik und die trefflichen Kommentare (vergesst endlich die deutschen Fifa-Kommentare –in Nichts gegen die Authentizität dieses Spiels) haben wir noch nicht erwähnt, und wahrscheinlich könnten wir noch seitenlang über dieses umfangreiche Glücklichmach-Paket sinnieren. Besser ist: Ihr springt hoch, schießt schnell und kauft euch die moderne Legende.
Autorwertung | Spielspaß | |
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Tags: 2K Games, Simulationen, Spiele, Sportspiele Geschrieben in PC-Spiele, Spiele, Sportspiele | Keine Kommentrare »
Die Rose von Jericho: Die Geschichte eines Neuanfangs von Sergio Bambaren, übersetzt von Clara Lind
Die Rose von Jericho ist eine Wüstenpflanze, die extreme Trockenheit übersteht, um dann mit Hilfe von ein paar Wassertropfen zu neuem Leben zu erwachen. Dieser Zyklus lässt sich beliebig oft wiederholen, daher auch der Name ” Auferstehungspflanze”. Doch was hat das mit dem Buch von Sergio Bambaren zu tun?
Ganz einfach, er beschreibt die geistige Wiedergeburt mehrerer Personen. Alejandra, Carl, Michael – all das sind Menschen, die in ihrem Leben außer Kontrolle geraten sind und sich immer weiter auf den Abgrund zubewegen. Sei es, weil sie dem Alkohol verfallen sind, sexsüchtig sind oder sich bis zum Umfallen ihrer Arbeit widmen. Allen ist gemeinsam, dass sie maßlos handeln, das Gefühl für die Relation verloren haben und einen absoluten Tiefpunkt erleben. Gründe und Ursachen kann es dafür verschiedene geben: sei es ein verkommenes Elternhaus, der Tod einer nahestehenden Person bzw. andere einschneidende Erlebnisse oder einfach das leere Gefühl, dem Leben ständig hinterherzurennen und immer etwas zu verpassen. Der Autor schert sie alle über einen Kamm – die beschriebenen Personen lernen sich in einer der zahlreichen Gruppen der AA (Anonymen Alkoholiker) kennen und helfen sich gegenseitig. An dieser Stelle präsentiert Bambaren dem Leser die “12 Schritte der Anonymen Alkoholiker”, eine Art Anleitung, wie man aus seiner Not und seinem Elend aus eigener Kraft wieder heraus findet.
Das Buch liest sich einfach, wie alle Werke des Autors. Nicht nur die einfache Sprache trägt dazu bei, dass der Leser sich wie ein Kind “an-die-Hand-genommen” fühlt, sondern auch die mannigfaltigen Klischees, die der Autor bedient: “Der arme Schlucker” muss erst völlig am Boden sein, um dann nach seiner Läuterung wieder wie Phönix aus der Asche zu steigen… Inhaltlich zwar ein interessantes, aber doch sehr abgedroschenes Thema.
Ab Mitte des Buches gerät die Handlung in einen Sog der immer wiederkehrenden Belehrungen und Ratschläge Sergio Bambarens.
Fazit
Die zwölf Schritte bestehen grob gesagt aus der Einsicht der eigenen Fehler, aus Um-Verzeihung-bitten und Demut. Auf diese Hauptpunkte trifft der Leser immer wieder und mit jedem Mal steigt die Begeisterung für das Buch leider nicht sonderlich. Quintessenz dessen, was Bambaren uns lehren will, ist die Behauptung, man könne sein Glück nicht finden, ohne nicht auch irgendwie spirituell verankert zu sein. Das mag stimmen – nur möchte man als Leser eigentlich nicht ständig den erhobenen Zeigefinger drohend vor sich sehen. Schade, denn der Stoff würde viel mehr hergeben, als das was der Autor uns mit diesem Buch vorsetzt.
Autorwertung | Emotionen | |
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Tags: Piper Verlag, Sergio Bambaren Geschrieben in Bücher, Romane | Keine Kommentrare »
Der Augenjäger von Sebastian Fitzek
Inhalt
Nach einem Hinweis des Autors, dass es sich um die Fortsetzung von Der Augensammler handelt gibt es noch die Essenz aus diesem Buch bevor es richtig losgeht. Die durch die grausame Misshandlung gebrochene Johanna Strom verliert erst das Sorgerecht für ihre Tochter und dann verschwindet diese spurlos. Nach mehreren Selbstmordversuchen kommt sie in eine geschlossene Anstalt, in der sie im Park immer wieder auf einen seltsamen Unbekannten trifft. Als sie endlich eine Frage an ihn richtet, gibt er ihr ein Foto mit einer jungen Frau drauf. Johanna Strom bricht schreiend zusammen.
Fünf Monate später
Zuerst gibt es einen, für alle die den Augensammler nicht gelesen haben, kleinen Rückblick auf die letzten Minuten von Alexander Zorbach und die Entscheidung die er fällt um seinen Sohn zu retten.
Kriminalhauptkommissar Stoya bittet Alina Gregoriev, ihnen noch einmal zu helfen, obwohl sie sich nach Zorbachs Tod geschworen hatte nie wieder ihre Visionen zu nutzen. Aber Stoya ist hinter dem Augenjäger her, ein grausamer Psychopath, der seinen Opfern bei Bewusstsein die Augenlider entfernt und sie dann stundenlang vergewaltigt. Der verdächtigte Augenchirurg Zarin Suker sitzt in Untersuchungshaft und die einzige überlebende Zeugin scheint verrückt zu werden, wodurch es keine Möglichkeit gibt Suker länger festzuhalten. Stoya möchte, dass Alina herausfindet wo Suker die Tatwaffe versteckt hat, um ihn vor Gericht stellen zu können. Dummerweise lässt sie sich auf ein Gespräch mit Suker ein und er bietet ihr an, ihre Augen zu operieren, damit sie wieder sehen kann. Dafür sollte sie auf die Untersuchung verzichten. Sie geht nicht darauf ein und sieht, wie eine Frau auf der Toilette ermordet wird, was sie aber für sich behält. Zu Hause wartet eine verzweifelte Frau, die sich als Johanna Strom vorstellt. Sie sucht seit der Entlassung aus der Klinik nach ihrer Tochter und will Alina um Hilfe bitten, da sie in der Zeitung von ihrer Gabe gelesen hatte.
Alina trifft sich mit Scholle (ein Mitarbeiter von Stoya) um ihr Wissen über den Augenjäger gegen die Aufzeichnung von Zorbachs letztem Telefonat einzutauschen. Scholle gibt ihr aber nur eine Adresse. Dort angekommen, trifft sie auf das letzte Opfer des Augenjägers und auf einen alten Bekannten, von dem sie dachte, sie würde ihn nie wiedersehen. Kurz danach wird Alina vermisst.
Fazit
Dieses Buch ist eine fantastische Fortsetzung von “Der Augensammler”, obwohl man das erste Buch nicht unbedingt gelesen haben muss. Es ist wieder rasant, spannend und hat einige ungeahnte Überraschungen zu bieten. Und es ist eins der wenigen Bücher die ich gelesen habe, bei dem ich bis zur Aufklärung nicht sicher war, wer der Täter ist. Außerdem verblüfft der Autor noch am Ende, wenn man denkt, man wüsste jetzt Bescheid. Wirklich Klasse!
Autorwertung | Spannung | |
Story | |
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Tags: Droemer, Sebastian Fitzek Geschrieben in Bücher, Romane, Thriller | Keine Kommentrare »
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