Pet Shop Boys – Behaviour

Autorenwertung
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Behaviour

Pet Shop Boys. Parlophone Label Group (Plg) (Warner) 2009, Audio CD, € 4,81

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Behaviour

  1. Being Boring
  2. This Must Be The Place I Waited Years To Leave
  3. To Face The Truth
  4. How Can I Expect To Be Taken Seriously?
  5. Only The Wind
  6. My October Symphony
  7. So Hard
  8. Nervously
  9. The End Of The World
  10. Jealousy

Behaviour, das Album

Nach dem überaus clubtauglichen Introspective, das die Erwartungen der Fans nicht ganz erfüllen konnte, meldeten sich die Pet Shop Boys zwei Jahre später mit Behaviour zurück. Musikalisch wird ausgeglichene Kost geboten, die Tracks sind wieder eindeutig songorientierter. Kurzerhand hat man sich mit Harold Faltermeyer deutsche Verstärkung ins Boot geholt, produziert der Filmmusiker doch gleich das ganze Album, ohne dass dabei der Trademarksound der beiden verloren geht.

Schon der Opener „Being Boring“ ist ein sehr gelungener Song, der mit seiner melancholischen Grundstimmung ernstere Töne anstimmt, aber dennoch recht eingängig ist – diese Tendenz setzt sich in Titeln wie „This Must Be The Place…“ und „Face The Truth“ fort. Der erste Schwachpunkt setzt dann bei „How Can You Expect…“ ein , das zwar mit seinem Gitarren-Einschub gar neue Elemente in die Musiklandschaft der Pet Shop Boys einbringt, aber dennoch irgendwie etwas überproduziert wirkt, mit seinen Drumparts und den aufdringlichen Synthiesounds. „Only The Wind“ ist wieder eine wunderbar melancholische Ballade, hier ist ganz eindeutig die Handschrift Harold Faltermeyers zu erkennen. Diese Stimmung wird vom herbstzeitlichen „My October Symphony“ weitergetragen, echte Streicher verleihen diesem Stück etwas sehr Erhabenes. Mit „So Hard“ ist dann auch mal wieder ein schnellerer Song auf Behaviour zu finden, der mit seinem treibenden Synthbeat an die amerikanische Hi NRG Scene erinnert. Bei „Nervously“ ist mir Neil Tennants eher dünne, helle Stimme zu sehr in den Vordergrund gestellt, die Arrangements bleiben  im Hintergrund zurück. Mit „Jealousy“ wird das Album mit viel Tamtam zum Schluss verabschiedet, es klingt so ein bisschen wie eine dieser Revuevorstellung, wo am Ende noch mal alle auf die Bühne kommen und sich herzlich bei den Zuschauern für ihre Unterstützung bedanken.

Schade, dass man das als Doppel-A-Seite veröffentlichte „Where The Streets Have No Name“-Cover von U2 damals nicht mit auf die Platte gepackt hatte. Gehört dieser Song doch zusammen mit „Always On My Mind“ zu den gelungensten Coverversionen, die die Pet Shop Boys je aufgenommen haben.

Fazit

Behaviour ist insgesamt sehr viel nachdenklicher als die anderen Alben, über jeden Song liegt so ein Schleier von Melancholie, trotzdem kommt auch die melodiöse Seite nicht zu kurz, das Album besitzt mit „Being Boring“, „Only The Wind“ und „My October Symphony“ zeitlose SynthPop-Klassiker.Auch wenn manche Stücke etwas überproduziert klingen, manchmal hat man den Einsatz akzentuierender Elemente etwas übertrieben, ist Behaviour dennoch die perfekte Balance zwischen Anspruch und Pop und allemal sein Geld wert.

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