Panic

Autorenwertung
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  • Abenteuer
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  • Gesamt
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Panic

Irmengard Gabler (Übersetzer). FISCHER Taschenbuch 2006, Taschenbuch, 368 Seiten, € 0,01

Rezension von: LillieRose | Rezensionsdatum:

Mark T Sullivan – Panic

Das Buch:

Der alte Jäger Pawlett spürt, dass in den Wäldern British Columbia, im Norden Kanadas, etwas nicht stimmt. Die Tiere reagieren nicht wie üblich ängstlich, sondern sehr aggressiv. Er beschließt die Wälder für eine ganze Zeit zu meiden, doch sein Vorhaben muss er sofort wieder verwerfen. Er arbeitet für eine Firma, die regelmäßig stillgelegte Holzfällercamps kontrolliert, also muss er, gegen seinen Willen, wieder in die Wälder ziehen.  Mitten im tiefen Wald trifft er auch einen brutalen Mörder, der einen schneeweißen Anzug trägt und somit voll und ganz mit dem Schnee eins werden kann.

Kurze Zeit später macht sich eine Gruppe von Jägern auf den Weg, in den gleichen Waldabschnitt, unter ihnen auch die Hauptperson Diana  Jackman, sie ist von Beruf Software-Entwicklerin und Kind eines Indianers. Aufgrund Ihrer Abstammung kennt sie sich in den Wäldern auch wie niemand sonst aus und sucht Abstand von ihrer gescheiterten Ehe.  Kaum ist die Gruppe im Wald angekommen, gehen die grausamen Morde los. Einer nach dem anderen wird auf unbarmherzige Art getötet. Und die Gruppe rund um Diana sitzt, mitten in der Vollkommenheit der kanadischen Winterlandschaft, auf dem Präsentierteller.

Eines Tages begreift Diana, dass nur sie es mit dem Killer aufnehmen kann. Sollte Sie es nicht schaffen, den Killer aus dem Weg zu räumen, sind alle ihrer Gruppe dem Tod geweiht. Es wird Zeit, dass Diana wieder zu „Little Crow“ wird, die Kleine Krähe, wie sie in Ihrer Kindheit genannt wurde und sich auf ihre angeborenen Instinkte verlässt. Sie nimmt den brutalen Wettlauf mit der Zeit und dem Killer auf…

Fazit:

Das Buch verspricht eine Menge und hält aber nicht alles. Der Autor erzählt die Geschichte in der „Ich-Perspektive“ Dianas. Die Idee ist wirklich gut, aber leider wirkt die Umsetzung ab und zu etwas langatmig.  Der schnelle Rhythmus der Geschichte wird durch ihre Retroperspektive ausgebremst und die Flashbacks in die Vergangenheit wirken zum Teil verwirrend. Wichtig sind sie aber auf jeden Fall, sonst würde man die mystischen Komponente aus Dianas Vergangenheit nie zusammen setzen können.

Alles in allem ist PANIC ein annehmbares Buch und lässt sich schnell lesen. Die Morde werden bis ins kleinste Detail beschrieben und hinterlassen eine Gänsehaut beim Leser. Wer sich allerdings einen spannenden Thriller im Stil von TOXIC erwartet, wird enttäuscht.

PANIC ist empfehlenswert für alle, die keine großen Ansprüche an einen Thriller stellen, für Fans von Mark T. Sullivan ist dieses Buch aber leider ein bisschen enttäuschend.

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