Pasch gegen Straße

Autorenwertung
  • Faszination
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  • Aufmachung
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  • Spielspaß
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  • Kreativität
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  • Verpackung
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Es gibt wenige Spiele, die so unfehlbar in den Erweiterungen oder Variationen sind, wie Kniffel, der All-Time-Klassiker der Würfelspiele. Das Prinzip ist einfach zu gut, als das man es verhunzen könnte. Das will selbstredend sowieso kein Spielautor, aber nicht selten erwischt es ein eigentlich überragendes Original mit peinlichen Sequels. Nicht so bei Kniffel, wo es ja mittlerweile schon eine ganze Anzahl von Varianten gibt. Und diese stechen!

Egal ob rein würfeltechnisch (Kniffel Extreme), das Kartenspiel oder die Variante mit den Steinchen. Das hat alles schon gut funktioniert und so wundert es nicht, dass auch der neueste Ableger richtig Spaß macht, kurzweilig ist und darüber hinaus ein nettes Gimmick präsentiert, worauf Würfelfans schon lange warten. Nämlich eine optimale Würfelunterlage, quasi die Verpackung dieses Spiels. Dieses Mal hat man den Filz so gewählt, dass er wirklich die Geräusche des Würfelns dämmt. Das macht schon mal Laune und ist darüber hinaus der Spielplatz wie in einem Casino.

Das Duell kann allein, zu zweit oder zu mehreren gespielt werden. Die Regeln sind fast identisch mit dem Original, nur dass die Würfel neben der schwarzen Farbe auch die Hälfte der Zahlen in rot präsentieren. Das ist für den Flush gedacht, wo man – siehe Poker – fünf Würfel einer Augenfarbe, also eben in rot oder schwarz würfeln muss. Für diese und andere bekannte Klassiker (Dreierpasch, Viererpasch, Straßen, Full House) gibt es Chips – wieder siehe Poker -, die praktischerweise direkt in der Spielschüssel liegen, und die einen je nach Schwierigkeitsgrad entsprechenden Punktewert aufweisen. Wer am Ende die meisten hat, gewinnt, dazu gibt es auch noch einige Bonuspunkte, wenn man beispielsweise sechs oder alle sieben Sorten von Chips ergattern konnte. Sehr schön ist tatsächlich auch die Solovariante. Es spielt und würfelt sich schnell, mit dem Ziel die Höchstzahl von 1000 Punkten zu erreichen. Ist sogar ganz gut möglich.

Und was ist eigentlich mit dem Kniffel. Den gibt’s auch, der dient hier allerdings als Freispiel, das heißt: man darf sich einen Chip – vorzugsweise den höchstwertigen – aussuchen und gleich nochmal würfeln. Hört sich nach wenig an, ist aber, genau wie im richtigen Spiel, das beste, was einem passieren kann.

Fazit: wieder mal alles richtig gemacht bei Schmidt Spiele – home of the Kniffel.

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