Pet Shop Boys – Please

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Please

Pet Shop Boys. Parlophone Label Group (Plg) (Warner) 2009, Audio CD, € 4,03

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Please

  1. Two Divided By Zero
  2. West End Girls
  3. Opportunities (Let’s Make A Lot Of Money)
  4. Love Comes Quickly
  5. Suburbia
  6. Opportunities (Reprise)
  7. Tonight Is Forever
  8. Violence
  9. I Want A Lover
  10. Lager Tonight
  11. Why Don’t We Live Together?

Please, das Debutalbum der Pet Shop Boys

Die Pet Shop Boys gehören mit Sicherheit zu den bekanntesten Vertretern ohrwurmtauglicher Popmusik. Das Duo rund um Neil Tennant und Chris Lowe hat in den fast 30 Jahen seines Bestehens unzählige Hits geschrieben. Mit ihrem ersten Album Please war der Grundstein zu einer ganz großen Karriere gelegt . Zu den Markenzeichen der Band gehören die distinguierten Vocals Neil Tennants und die ausgefeilten Synthieklänge von Chris Lowe. Zu den stilistischen Einflüssen aus amerikanischem Hi NRG, Disco, britischen New Wave und Chicaco House gesellt sich ein ausgeprägtes Gespür für Melodie und Eingängigkeit.

Please gehört zu jenen Platten, die schon beim ersten Hördurchlauf sofort zünden, auf der ersten Albumhälfte finden sich Supersongs wie „Two Divided By Zero“, „Opportunities“ und natürlich ihr wohl bekanntester Hit „West End Girls“, der synonym mit dem Begriff 80er Jahre zu verwenden ist, finden sich doch alle Elemente in diesem Song, für die die 80er stehen, leicht unterkühlte Synthiesounds und eine melancholische Grundstimmung. Dieser Trend setzt sich auch in anderen Songs fort, wie z. B. in dem kritischen Lovesong „Love Comes Quickly“, vor allem aber im großartigen „Suburbia“, das von Vorstadttristesse handelt.

Die zweite Albumhälfte startet um einiges gemächlicher und ist besonders von langsamen Lovesongs wie „Tonight Is Forever“, „I Want A Lover“ und „Later Tonight“ geprägt. Jedes Stück für sich genommen ist sehr individuell arrangiert, trotzdem verliert man den berühmten roten Faden nicht aus den Augen, sodasss die CD wie aus einem Guss produziert klingt. Musikalisch gibt es auch so einige Feinheiten zu entdecken, so benutzt Chris Lowe einen Sampler und verwendet diverse Geräusche für die Songs, so zum Beispiel das Klicken eines Fotoapparates oder das Bellen von Hunden, was den Tracks einen wirklichkeitsnahen Charakter verleiht.

Das Cover des Albums ist sehr einfach gehalten, außer dem Titel und einem kleinen Fotoausschnitt der beiden Jungs auf weißem Hintergrund bekommt man nichts zu Gesicht. Nun ja, die Pet Shop Boys waren für ihre gestalterische Schlichtheit und Reduktion berühmt, so verwundert es auch nicht, das das Album auch nur den einfachen Titel Please trägt, was im Übrigen darin gründet, dass die Pet Shop Boys es einfach spaßig fanden, in einen Plattenladen zu gehen und zu sagen, wir hätten gerne die neue Pet Shop Boys, Please. Ein netter humoristischer Einfall, wie ich meine.

Fazit

Please ist ein sehr gelungenes Debutalbum der Synthie-Popper aus England. Neil Tennant und Chris Lowe gelingt, es den Zeitgeist der 80er in ihrer Musik einzufangen und für ein breites Publikum interessant zu machen. Es finden sich viele Hits auf diesem Erstling wie „West End Girls“ und „Suburbia“. Von daher spreche ich ein klare Kaufempfehlung aus.

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